01/2022_BMW 8er Facelift (2023) BMW
01/2022_BMW 8er Facelift (2023)
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01/2022_BMW 8er Facelift (2023) 16 Bilder

BMW 8er (2023): Facelift für Coupé und Cabrio

BMW 8er (2023) Zum Facelift eine Leucht-Niere

BMW spendiert dem viertürigen und zweitürigen 8er-Coupé sowie dem darauf basierdenden Cabrio ein Facelift. Auffällig einmal mehr: die Niere. Diesmal aber nicht der Größe wegen. Das Coupé fährt vielmehr mit leuchtendem Markenzeichen voran.

Seit 2018 ist der 8er als Coupé auf dem Markt, jetzt erhält das intern G15 genannte Modell eine Überarbeitung. Das war spätestens klar, als wir den 8er im vergangenen Jahr getarnt auf dem Nürburgring ertappten. Im Zuge des Facelifts erhalten auch das Cabrio (G14) und das Gran Coupé (G16) eine Auffrischung. Allzu viel hat sich an den neuen Modellen aber nicht getan. Die spannendste Änderung dürfte der neu gestaltete Kühlergrill sein, den die Münchner der 8er-Reihe verpassen. Für den Fall, dass der eine oder andere konventionell eingestellte BMW-Fan an dieser Stelle Schnappatmung kriegt: Keine Bange, um die viel diskutierte Riesen-Niere handelt es sich nicht.

Illuminierter Kühlergrill am 8er

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Jetzt glimmert auch der Kühlergrill des 8ers im Dunkeln.

Dafür ziert die bereits von anderen BMW-Modellen bekannte Nieren-Variante Iconic Glow serienmäßig die Front. Dementsprechend leuchtet es jetzt im Dunkeln auch aus dem 8er-Kühlergrill des 8ers. Allerdings setzt die Beleuchtung die ebenfalls neu gestalteten Nierenstäbe mit geschwungenem U-Profil nur bei Bedarf in Szene. Denn der Fahrer kann die bereits beim Öffnen des Fahrzeugs aktivierte Illumination manuell ein- und ausschalten. Ein weiteres Upgrade im Vergleich zum Vorgänger sind die LED-Scheinwerfer mit variabler Lichtverteilung, adaptivem Kurvenlicht und blendfreiem Fernlichtassistenten. Zudem unterteilen die Bayern die unteren seitlichen Lufteinlässe der Frontschürze jetzt mit zwei dezenten horizontalen Doppel-Querstreben, anstatt mit expressivem Wabengitter.

M-Sportpaket serienmäßig

Ebenfalls gut an der Front macht sich das M-Emblem, das nun serienmäßig an den Facelift-Modellen steckt. Denn sowohl beim 8er Coupé, beim 8er Gran Coupé als auch bei der Cabrio-Variante gehört ein M-Sportpaket ab sofort zum Standard. Im Zuge dessen gönnt BMW dem 8er nicht nur die besagten aufgefrischten Merkmale an der Front, sondern montiert ihm auch einen neu designten Heckdiffusor-Einsatz in der Farbe Dark Shadow metallic. Unter 19 Zoll großen M-Leichtmetallfelgen mit Doppelspeichen-Look machen sich die jetzt blau lackierten Bremssättel bemerkbar. Für die Karosserie bietet BMW indes vier neue Farbvarianten an: Skyscraper Grau metallic, San Remo Grün metallic, M Portimao Blau metallic und BMW Individual Frozen Tansanit Blue metallic

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Die V8-Modelle verfügen außerdem erstmals über aerodynamisch optimierte M-Außenspiegel. Ursprünglich waren diese nur für den M8 vorgesehen.

Die V8-Modelle BMW M850i xDrive Coupé, BMW M850i xDrive Cabriolet und BMW M850i xDrive Gran Coupé verfügen außerdem erstmals über aerodynamisch optimierte M-Außenspiegel. Ursprünglich waren diese nur für den M8 vorgesehen. Der V8-Sparte gönnt BMW außerdem zwei neue 20-Zoll-Felgenmodelle im Y-Speichen-Design. Für die Sechszylinder-Modelle stehen die Extra-Features des Luxus-Sportwagens ebenfalls zur Verfügung, allerdings nur mit optionalem M-Sportpaket Pro.

