Toyota Crown Modelljahr 2023 Japan-Version Toyota Motor Corporation
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Toyota Crown (2022): 16. Generation als Crossover-Limousine

Neuer Toyota Crown als Crossover-Limousine Da ist der Traditionen-Brecher

Toyota geht beim Crown völlig neue Wege. Das Modell kommt im Herbst – auch in den USA – als Crossover-Limousine, wird in Japan aber zur Submarke ausgebaut.

Über 15 Generationen hinweg war der Toyota Crown eine klassische Stufenheck-Limousine. Das wird auch so bleiben – allerdings nicht überall. In 40 Märkten und Regionen, darunter in der Heimat Japan, baut Toyota die Baureihe nämlich zur Submarke aus. Zu dieser wird in nicht allzu ferner Zukunft auch ein oberklassig positionierter Vertreter im klassischen Dreibox-Stufenheck-Design gehören. Hinzu kommen ein kompakter SUV eher sportlichen Zuschnitts und ein großer SUV, den die Japaner zwar als "Estate Type" (Kombi-Typ) bezeichnen, der aber als großer, familienorientierter Soft-Offroader auftritt.

Los geht's aber mit dem Crown "Crossover Type", der eine höhergelegte Fließheck-Limousine mit leichter Offroad-Attitüde darstellt. Toyota bringt die Baureihe auch in den USA auf den Markt, wo sie nach 50 Jahren Abstinenz ein Comeback feiert und perspektivisch die klassische Limousinen-Baureihe Avalon ersetzen soll. Die Japaner folgen damit einigen anderen Herstellern wie Citroen beim neuen C5 X oder Ford beim Mondeo-Nachfolger Evos. Auch der jüngst vorgestellte neue Peugeot 408 tritt mit ähnlicher Machart an.

Das Exterieur-Design

Sonderlich eigenständig ist der Look – von den Crossover-Elementen abgesehen – jedoch nicht. Das Modell blickt durch sehr schmale Scheinwerferaugen, die jeweils drei Leuchteneinheiten plus Blinker aufweisen. Dazwischen verläuft ein geschlossenes Band; der mit Wabengitter bedeckte Kühlergrill wandert komplett in die Frontschürze. Je nach Ausstattungslinie kommt der Crown Crossover mit schwarzer Motorhaube, was wohl das Rabaukenhafte am Neuling unterstreichen soll. Das Toyota-Logo findet sich hier übrigens nur bei der US-Version. Wie bei den einheimischen Modellen üblich, trägt der Crown in Japan ein eigenes Emblem – na klar, eine stilisierte Krone.

Modellgeschichte: Die 15 bisherigen Generationen des Toyota Crown

Toyota Crown 1955 1. Generation
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Toyota Crown 1955 1. Generation Toyota Crown 1962 2. Generation Toyota Crown 1967 3. Generation Toyota Crown 1971 4. Generation 17 Bilder

Besonders in der Seitenansicht fällt auf, dass der Crown seine Dimensionen weitgehend beibehält. Er ist 4,93 Meter lang, wächst aber knapp zehn Zentimeter in die Höhe (auf 1,54 Meter). Die Breite beträgt 1,84 Meter, der Radstand liegt bei 2,85 Meter. An den Flanken versucht der Crossover den Spagat zwischen robuster und edler Optik. Kernigkeit sollen die Radläufe aus Kunststoff vermitteln; auch die Schweller- sowie die Stoßschutzleisten an den Türen bestehen aus Plastik. Um die Seitenfenster verläuft dagegen ein Chromband. Die Räder messen zwischen 19 und 21 Zoll, die Spiegelhalterungen stehen auf der Türbrüstung und Bügelgriffe gewähren Zugang zum Innenraum.

Das Fließheck mündet in eine dezente Abrisskante, unter der sich eine über die gesamte Fahrzeugbreite verlaufende Lichtleiste befindet. Diese wird auf allen Märkten – also auch in Japan – vom Toyota-Markenlogo unterbrochen; der Crown-Schriftzug befindet sich darunter auf der Heckklappe. Das Hinterteil zeigt sich entweder komplett in Wagenfarbe oder weitgehend in Schwarz; Letzteres soll wohl ebenfalls den Crossover-Charakter unterstreichen. Im unteren Bereich der Heckschürze gibt es aus demselben Grund einen angedeuteten Unterfahrschutz.

Das Interieur-Design

Keine Experimente wagt Toyota im Innenraum. Die Armaturentafel zeigt sich horizontal ausgerichtet. Das verschiedene Anzeigestile aufbietende 12,3-Zoll-Instrumenten-Display und der gleich große zentrale große Infotainment-Touchscreen sind räumlich klar voneinander getrennt. Mit dem Stichwort "Hey Toyota" nimmt der neue Crown Sprachbefehle entgegen. Software-Updates bekommt er "over the air" hin und Smartphones bindet er kabellos per Android Auto und Apple Carplay ein. Das Navigationssystem arbeitet Cloud-basiert.

Toyota Crown Modelljahr 2023 US-Version
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So ungewöhnlich das Exterieur gestaltet ist, so konventionell kommt der neue Toyota Crown innen daher.

