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SUV

Renault Austral ersetzt Kadjar: Neuer Kompakt-SUV

Kompakt-SUV von Renault - erstes Cockpit-Bild Austral ersetzt Kadjar

Renault stellt sich im Segment der Kompakt-SUV neu auf und ersetzt den Kadjar durch den Austral. Der Fünfsitzer wird im Frühjahr 2022 offiziell vorgestellt. Jetzt gibt es einen ersten Einblick ins Cockpit.

Es war eine kurze Karriere für den Kadjar: Nach gerade einmal einer Modellgeneration und etwa sieben Jahren Bauzeit trägt Renault die Modellbezeichnung bereits wieder zu Grabe. Wie die Franzosen offiziell mitteilen, hört der Nachfolger des Kompakt-SUV auf den Namen Austral. Im Frühjahr 2022 will Renault das neue Modell enthüllen, im Herbst könnte es auf den Markt kommen.

12/2021, Renault Austral Kompakt-SUV Kadjar-Ersatz Schriftzug
Renault
Der neue Renault-SUV heißt Austral.

Wobei fraglich ist, ob der Austral auch in Australien angeboten werden soll. Der Kadjar selbst ist in Down Under nicht erhältlich, sein Coupé-Ableger Arkana schon. Renault meint vielsagend, dass das Auto "in ganz Europa und darüber hinaus verkauft werden soll". Speziell Australien wird nicht erwähnt.

Der Name Austral leitet sich dem Hersteller zufolge vom lateinischen Wort "australis" ab, was auf Deutsch "südlich" bedeutet. Die französische Entsprechung "austral" hat dieselbe Bedeutung. Renault möchte mit der Namenswahl seine französische Herkunft betonen, aber gleichzeitig Internationalität signalisieren. Die Modellbezeichnung hat sich Renault übrigens bereits 2005 schützen lassen.

Technisch eng mit dem Qashqai verwandt

Technische Einzelheiten behält Renault bislang für sich. Klar ist nur, dass der neue Austral dem C-Segment angehören wird und über eine Außenlänge von 4,51 Meter sowie über fünf Sitzplätze verfügt. Die Franzosen versprechen für den Kadjar-Nachfolger eine Kombination aus "neuen, vernetzten Technologien mit ausgesprochenem Fahrvergnügen".

Nissan Qashqai Premiere Edition
Neuheiten

Der Austral basiert – wie sein Vorgänger – auf der Plattform des Nissan Qashqai, dessen neue Generation seit einigen Wochen erhältlich ist. Das spricht dafür, dass dessen 1,3-Liter-Turbobenziner mit Mildhybrid-Ergänzung das Gros der Motorenpalette ausmachen werden. Im Qashqai leisten die Antriebe 140 und 158 PS; Leistungswerte, mit denen auch beim Austral zu rechnen ist. Standardmäßig wird der Austral seine Kraft über ein manuelles Sechsgang-Getriebe auf die Vorderräder übertragen. Die für den Qashqai auf Wunsch erhältlichen Optionen Allradantrieb und CVT-Automatik dürfte Renault für den Austral adaptieren.

Austral nur mit elektrifizierten Benzinern

Renault Austral
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Der Austral trägt nur elektrifizierte Motoren.

Das gilt perspektivisch wahrscheinlich auch für einen Plug-in-Hybrid-Antrieb. Diesel-Triebwerke sind nach aktuellen Informationen für den Kompakt-SUV nicht geplant. In seinem Bug werden überwiegend neu entwickelte und durchgehend elektrifizierte Benzinmotoren arbeiten. Renault kündigt einen E-Tech-Hybrid-Motor der jüngsten Generation, ein 1,3-Liter TCe 12-Volt-Mild-Hybrid und als Renault-Premiere einen völlig neuer 1,2-Liter TCe 48-Volt-Mild-Hybrid an. Das Leistungsspektrum soll bis 200 PS reichen.

Cockpit mit großen Displays

Renault Austral Innenraum Teaser
Renault
Zwei Displays zeigen sich L-förmig angeordnet.

Mit einem ersten Teaser gewähren die Franzosen Einblick ins Cockpit des Austral. Das Fahrerambiente prägen eine hohe Mittelkonsole und ein schlank gehaltener Instrumententräger, der sich bis in die Türverkleidungen zieht. Die Fensterlinie verläuft weit oben. Das neue Cockpit hinter dem oben und unten abgeflachten Lenkrad setzt auf zwei L-förmig angeordnete Displayflächen. Vor dem Fahrer werden alle relevanten Fahrdaten angezeigt. Der hohe Mittelbildschirm bündelt als Touchscreen nahezu alle Bedienfunktionen sowie das Infotainmentsystem, das Smartphones über Apple Carplay und Android Auto einbindet und eine Internetanbindung erlaubt.

Im Fond wird auf einen Mitteltunnel verzichtet, was zusätzlichen Fußraum schafft. Die Rückbank ist längsverschiebbar und lässt sich per Fernentriegelung auch vom Kofferraum aus umlegen.

Der Austral-Vorgänger Kadjar ist seit Frühjahr 2015 auf dem Markt und erhielt 2019 ein umfassendes Facelift (siehe Fotoshow). Dieses bescherte ihm nicht nur eine veränderte Optik, sondern auch einige neue Motoren, die meist sowohl stärker als auch sauberer waren als ihre Vorgänger-Triebwerke. Hinzu kamen verbesserte Konnektivitäts- und Infotainment-Funktionen sowie ein Allradantrieb für das Topmodell.

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Fazit

Renault verpasst seiner kompakten SUV-Baureihe einen neuen Namen. Die andere Modellbezeichnung soll wohl international besser funktionieren. Das Konzept bleibt aber bekannt: Technisch ist der Austral – genau wie der Kadjar – eng mit dem Nissan Qashqai verwandt.

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