Änderungen im Interieur

Auch das Interieur des 8ers frischt BMW geringfügig auf. Die Basisausstattung der Sechszylinder-Modelle erweitern die Bayern um die bisher nur im M850i xDrive serienmäßigen Multifunktionssitze – inklusive Lordosenstütze, Memory-Funktion und der auch in Bicolor-Varianten erhältlichen erweiterten Lederausstattung Merino. Ebenfalls neu: Die Türöffner, die BMW nun samt Fensterheber- Türverriegelungs- und Memory-Funktions-Tasten galvanisiert. Außerdem wächst das Infotainment-Display von 10,25 auf 12,3 Zoll an und ist für das Bedienkonzept iDrive optimiert. Der standardmäßigen Ausstattung mit M-Sportpaket entsprechend kriegt fortan jeder 8er das M-Lederlenkrad, den anthrazitfarbenen M-Dachhimmel, die M-Edelstahl-Pedalerie sowie spezifische Fußmatten.

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Das Infotainment-Display wächst von 10,25 auf 12,3 Zoll an und wird für das Bedienkonzept iDrive optimiert.

Motorsport-Jubiläums-Special

Zum 50-jährigen Bestehen der BMW M GmbH haben sich die Münchner noch etwas besonderes ausgedacht – quasi zu Ehren der traditionellen Rennsport-Begeisterung. Auf Wunsch bestückt der Hersteller Motorhaube, Heckklappe und Radnabenabdeckungen mit dem klassischen BMW-Motorsport-Logo und ersetzt dadurch das herkömmliche BMW-Emblem. Die Option ist für alle 8er-Modelle verfügbar.

Übrigens: BMW kündigt bereits jetzt eine Sonderedition des 850i Gran Coupé namens THE 8 X JEFF KOONS an. Die Modellbezeichnung der auf 99 Stück limitierten Serie verrät: Hier wirkt der US-amerikanische Künstler Jeff Koons – 2010 gestaltete er das BMW M3 GT2 Art Car für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans – beim Design mit. Genauere Infos sollen bald folgen. Ob der Spezial-8er wohl so extrem wird wie der GT2-Renner von 2010?

BMW M3 GT2, Jeff Koons
Archiv
Der von Jeef Koons gestaltete M3.

Der Diesel bleibt erhalten

Keine Änderungen umfasst das Facelift in puncto Motorisierung. Zur Auswahl stehen weiterhin drei Varianten: Die Speerspitze des Modellprogramms bildet wie gehabt der 850i xDrive mit seinem 4,4 Liter großen und 390 kW/530 PS starken V8-Motor und Allradantrieb. Ebenfalls auf alle vier Räder transferiert der 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Benziner im 840i xDrive seine Kraft, die sich auf 245 kW/333 PS beziffert. Im 840i wirft dasselbe Triebwerk die Power auf die Hinterachse. Ebenfalls ein Facelift erhalten die gut 600 PS starken M-Modelle.

BMW M8 Competition Cabriolet
Neuheiten

Weiterhin im Programm ist zudem die Variante mit 3,0 Liter großem und 250 kW/340 PS starken Sechszylinder-Dieselmotor, Allradantrieb und der Unterstützung durch die 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie. Die Bayern lassen den 840d xDrive also nicht sterben. War auch nicht zu erwarten. Denn BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber will bekanntlich auch weiterhin auf alle Verbrenner-Varianten setzen und zudem neue, deutlich sparsamere Aggregate entwickeln – sowohl Benzin- als auch Dieselmotoren.

Die gelifteten 8er-Modelle sind ab März 2022 bestellbar. Den Preis für das 840i Coupé (günstigste Variante) hat BMW von 96.900 auf 99.400 Euro erhöht. Das teuerste Modell ist der das M850i xDrive Cabrio. Dessen Preis heben die Münchner um 900 auf 137.000 Euro an.

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BMW präsentiert das Facelift für die 8er-Reihe. Hätten Sie größere Änderungen erwartet?
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Nein, weniger ist manchmal mehr. Der Vorgänger war bereits gut gelungen.

Fazit

BMW überarbeitet den 8er und spendiert ihm eine dezente optische und technische Auffrischung. Den Weg in die Zukunft des Sportcoupés leuchtet ein futuristisch glimmernder Kühlergrill aus. Wie das bei konventionell eingestellten Anhängern der Marke ankommt? Vermutlich deutlich besser als die umstrittene Riesen-Niere anderer Modelle. Worüber sich sicher alle freuen: Sämtliche 8er-Modelle bekommen das M-Sportpaket serienmäßig.

BMW 8er
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