Buick Electra Crossover Vision Concept Buick
Buick Electra Crossover Vision Concept
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Buick Electra Crossover Vision Concept 7 Bilder

Buick Electra Crossover Concept (2020)

Das wäre Ihr E-Opel gewesen

Buick hat in Shanghai ein neues Concept Car vorgestellt: den Electra. Ein Crossover-Modell mit Elektroantrieb, Schmetterlingstüren und fast 600 PS.

Buick ist als Marke in Deutschland allenfalls auf Oldtimer-Treffen ein Begriff. Moderne Buick-Modelle kamen teilweise von Opel – so gab es in den USA den Insignia als Buick Regal. Auch sonst mischte die Buick-Mutter GM gern die Plattformen und Modelle seiner verschiedenen Töchter. Nachdem sich die Rüsselsheimer allerdings aus dem GM-Konzern verabschiedet haben, haben Buick-Modelle keine Chance, in Europa auf den Markt zu kommen. Mit dem neusten vorgestellten Konzept, das Buick in China bei Kooperationspartner SAIC entwickelt hat, zeigt der Hersteller, wie er sich die elektrische Zukunft vorstellt. Vor einigen Jahren wäre der Electra wohl als eine Art Opel Ampera-X in good old Germany vorgefahren. Wie hätte es Rudi Carrell gesagt? "Meine Damen und Herren, das wäre Ihr Elektro-Opel gewesen."

Buick Electra Crossover Vision Concept
Buick
Mit der Innenraumgestaltung soll Schwerelosigkeit simuliert werden.

Das spacige Design ist beim Buick Electra durchaus Absicht, denn das Auto soll bewusst an das Weltall erinnern. Als Inspiration für den Look dient gar eine Raumkapsel, die Innenraumgestaltung soll ein Gefühl von Schwerelosigkeit vermitteln. Gleich vier Schmetterlingstüren gewähren den Astronauten, pardon, Passagieren, Einlass. Auf ausladenden 23-Zoll-Rädern schweben diese, rein elektrisch angetrieben, dem Horizont entgegen. Wobei "schweben" die Leistung des Electra ein wenig verniedlicht. Zwei Motoren, einer je Achse, sorgen für einen hypothetischen Output von insgesamt 435 kW (590 PS). Noch hypothetischer ist die Sprintzeit von 4,3 Sekunden bis Tempo 100.

Neue Ultium Batterien

Als Energiespeicher möchte Buick eine sogenannte "Ultium Battery" einsetzen. Die neuartige Konstruktion soll die Drähte innerhalb des Akkus um bis zu 90 Prozent reduzieren und für eine Reichweite von 660 Kilometern sorgen. Für die letzte Meile sieht der Hersteller ein schwebendes Skateboard vor, das am Heck versteckt auf seinen Einsatz wartet. Während der Reise steht selbstverständlich ein intelligenter sprachgesteuerter Assistent bei allen Fragen und Belangen Rede und Antwort.

Mit ein bisschen Fantasie kommt man nicht umhin, einen Teil des neuen Opel Mokka im Buick Concept zu erkennen. Obgleich der neue Kompakt-SUV aus Rüsselsheim ja mit General Motors so gar nichts mehr zu tun hat, und der Mokka bei Buick Encore heißt. Schließlich steht die zweite Mokka-Generation auf einer Plattform der neuen Konzernmutter PSA. Vielleicht ist das auch ein klassischer Fall von "bei der Geburt getrennt" – aber urteilen Sie selbst.

Opel Mokka-e Buick Electra Collage
Hersteller / Patrick Lang
Hand aufs Herz: Ein bisschen Ähnlichkeit ist schon erkennbar. Die Linienführung des Opel Vizor und der Electra-Front beispielsweise.

Fazit

Wie bei Concepts üblich, ist hier noch vieles weit von der Serienfertigung entfernt. Wie ein Modell schlussendlich aussehen könnte, lässt sich vielleicht am Mokka, oder noch zeitgemäßer am Buick Encore, erahnen.

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