Ram 1500 Built to serve Edition Stellantis North America
Ram 1500 Built to serve Edition
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Ram 1500 Built to serve Edition 18 Bilder

Ram 1500 Built to serve Edition: Soldaten-Sondermodelle

Ram 1500 „Built to serve“ Edition Fünf Soldaten-Sondermodelle

Mit den unterschiedlich lackierten Sondermodellen der "Built to serve"-Edition ehrt die Pick-up-Marke Ram die fünf Teilstreitkräfte des US-Militärs.

Das heimische Militär ist in der US-amerikanischen Gesellschaft deutlich tiefer verankert als in vielen anderen Ländern der Welt. Und es genießt ein ungleich höheres Ansehen. Man stelle sich vor, ein deutscher Autohersteller würde ein Sondermodell zu Ehren der Bundeswehr auflegen – das käme sicher nicht in jeder Bevölkerungsgruppe gut an. Wenn eine US-Marke so etwas macht, bekommt sie dafür in der Heimat Applaus. Wie jetzt der Pick-up-Anbieter Ram, der sein Standard-Modell, den Halbtonnen-Truck 1500, in einer "Built to serve"-Edition anbietet.

Sondermodell für die Küstenwache

Die Stellantis-Tochter hat daraus sogar eine fünfteilige Serie gemacht, um damit die fünf zu Land, im Wasser und in der Luft agierenden Teilstreitkräfte des US-Militärs zu ehren. Der neueste Vertreter macht das Quintett komplett: Die 500 in der Farbe "Spitfire" (ein Orange-Ton) sowie 750 in "Bright White" lackierten Pick-ups sind der "US Coast Guard" (Küstenwache) gewidmet und können ab sofort bestellt werden. Ihre Produktion startet im zweiten Quartal 2021 im Werk in Sterling Heights, US-Bundesstaat Michigan. Dort entstehen auch die anderen "Built to serve"-Modelle: Seit November 2019 kam quartalsweise ein neuer Vertreter auf den Markt.

Ram 1500 Built to serve Edition
Stellantis North America
Der Ram 1500 in der Fahrgebung "Spitfire" ehrt die US-Küstenwache.

Bei den Sondermodellen, die für alle Karosserie- und Antriebsvarianten zur Verfügung stehen, gleicht sich die Ausstattung: An den hinteren Kotflügeln findet sich ein passender Aufkleber, die in einem speziellen Grau lackierten und mit grobstolligen All-Terrain-Reifen bezogenen 20-Zoll-Aluminiumfelgen sitzen in Kotflügel-Verbreiterungen in Wagenfarbe. Vorne ist der Ram 1500 dagegen komplett schwarz gehalten; die Farbe kehrt seitlich an den Trittbrettern und hinten bei den beiden vier Zoll großen Auspuff-Endrohren wieder.

Robust und geländegängig

Stoßdämpfer in Offroad-Konfiguration, eine elektronisch sperrbare Hinterachse, eine Bergabfahrkontrolle und Unterboden-Schutzplatten im Bereich der Vorderachse, des Lenk- und Verteilergetriebes sowie des Kraftstofftanks verbessern die Gelände-Eigenschaften des Ram 1500. Hinzu kommen robuste Abschlepphaken.

Auch die anderen vier militärischen Zweige werden von Ram mit je zwei extra dafür vorgesehenen Farben symbolisiert: Die Farbtöne Gator (eine grün-braune Tarnfarbe) und Diamond Black Crystal (jeweils 1.000 Einheiten) stehen für das US Marine Corps. Ebensoviele Autos entstehen in Ceramic Gray und Patriot Blue, womit die Navy geehrt wird. Ebenfalls jeweils 1.000 Ram-1500-Karosserien tragen die Farben Tank (ein kräftiges Grün) und Flame Red als Referenz zur US Army. Etwas mehr, nämlich 1.250 und 1.500, gibt es in den Lackierungen Anvil (ein Hellblau) und Billet Silver Metallic; sie stehen für die US Air Force.

Ram 1500 Built to serve Edition
Stellantis North America
An diese Klettverschlüsse können individuelle Abzeichen angebracht werden.

Individualisierbarer Innenraum

Auch im Interieur erhält jeder Teil der US-Streitkräfte seine eigene Farbe in Form von Akzent-Stickereien in der ansonsten schwarzen Kabine: Light Frost (Marines), Light Ambassador Blue (Navy), Light Diesel Gray (Air Force), Medium Greystone (Army) oder Orange (Küstenwache). Die Sitze tragen an den Lehnen und Schultern Klettverschlüsse, an die Käufer ihre eigenen Aufnäher – Regimenter, Flaggen, Namensbänder oder Slogans – anbringen können. Mit Gurtbändern lässt sich zusätzliche Ausrüstung – beispielsweise Taschen – am Sitzrücken befestigen. Eine "Built to serve"-Plakette am Armaturenbrett, Chrom-Akzente und wetterfeste Fußmatten aus Gummi runden das Innenraum-Styling ab.

Je nach Modelljahr verpasst Ram den Sondermodellen unterschiedliche Preise. Die frühen "Built to serve"-Modelle, die dem Modelljahr 2020 angehören, kosten mindestens 41.280 Dollar (umgerechnet fast 34.200 Euro). Entstammt ein Truck dem Modelljahr 2021, liegt der Basispreis bei 41.630 Dollar (fast 34.500 Euro). Dafür gibt es einen 309 PS und maximal 365 Newtonmeter starken 3,6-Liter-V6-Motor, der an eine Achtgang-Automatik gekoppelt ist, und die viertürige "Quad Cab".

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Fazit

In einem Land, in dem ständig Militär-Paraden abgehalten werden, vor vielen Football-Spielen Kampfflieger über das Stadion fliegen und der "Veterans Day" ein offizieller landesweiter Feiertag ist, kommen vom Militär inspirierte Pick-up-Sondermodelle sicher super an. Hierzulande dürfte die Akzeptanz geringer ausfallen. Es muss ja Gründe geben, warum sich noch kein deutscher Autohersteller getraut hat, eine ähnliche Serie aufzulegen.

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