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75 Jahre AMS 6.5.21 Renault Espace
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75 Jahre AMS 6.5.21 Renault Espace 9 Bilder
SUV

Renault Espace: 2023 Comeback als Siebensitzer-SUV

Comeback als Siebensitzer-SUV Renault bringt den Espace zurück

Renault stellt noch im Frühjahr 2023 einen neuen Top-SUV vor. Die Baureihe trägt einen bekannten Namen.

Ein Trendsetter wird 40 Jahre alt: Im November 1983 debütierte der erste Renault Espace und läutete einen Minivan-Boom in Europa ein. Doch spätestens seit dem Siegeszug der SUV verliert das einst so erfolgreiche Segment an Relevanz. Folgerichtig mutierte der Espace in seiner aktuellen – der fünften – Generation mit SUV-Anleihen zum Crossover. Doch das inkonsequente Konzept kommt bei der Kundschaft nicht an; der Espace ist zwar irgendwie noch da, aber längst kein Fixpunkt mehr in Renaults Modellpalette.

Bei der sechsten Generation ist Schluss mit Inkonsequenz, der Espace erhält wieder einen klaren Charakter. Nur eben nicht mehr als Minivan, sondern als SUV klassischen Zuschnitts. Wie Renault bekannt gab, debütiert der bekannte Name im Frühjahr 2023 als SUV mit fünf oder sieben Sitzen. Wobei noch nicht offiziell kommuniziert wurde, ob sich der Espace in Renaults Modellpalette oberhalb des seit 2017 angebotenen und lediglich fünfsitzigen Koleos einordnet oder diesen ersetzt. Wahrscheinlicher ist Letzteres, da der Koleos in Renaults inzwischen rundum aufgefrischtem SUV-Portfolio wie ein Relikt aus einer vergangenen Ära wirkt.

SUV auf der CMF-CD-Plattform

Technische Einzelheiten zum neuen Espace, der einen "komfortablen, innovativen und hochwertigen Charakter" haben soll, verrät Renault bislang ebenso wenig. Klar ist nur, dass die CMF-CD-Plattform der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz als technischer Unterbau dient. Diese größte Darreichungsform des modularen Baukastens hat bereits einige Jahre auf dem Buckel und trug auch schon Espace Nummer fünf. Sie zeigt aber bei Autos wie den noch recht frischen SUV Renault Austral sowie den aktuellen Generationen des Nissan Quashqai und X-Trail oder beim Mitsubishi Outlander, dass sie durchaus zukunftsfähig ist.

RENAULT AUSTRAL E-TECH HYBRID (HHN)
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Die CMF-CD-Plattform gibt auch die Antriebe vor; hier ist vom mild hybridisierten Benziner-Verbrenner über einen klassischen Diesel bis hin zu Voll- und Plug-in-Hybrid-Strängen alles möglich. Spannend wird sein, welche Versionen der jeweiligen Antriebe genau zum Einsatz kommen. Der 140-PS-Mildhybrid-Benziner, mit dem der Austral antritt, dürfte für ein größeres Auto etwas zu schwachbrüstig sein. Wahrscheinlicher sind der 158 PS starke Mild- und der Vollhybrid mit 200 PS.

Auch als PHEV oder mit Diesel?

Dass mit dem CMF-CD-Baukasten grundsätzlich Plug-in-Hybride möglich sind, beweisen der aktuelle Renault Megane und der neue Mitsubishi Outlander PHEV, der bislang allerdings nur in den USA erhältlich ist. Auch der Koleos nutzt die Plattform und kombiniert sie mit einem unter anderem mit einem 183 PS starken Dieselmotor. Über einen solchen, allerdings mit 189 PS, verfügt ebenso das Espace-Auslaufmodell. Ob der Namensvetter mit Dieselmotoren antreten wird, ist allerdings höchst fraglich.

Renault 4 Concept 4Ever Trophy
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Beim Design dürften der Austral und das SUV-Coupé Arkana die Richtung vorgeben. Somit sollte der neue Espace mit großem Renault-Rhombus im Kühlergrill sowie ebenso niedrigen wie breiten Scheinwerfern, deren Tagfahrleuchten den Rahmen bilden und sich bis weit in die Frontschürze ziehen, antreten. Wir erwarten zudem massiv wirkende Kunststoffelemente an den Radläufen, einen angedeuteten Unterfahrschutz vorn und hinten sowie ein steil abfallendes Heck, um die dritte Sitzreihe unterzubringen.

Hinweis: In der Fotoshow zeigen wir Ihnen den ursprünglichen Renault Espace und blicken zurück auf den Originaltest von auto motor und sport im Jahr 1984.

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Fazit

Es ist ein Zeichen der Zeit und fast schon zynisch, dass der Minivan-Vorreiter von einst bald seinen Namen für einen SUV hergeben muss. Ob der neue Espace die Erfolgsgeschichte weiterschreiben kann oder den traditionsreichen Namen endgültig zu Grabe trägt, dürfte sowohl von dessen Design als auch von der genutzten Technik abhängen. Schafft es Renault, die in die Jahre gekommene Plattform mit modernen (Hybrid-)Antrieben zu kombinieren, stehen die Chancen nicht schlecht. Mehr werden wir im Frühjahr wissen.

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