09/2019, Daimler CO2-neutrale Batteriezellen von Farasis Energy Daimler AG

Kooperation mit Farasis Energy

CO2-neutrale Akkuzellen für Daimler

Der Autokonzern Daimler will bis 2039 CO2-neutral arbeiten. Die neue Kooperation mit dem chinesischen Lieferanten-Netzwerk soll dabei einen großen Beitrag leisten.

Daimler hat eine weitreichende Kooperation mit Farasis Energy (Ganzhou) Co., Ltd.vereinbart. Dabei handelt es sich um ein Lieferanten-Netzwerk, das dem Autokonzern künftig Batteriezellen aus CO2-neutraler Produktion liefern wird. Für Mercedes-Benz, die Kernmarke des Konzerns, ist dies ein großer Schritt auf dem Weg, seine selbstgesetzten Klimaziele zu erreichen. Diese sind in der Strategie „Ambition 2039“ festgeschrieben; im Kern geht es darum, bis zu diesem Jahr klimaneutrale Mobilität anbieten zu können.

Batteriezell-Fertigung in Deutschland

Mithilfe der Lithium-Ionen-Batterien von Farasis Energy soll der CO2-Fußabdruck der Gesamtbatterie künftiger Fahrzeugmodelle um über 30 Prozent schrumpfen. Die Partnerschaft umfasst sowohl die Produktion von Batteriezellen mit Strom aus erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Wind- und Solarenergie als auch die Themen Recycling und Einhaltung von Menschenrechten in der Lieferkette. „Bereits für die nächste Fahrzeuggeneration unserer Produkt- und Technologiemarke EQ soll ein Teil der Batteriezellen zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert werden“, sagt Markus Schäfer, als Mitglied des Daimler-Vorstandes verantwortlich für Konzernforschung und Entwicklung bei Mercedes-Benz Cars.

Daimler-Vorstand Ola Källenius
Daimler
Der neue Daimler-Chef Ola Källenius will seinen Konzern umweltfreundlicher ausrichten.

Die Batteriezellen sollen in Deutschland gefertigt werden; ein Standort dafür ist bereits in Planung. Weitere Standorte sollen in den USA und in China errichtet werden. Die Prüforganisation Dekra wurde damit beauftragt, die Umweltstandards zu überprüfen.

Rohstoff-Lieferkette unter Beobachtung

Als Nächstes will Daimler die „Materialvorkette bis zur Rohstoffgewinnung“ in Sachen Umweltstandards und Nachhaltigkeit optimieren. Die Lieferkette für Kobalt soll in dieser Hinsicht besonders intensiv beobachtet werden. Außerdem will sich der Konzern künftig verstärkt in der Forschung und Entwicklung von neuen Recyclingtechnologien engagieren.

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