Es gibt klassische Luftausströmer, unter deren mittig positionierten Vertretern abgesetzt die Klimasteuerung positioniert ist. Auf dem hoch aufragenden Mitteltunnel sitzen ein kompakter Getriebe-Wählhebel, die Parkbremse, der Regler der Fahrmodi und beifahrerseitig zwei Becherhalter. Mehrere USB-Anschlüsse und eine Schale, in der ein Smartphone induktiv geladen werden kann, befinden sich hier ebenfalls.

Zwei Hybridantriebe

Beim neuen Crown setzt Toyota der hauseigenen Philosophie folgend rein auf Hybridantriebe. Den Einstieg bildet ein System, das als Parallelhybrid mit einem 2,5-Liter-Vierzylinder-Saugbenziner, zwei Elektromotoren (einer vorne, einer hinten positioniert) und einer neuentwickelten Nickel-Metallhydrid-Batterie arbeitet. Diese nutzt auch die Variante mit 2,4-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, den die Ingenieure ebenfalls mit einem E-Motor sowie der neuen elektrischen "E-Axle"-Hinterachse paaren. Das Gesamtpaket leistet hier satte 340 PS. Die finalen Werte des Einstiegsmodell sind noch nicht bekannt.

Die TNGA-K-Plattform

Der Toyota Crown Crossover basiert auf der TNGA-K-Plattform. Damit steigt er eine Größenstufe nach unten: Der auslaufende Crown basierte noch auf dem TNGA-Baukasten in Größe L. Vorne sind die Räder an McPherson Federbeinen aufgehängt, die Hinterachse wandert in Mehrlenkerausführung unter das Auto. Der 2,5-Liter-Hybrid bietet die drei Fahrmodi Eco, Normal und Sport, deren Anzahl das 2,4-Liter-Turbo-Pendant mit den weiteren Abstimmungen Sport+, Comfort und Custom verdoppelt. Diese Modellvariante ist auch serienmäßig mit einem adaptiven Fahrwerk ausgestattet.

Der Neuling bietet in beiden Antriebsvarianten den E-Four-Allradantrieb mit zusätzlichem E-Motor an der Hinterachse auf. In Kombination mit dem 2,4-Liter-Turbo kommt die "Advanced"-Variante mit wassergekühlter und stärkerer E-Maschine zum Einsatz. Diese steuert immer zwischen 20 und 30 Prozent der gesamten Antriebskraft bei, während der hintere E-Motor beim schwächeren Crown Crossover nur bei fehlender Traktion einspringt und mit höchstens 20 Prozent am Vortrieb beteiligt ist. Ein weiterer Mitarbeiter im Antriebsstrang des stärkeren Hybrids ist eine Sechsgang-Automatik, die anstelle eines klassischen Hydraulikwandlers mit einer nassen Anfahrkupplung arbeitet und auf Wunsch per Schaltwippen manuell kommandiert werden kann. Beim 2,5-Liter-Crown kommt ein CVT-Getriebe zum Einsatz.

Fahrassistenz

Für Sicherheit sorgt das neueste "Toyota Safety Sense"-Paket, das unter dem Begriff "Teammate" (Mannschaftskollege) zusätzliche Fahrerassistenz-Technologien subsummiert. Der Crown bewegt sich im Stau weitgehend selbständig vorwärts und kann autark ein- und ausparken – auch ferngesteuert. Um Frontkollisionen besser zu vermeiden, erkennt die Technik nun auch Fußgänger, Motorrad- und Fahrradfahrerinnen und -fahrer sowie unbewegliche Hindernisse. Die Fähigkeit, souverän in der eigenen Spur zu fahren, will Toyota ebenfalls verbessert haben. Weitere Funktionen sind unter anderem das Matrix-Fernlicht, die Verkehrszeichenerkennung und eine Warnung, falls Personen auf den Rücksitzen vergessen werden.

Markteinführung und Preise

In Japan bringt Toyota den neuen Crown Crossover im Oktober 2022 auf den Markt. Der Basispreis für die 2,5-Liter-Version beträgt 4,35 Millionen Yen, aktuell umgerechnet knapp 31.300 Euro. Wer den 2,4-Liter-Turbo will, muss mindestens 6,05 Millionen Yen (etwa 43.500 Euro) investieren. In den USA rollt der neue Crown etwas später im Jahresverlauf zu den Händlern. Die Preise für die drei Ausstattungslinien stehen noch nicht fest. Keine Chance auf die Markteinführung des Crown besteht übrigens für die europäischen Märkte.

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Fazit

Toyota dreht beim neuen Crown das Konzept auf links: Die 16. Generation der Baureihe startet als höhergelegter Fließheck-Crossover; nur auf wenigen ausgewählten Märkten wird das Modell später sein bisheriges Erscheinungsbild als klassische Stufenheck-Limousine beibehalten – bei allerdings deutlich höherer Positionierung. Der Crown Crossover kommt immer mit Hybrid- und Allradantrieb, ist im Innenraum allerdings von sehr konventioneller Machart.

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