Bis in die 2010er Jahre zeichnete der Heckantrieb die Modelle des bayerischen Autoherstellers aus. Anschließend stellte BMW mit der Zeit fast alle Modelle auf Frontantrieb um. Zum Ärger vieler Fans. Künftig könnte sich das wieder ändern. Das britische Magazin Autocar berichtet, mit Verweis auf BMW-Unternehmensvertreter, dass der Hersteller die kommende Generation des 1ers wieder auf Heckantrieb umstellen möchte.
Allerdings steht bereits fest, dass die vierte Generation des Kompaktmodells einen Elektroantrieb bekommen wird. Laut Autocar soll der 1er auf der neuen Gen6-Plattform stehen und diese ist heckbetont ausgelegt. Das Aus für den Verbrenner bedeutet das allerdings nicht, die frontgetriebene Version des kleinen BMWs fährt weiterhin mit Benzin. Zudem soll eine Hybrid-Version die Antriebsvielfalt abrunden. Die direkten Konkurrenten zum voraussichtlich i1 genannten Kompaktwagen wären somit die A-Klasse von Mercedes oder der Audi A2-E-tron.
Stärkere M-Version möglich
Der Elektromotor soll zunächst an der Hinterachse sitzen und die stärkste Standardversion soll etwa 322 bhp (326 PS) stark sein. Später könnte deutlich mehr Leistung folgen. Offenbar wird über eine M-Variante mit zwei E-Maschinen und etwa 463 bhp (469 PS) gesprochen. Die Reichweite soll allerdings unter der des größeren i3 liegen, da der kompakte i1 einen kleineren Akku bekommen wird.
Optisch wird sich der 1er stark an die Neue-Klasse-Designsprache anlehnen, ohne sich groß vom Verbrennermodell zu unterscheiden. Anders als manche Konkurrenten will BMW den 1er aber offenbar nicht zum Crossover umbauen. Laut Produktchef Bernd Körber sei das Auto besonders auf junge Kunden ausgerichtet.
Stattdessen bleibt es wohl bei einem klassischen Hatchback. Auch innen soll sich einiges verändern. Erwartet werden ein großes Zentraldisplay, das neue Panoramic-iDrive-System und mehr KI-Funktionen. Was die Preise angeht, könnte sich der i1 im Rahmen von 30.000 Pfund (34.710 Euro) bewegen – deutlich unter dem größeren i3. Der Marktstart ist für 2028 geplant.












