ADAC Mehrverbrauchstest Kia EV6 © ADAC/Test und Technik
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Test E-Auto-Verbrauch mit Fahrradträger oder Anhänger

E-Auto-Verbrauch mit Fahrradträger oder Anhänger So viel Strom geht drauf

Das Elektroauto definiert sich viel stärker über die Reichweite, als es Modelle mit Verbrennungsmotor tun. Aber wie viel mehr Strom benötigt das E-Auto, wenn es einen Anhänger oder Wohnwagen zieht oder Fahrräder transportiert?

Der Autoclub ADAC ist dieser Frage nachgegangen und hat die Antwort exemplarisch mit einem Kia EV6 GT beantwortet. Die Tester haben den Stromverbrauch jeweils mit An- bzw. Aufbauten bei einem Tempo von 120 km/h gemessen. Der Referenzwert ohne Träger oder Hänger liegt bei 20,6 kWh.

Wohnwagen kostet richtig viel Strom

Bereits bei Aufbauten auf dem Dach steigt der Strombedarf des Kia deutlich an. Allein ein Dachträger ohne Räder frisst fünf Prozent mehr Saft, die Dachbox liegt bei 14 Prozent mehr. Mit Dachträger und zwei Rädern liegt der Verbrauch des EV6 GT bei 27,45 kWh und somit 33 Prozent über dem des "nackten" Kia.

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Noch stärker fällt der Mehrverbrauch bei den Anhängern aus. Verursacht ein ungebremster Anhänger lediglich ein Prozent mehr Stromverbrauch, so steigt der Verbrauch bei einem Anhänger mit Aufbau um 24 Prozent. Bei einem Wohnwagen gar um 103 Prozent.

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Was führt aber konkret zum Mehrverbrauch?

Das Mehrgewicht beeinflusst den Verbrauch besonders an Steigungen und beim Beschleunigen. Aber: Der Einfluss ist nicht so stark wie gedacht. So hat der Autoclub Messungen nur mit Fahrer sowie mit mehreren Beladungen getestet – in einem Testparcours mit Stadt-, Land- und Autobahnanteil. Dazu wurde noch ein Kia mehrfach auf 100 km/h beschleunigt und bis zum Stillstand gebremst. Dieses wenig alltagstaugliche Extrem-Prozedere brachte einen um elf Prozent erhöhten Stromverbrauch. Bei den unterschiedlichen Zuladungen zeigte sich der Unterschied zwischen dem Fahrzeug mit Fahrer und einem voll beladenen EV6 (280 Kilo) deutlich geringer. Er lag bei sechs Prozent.

Beim Tanken kommt es raus: Der Normverbrauch hat mit der Realitär nichts zu tun.

Der Luftwiderstand hingegen nimmt quadratisch zur Geschwindigkeit zu. Verdoppelt man als das Tempo, ist der Luftwiderstand viermal so hoch. Die Vergleichsfahrten mit dem Wohnwagen zeigen das eindrucksvoll. Bei Tempo 80 liegt der Mehrverbrauch bei 54 Prozent, bei 90 km/h bereits bei 79 Prozent, bei 120 km/h 103 Prozent.

Hier ein paar Tipps für E-Auto-Fahrer, die mit Zubehör unterwegs sind:

  • Beim Kauf von Zubehör auf eine aerodynamische Ausführung und Anbringung am Fahrzeug achten.
  • Vorausschauendes Fahren und bewusstes Rekuperieren reduziert den Stromverbrauch und erhöht somit die Reichweite.
  • Zur Reichweitenoptimierung die Fahrgeschwindigkeit so hoch wie nötig, jedoch so gering wie möglich wählen.
  • Beim Anhängerbetrieb empfiehlt es sich, möglichst im Lkw-Verkehr mitzuschwimmen und stromfressende Überholvorgänge auf ein Minimum zu beschränken.

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Fazit

Im Test mit verschiedenen Auf- und Anbauten sowie mit Anhängern hat der ADAC den Mehrstrom-Verbrauch exemplarisch an einem Modell gemessen. Als Ergebnis stellt sich heraus: Das Mehr-Gewicht spielt eine eher untergeordnete Rolle, der erhöhte Luftwiderstand schlägt richtig ins (Strom)-Kontor. Daher fordert der Autoclub auch, dass Fahrzeug- und Zubehörhersteller aerodynamisch optimiertes Zubehör speziell für Elektrofahrzeuge entwickeln und anbieten sollen.

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