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Hyundai Staria (2021): Koreaner bringen neuen Bus

Hyundai Staria (2021) Koreaner-Bus mit bis zu 11 Plätzen

Der koreanische Autobauer Hyundai bringt in der zweiten Jahreshälfte 2021 einen neuen Transporter auf den Markt. Der Hyundai Staria startet zunächst mit Verbrennern, kommt aber später auch mit einem Brennstoffzellenantrieb.

Hyundai wagt sich zurück in das Transportergeschäft, das hierzulande vom VW T6 und der Mercedes V-Klasse dominiert wird. Mit dem Staria rückt bei den Koreaner ein neuer Van ins Programm, der in der zweiten Jahreshälfte 2021 kommen soll. Der Staria tritt damit die Nachfolge des im vergangenen Jahr eingestellten Hyundai H-1 Travel an.

Der Name Staria setzt sich aus den Wörtern "Star" und "Ria" zusammen: "Star" deutet die zukunftsweisenden Technologien des Modells an. "Ria" steht in der Geographie für ein länglich geformtes, tief ins Land einschneidendes Areal, geformt durch die Überflutung eines ehemaligen Flusstals, und bezieht sich auf die stromlinienförmige Silhouette des Fahrzeugs. Besonders wichtig beim Staria ist sein Raumangebot. Dabei setzt der Van auf eine Länge von 5,25 Meter, eine Breite von knapp zwei Metern und einer tiefgaragenfreundlichen Höhe von 1,99 Meter. Der Radstand liegt bei 3.273 Millimeter.

Zwei Schiebetüren und viel Platz

Futuristisch präsentiert sich auch das Exterieur des neuen Hyundai Staria. Die Front wird durch eine schmale, über die gesamte Breite reichende Tagfahrlichtleiste und die darunter liegenden LED-Scheinwerfer im Eiswürfeldesign betont. Die elektrisch öffnende Heckklappe reicht bis zum Stoßfänger und wird von hoch aufragenden LED-Leuchten eingefasst. Die Schiebetüren links und rechts sind ebenfalls elektrisch betätigt. Große Panoramafenster und die tiefliegende Gürtellinie unterstreichen den Raumschiff-Charakter. In den Radläufen stecken 18 Zoll große Leichtmetallfelgen. Der erhöhte Fahrgastraum sorgt für Komfort und Bequemlichkeit, die offene Gestaltung für ein üppiges Raumgefühl. Bis zu 5.000 Liter Gepäckraum schlucken auch üppigsten Reisebedarf. Damit bietet sich der Staria sowohl für eine geschäftliche Nutzung als auch als Familienfahrzeug an.

Neben der Pkw-Variante kommt der Staria später auch als Nutzfahrzeug. Es bleibt aber bei einer Radstandversion. Der Transporter soll der Pkw-Version aber in Sachen Sicherheitsausstattung in nichts nachstehen. Der Laderaum soll bis zu drei Europaletten schlucken.

Verbrenner zum Start, später auch mit Brennstoffzelle

Zur Technik des neuen Transporters machen die Koreaner kaum Angaben. Für viel Fahrkomfort sorgen Einzelradaufhängungen rundum. Angetrieben werden nur die Vorderräder. Als Antriebsquellen stehen je nach Markt ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 177 PS und 431 Nm Drehmoment oder ein 3,5 Liter großer V6-Benziner bereit. Der stammt aus dem Kia Carnival und leistet 272 PS und 332 Nm. In einer LPG-Variante werden daraus 240 PS. Der Selbstzünder kann mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einer Achtgangautomatik kombiniert werden. Der Benziner kommt ausschließlich mit Automatikgetriebe. Später wollen die Koreaner noch eine Version mit Brennstoffzellenantrieb nachschieben. Eine rein batterieelektrische Variante sei noch nicht eingeplant, aber darstellbar.

Cockpit mit Riesen-Touchscreen

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Blicken wir in das Interieur. Das horizontal ausgerichtete Cockpit packt die Bedientasten für das offensichtlich automatisierte Getriebe in ein hochgesetztes Bedienfeld. Damit wird der Fußraum Konsolen-frei. Zentrales Bedienelement ist ein riesiger Touchscreen auf der Armaturentafel. Vor dem Fahrer gibt es ein zusätzliches 10,25 Zoll großes Display. Zwischen Fahrer und Beifahrer sitzt eine große Mittelkonsole mit Staufächern, einer großen Ablage und USB-Ports. Darüber hinaus zeigen die Bilder zwei seitliche Schiebetüren.

Bis zu 11 Sitzplätze

Beim Sitzarrangement zeigt sich der Staria vielseitig. Darstellbar sind Konfigurationen vom Zwei- bis zum Elfsitzer – je nach Markt und gesetzlichen Vorgaben. Der Fond kann mit bis zu drei Sitzreihen gefüllt werden. Möglich sind auch gegen die Fahrtrichtung drehbare und seitlich sowie längs verschiebbare Einzelsitze in Reihe zwei sowie Captain-Chairs mit ausklappbarer Fußstütze in der dritten Sitzreihe. Eine durchgehende Bank findet sich in Reihe drei. Bei Bedarf lässt sich auch die erste Sitzreihe mit einer Zweierbank für die Beifahrer ausrüsten. Camping-Fans können sich über die Konfiguration einer großen Liegefläche freuen.

Bei der Sicherheitsausstattung steht der Van seinen Pkw-Brüdern in nichts nach. Bis zu sechs Airbags und Drei-Punkt-Gurte auf allen Plätzen, Kollisionswarner, Rundumüberwachung, Tot-Winkel-Assistent, Ausstiegswarner und eine Hinweisfunktion auf vergessene Passagiere gehören zum Programm. Das Infotainmentsystem überwacht per Kamera den Fahrgastraum und erlaubt eine verbesserte Kommunikation über die Lautsprecheranlage.

Zu Preisen macht Hyundai noch keine Angaben. Gebaut wird der Staria ausschließlich in Korea

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Fazit

Hyundai wagt sich zurück ins Segment der Kleintransporter/Busse. Antreten gegen VW T6 und Co. soll der Staria und zwar bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2021. Für Europa ist nur ein Dieselmotor vorgesehen. Später soll ein Brennstoffzellenantrieb folgen.

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