Erlkönig Mercedes-AMG C63 Stefan Baldauf
Erlkönig Mercedes-AMG C63
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Neuer Mercedes-AMG C63 (2022) mit Vierzylinder

Erlkönig Mercedes-AMG C63 & C63 T-Modell Tschüss V8!

Mercedes präsentiert das Top-Modell der C-Klasse, den AMG C63, noch Ende 2021 und bringt die Top-Version dann im Folgejahr als Limousine und Kombi auf den Markt.

Gerade eben wurde die zivile C-Klasse enthüllt, da stehen schon die Top-Modelle in den Startlöchern. Nachdem bereits der C43 von unserem Erlkönigjäger erwischt wurde, hat er jetzt auch die Krönung der Baureihe erwischt.

C63 mit Vierzylinder

Optisch zeigt die große AMG-C-Klasse ihre sportlichen Gene. An der Front gibt es den Panamerica-Grill und eine aggressivere Schürze mit großen Lufteinlässen. Die Kotflügel sind deutlich breiter ausgestellt. In ihnen arbeiten neue Leichtmetallräder mit breiten Sportreifen. Dahinter ist eine Sportbremsanlage verbaut. Das Heck zeigt sich mit den typischen fast quadratischen doppelflutigen Auspuffendrohren, die rechts und links aus der modifizierten Schürze schauen. In der Mitte verpasst Mercedes dem Modell einen Diffusor und auf dem Kofferraumdeckel eine Spoilerlippe.

Erlkönig Mercedes-AMG C43 T-Modell
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Bei der Kombi-Version T-Modell prangt ebenfalls das AMG-Kürzel und die Bezeichnung C63 am Heck. Das zeigt sich in Anlehnung an die Limousine mit der typischen Auspuff-Anlage , einer neuen Schürze sowie den breit ausgestellten hinteren Kotfügeln. Das Heckfenster beschirmt eine etwas ausladender Dachkanten-Spoiler.

Wichtig ist aber bei dem Modell, was unter der Haube abgeht. Schon 2018 hatte der damalige AMG-Chef Tobias Moers bestätigt, dass der C63 einen Hybrid-Antriebsstrang erhält. Nachdem der C43 seinen Dreiliter-V6 zugunsten eines Vierzylinders aufgibt, ereilt auch dem C63 (zum Fahrbericht) ein ähnliches Schicksal.

Mercedes-AMG Elektro-Turbolader
Tech & Zukunft

Mercedes-AMG C63 mit Hybrid-Paket

Statt des Achtzylinders mit vier Litern Hubraum und 476 PS bzw 510 PS in der S-Version, soll im neuen Modell ebenfalls ein Reihenvierzylinder mit zwei Litern Hubraum arbeiten. Dabei handelt es sich um das gleiche aus dem C43 bekannten Zweiliter-Aggregat M139 mit ISG-48-Volt-Startergenerator und neuem AMG E-Turbo. Dazu gesellt sich der Baukasten "EQ Power+", der aus dem Antriebsstrang einen Plug-in-Hybriden mit dem E-Motor an der Hinterachse zaubert. Die E-Maschine ist für 150 kW gut und der gesamte Antriebsstrang mindestens 653 PS bereitstellen. Vermutlich handelt es sich bei der Leistung um die Power des S-Version – der Basis-C63 dürfte dann deutlich die 500-PS-Marke knacken. Den Kraftschluss auf alle vier Räder übernimmt eine Neugang-Automatik. Allerdings benötigt das Top-Modell auch mehr Kraft, schließlich geht das Gewicht dank der Elektro-Komponenten mitsamt der Lithium-Ionen-Batterie deutlich rauf und bugsiert das Modell über die Zwei-Tonnen-Schwelle – auch wenn der Vierzylinder rund 60 Kilo leichter ausfällt als der Achtender. Immerhin schafft der C63 eine rein elektrische Reichweite von rund 60 Kilometer.

Für den Innenraum sieht AMG natürlich auch das große Display in der Mittelkonsole sowie das digitale Cockpit vor. Sportsitze, ein Sportlenkrad sowie diverse AMG-Plaketten und -Schriftzüge, Alu- und Lederfinish runden das Interieur zusammen mit den Infotainment- und Komfortfeatures der neuen C-Klasse ab.

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Fazit

Eine 63er-C-Klasse von AMG ohne V8? Warum nicht, der Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum zusammen mit einem E-Motor auf der Hinterhand macht aus dem Mittelklässler einen adäquaten Allrad-AMG mit 550 PS! Da ist es egal, dass die ganze Chose über zwei Tonnen wiegt. Immerhin hängen die Stuttgarter die Konkurrenz aus München ab, denn der BMW M3 leistet lediglich 480 bzw. 510 PS.

Mercedes C-Klasse
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