Toyota GR Supra Handschalter Spekulation 2021 Toyota / Patrick Lang
Toyota GR Supra, Exterieur
Toyota GR Supra, Exterieur
Toyota GR Supra, Exterieur
Toyota GR Supra, Exterieur 11 Bilder

6 Zylinder, 6 Gänge: Toyota Supra als Handschalter

Toyota GR Supra ab 2022 als Handschalter Drei Pedale für ein Halleluja

Gerüchten zufolge kombiniert Toyota im kommenden Jahr Sechszylinder und Sechsgang-Getriebe im GR Supra. Was ist dran an den Spekulationen?

Sportwagen-Fans glücklich zu machen, ist eigentlich gar nicht so schwer – ein vernünftiges Leistungsgewicht, Hinterradantrieb, passende Soundkulisse. Mit dem aktuellen GR Supra hat Toyota da auch schon vieles sehr richtig gemacht, doch eine der glorreichen Sportler-Insignien fehlt dem Z4-Geschwisterchen: die manuelle Schaltung. Bislang koppelt Toyota sowohl Vier- als auch Sechszylinder an eine Achtgangautomatik von ZF. Dass sie auch Handschalter können, beweist bereits die Gute-Laune-Kugel GR Yaris – warum den Knüppel also nicht auch ins Zweisitzer-Cockpit stellen?

Toyota GR Yaris, Interieur
Hans-Dieter Seufert
Dass sie bei Toyota knackige Schaltgetriebe im Regal haben, beweist schon der GR Yaris.

Fahrspaß größer Rundenzeit

Das japanische Newsportal Car Sensor meldet, dass genau das 2022 passieren könnte. Der ursprüngliche Plan sei es gewesen, die Vierzylinder-Variante des Supra als Handschalter zu bringen – quasi analog zum BMW Z4 20i, den es seit Juli 2019 mit einer Sechsgang-Box gibt. Doch von dieser Idee habe sich der Hersteller verabschiedet, um stattdessen den großen Dreiliter-Sechszylinder (optional) von der Automatik zu befreien. Die ganz große Überraschung wäre das nicht. Schon vor Verkaufsstart des Supra ließ der Hersteller verlauten, dass eine Handschalter-Ausführung denkbar sei, wenn die Nachfrage entsprechend stark ausfällt. Der Technik-Baukasten von Spender BMW gibt es allemal her. Zumal eine manuelle Schaltung immer für diejenigen Sportwagen ins Paket passt, bei denen "Fahrspaß" größer geschrieben wird als "Rundenzeit".

Scheint also, als hätten es die Fans selbst in der Hand. Offiziell bestätigt ist die Handschalter-Variante indes nicht – die Vorfreude muss also vorerst noch etwas gezügelt werden. Auf Anfrage von auto motor und sport gab es lediglich zu hören, dass Toyota laufende und künftige Projekte nicht kommentiert. Doch wenn die Konfiguration Einzug ins Portfolio hält, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch hierzulande die Handschalter-Korken knallen. Nachdem das Auto bereits seit 2019 auf dem Markt ist, dürfte eine kleine Modellpflege ohnehin nicht fern sein – und eben die könnte uns den Handschalter mitbringen. Auch die Einführung des GR86 auf dem europäischen Markt im kommenden Sommer könnte ein passendes Umfeld für das Supra-Update sein.

Noch nicht genug der Spekulationen für Sie? Dann hätten wir da noch eine: 2023 soll ein extra-scharfer Supra mit dem Zusatz-Kürzel GRMN vorfahren. Dafür könnte dann der S58-Motor aus dem aktuellen BMW M3 unter die lange Schnauze wandern. Bis es so weit ist, erfreuen wir uns doch einfach an dem, was wir schon haben. Wie sich der Supra mit Sechszylinder bei uns im Test geschlagen hat, erfahren Sie in der Fotoshow oben im Artikel.

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Fazit

Wie sagt man so schön? Da ist noch Musik drin. Dass Toyota mit dem aktuellen Supra noch einiges vorhat, zeigt schon die Anzahl der Sondermodelle, die bereits erschienen sind. Das Interesse der Fans ist selbst bei marginalen Updates wie Sonder-Lackfarben ungebrochen. Da wäre ein handgeschalteter Reihensechser auf jeden Fall ein ziemlicher Imagegewinn.

Toyota Supra
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