Porsche Farbe nach Wahl Porsche
Porsche Farbe nach Wahl
Porsche Taycan Turbo S  sternrubin
Porsche Panamera Turbo S maritimblau
Porsche 718 Boxster GTS mintgrün 33 Bilder

Porsche "Farbe nach Wahl": Sternrubin für 911 und Taycan

Porsche Farben nach Wahl Heftige Preissteigerung für freie Farbwahl

Sternrubin, Amethyst und Mintgrün sind nicht die einzigen Farbklassiker der Porsche-Geschichte. Einige kommen jetzt wieder. Neu sind allerdings nicht nur die Farben, sondern auch die Preise dafür. Denn wer sich seinen Lack wünscht, bezahlt fast 20.000 Euro.

Porsche bietet seinen Kunden künftig bis zu 105 Farben an. Aus den bisherigen Individuallackierungen werden die "Farben nach Wahl". Auch Klassiker aus der Historie kommen wieder: Wer will, kann seinen 911 im 70er-Jahre Farbton vipergrün oder seinen Taycan in der 90er-Schreifarbe sternrubin lackieren lassen – oder seinen Macan in gulfblau. Teilweise gab es diese Auswahl vorher schon: In regulären Preislisten war die Individualfarbe verfügbar – in den USA als "Paint to sample" bekannt.

Über 100 Farben für 911 und 718

Porsche 911 992 vipergrün
Porsche
911 in 70er-Jahre-Farbe vipergrün: Macht 8.806 Euro extra, wenn es kein Turbo ist.

Für 911 und 718 stehen jetzt 105 "Farben nach Wahl" zur Verfügung, für den Taycan 65 Farben, für den Cayenne 52 und für den Macan sowie Panamera jeweils 59. Darunter sind dezente Töne wie basaltschwarz für den Cayenne, trendige wie suzukagrau für den Macan oder knallige wie acidgrün und amethyst für den Taycan. Bei den Modellen 718 und 911 verlangt Porsche für die "Farbe nach Wahl" 8.806 Euro extra. Der Aufpreis für GT- und Turbomodelle von 911 und 718 beträgt 9.877 Euro. Die Lieferzeit verlängert sich um drei Monate. Anfang 2022 will Porsche die neue Option in den Konfigurator integrieren. Später sollen Hintergrundinformationen zu den Farben und Filtermöglichkeiten nach Farbfamilien folgen.

Farbe nach Wahl Plus: Lack für 19.754 Euro

Porsche Exclusive 911 Turbo Cabriolet Flachbau
Mehr Oldtimer

Kunden, die ihren eigenen Lack wünschen und in der Porsche-Palette nicht fündig werden, können ihren eigenen Ton mitbringen und lackieren lassen. Das Werk prüft dann anhand von Mustern aus unterschiedlichen Materialien sowie bei Tages- und Kunstlicht, ob die Farbe lackierbar ist und testet den Farbton an mindestens einer Karosserie, bevor das Kundenauto lackiert wird. Stellt sich heraus, dass die Farbe nicht lackierbar ist, übernimmt Porsche die Kosten. Für die meisten 911- und 718-Modelle kostet die "Farbe nach Wahl Plus" zwischen 17.612 und 19.754 Euro.

Starke Preiserhöhung

Das war bis vor einigen Jahren noch deutlich günstiger zu haben: Laut Preislisten von 2017 bestand für 911, Macan und Panamera gegen Aufpreise zwischen 4.998 (Macan) und 7.735 Euro (Panamera) "freie Farbwahl für technisch machbare Farben in Uni und Metallic". Porsche nennt auf Nachfrage Gründe für die starke Preiserhöhung: "deutliche Erweiterung des Farbangebots, permanent laufende Qualitätsabsicherungsprozesse und gestiegene Komplexität in den Produktions- und Logistikprozessen."

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Fazit

Besondere Farben und Kundenwünsche haben bei Porsche eine ganz eigene Tradition – und seit Neuestem einen besonders hohen Preis. Wer sich den Wunsch nach einem Porsche erfüllen kann, möchte damit auch häufig seine Persönlichkeit unterstreichen und ist im Zweifel offenbar bereit, für ein besonderes Auto sehr viel Geld auszugeben. Rationale Argumente für eine Lackierung, die so viel kostet wie ein Kleinwagen, lassen sich schwer finden. Umso schöner, wenn künftig der ein oder anderen Porsche in gulfblau, sternrubin oder vipergrün herumfährt. Grau sind schließlich schon genug Autos.

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