Lincoln Continental mit Portal-Türen

Jubiläums-Sondermodell ausverkauft

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Die Ford-Premiumtochter Lincoln bietet ihren Kunden eine Sonderedition des neuen Continental an. Die auf 80 Einheiten limitierte und 100.000 Euro teure Limousine überrascht mit gegenläufig angeschlagenen Türen. Alle Exemplare sind bereits verkauft.

Pünktlich zum 80. Geburtstag des Lincoln Continental lässt sein Hersteller ein Sondermodell auf die Straße. Das auf 80 Einheiten limitierte Modell ist eine Hommage an ein speziell angefertigtes Luxusmodell aus dem Jahr 1939. Chefstylist Eugene T. Gregorie hat seinerzeit für Edsel Ford den ersten Continental von Hand anfertigen lassen.

Am auffälligsten sind die in der Mitte gegenläufig öffnenden Türen, die sowohl damals als auch heute einen Hauch von Hollywood-Glamour vermitteln sollen. Die bis 90 Grad öffnenden Kutschentüren (Coach Doors) geben nicht nur großzügig Zugang zum Interieur frei, sondern auch eine spezielle Einstiegsplatte, die mit der laufenden Exemplarnummer versehen ist.

Die rund 100.000 Euro teure und mehr als fünf Meter lange Limousine pflegt einen stattlichen Auftritt. Die Front verzichtet allerdings auf den typischen geteilten Zwei-Flügel-Kühlergrill anderer Lincoln-Modelle, nicht aber auf Chrom und poliertes Aluminium. Hochglanz ziert den Grill sowie Schürzen- und Seitenschwelleransätze. LED-Hauptscheinwerfer schärfen den Blick, mächtig ausgeformte Motorhaubenkanten bringen Kontur in den Vorderwagen. An den Flanken prangen ein verchromter Continental-Schriftzug und verchromte Fenstereinfassungen. 21 Zoll große polierte Leichtmetallfelgen setzen weitere Glanzpunkte. Die stark eingezogenen Schulterpartien, breite LED-Rückleuchten mit durchgehendem Lichtband sowie vier Auspuffendrohren prägen die Heckpartie.

Lincoln Continental mit richtig viel Beinfreiheit

Lincoln Continental Sonderedition Foto: Lincoln
Der 15,2 Zentimeter längere Radstand sorgt für mehr Beinfreiheit im Fond.

Wahren Luxus offenbart der Lincoln Continental im Innenraum. Leder und Alcantara werten die Oberflächen auf. Die Sitze sind 30-fach elektrisch einstellbar, die Fondscheiben lassen sich per Knopfdruck dunkel tönen. Die meisten Bedienelemente und der Touchscreen sind auf der chromglänzenden Mittelkonsole zusammengefasst. Die Rücksitzausstattung ist individuell gestaltet und bietet eine Durchgangskonsole, die einen verstaubaren Ablagetisch mit einem Tablethalter und einen kabellosen Ladegerät bietet. Der 15,2 Zentimeter längere Radstand ermöglicht neben einer signifikant größeren Beinfreiheit die Platzierung größerer Türen. Hinzu kommt, dass der Lincoln bei Annährung des Fahrers das Hersteller-Logo in den Einstiegsbereich am Boden projiziert.

Für den Antrieb sorgt ein 3,0 Liter großer V6-Benziner mit einer Leistung von 406 PS und einem maximalen Drehmoment von 542 Newtonmetern. Die drei vorhandenen Fahrmodi beinhalten Normal, Sport und Komfort. Fahrwerk und Lenkung agieren adaptiv. Für Sicherheit sorgen ein kamerabasierter Pre-Collision Assistent mit Fußgängererkennung, Komfort bringt ein vollautomatischer Parkassistent. Das Head-Up-Display soll nicht nur bei starkem Umgebungslicht, sondern auch mit polarisierten Sonnenbrillen sichtbar sein. Das elektronische Türsystem des Lincoln Continental 2019 lässt sich einfach per Bewegung bedienen.

Die ausgefallensten Türkonzepte
Autos mit Klapp-, Schiebe- und Flügeltüren

Schon ausverkauft, zweite Serie kommt

Blut geleckt? Zu spät, denn knapp vier Wochen nach der Premiere sind bereits alle 80 Exemplare des Sondermodells verkauft. Alle Käufer können im Februar die Kaufabwicklung abschließen, ausgeliefert werden die Modelle aber erst im Sommer. Aufgrund der hohen Nachfrage will Lincoln aber noch eine zweite Charge des Sondermodells auflegen. Wann diese bestellbar wird und wieveile Autos nachgefertigt werden ist noch nicht bekannt.

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