Nach Angaben der Berliner Polizei wurde das Cabrio um 8:09 Uhr auf der Residenzstraße zwischen Lindauer Allee und Amendestraße mit 134 km/h gemessen. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen BMW 4er-Cabrio.
Die Messung erfolgte mit einem Radarwagen der Berliner Polizei. Nach Angaben der Beamten befand sich der Kontrollpunkt in einem Abschnitt, der insbesondere am Morgen von Berufsverkehr sowie Bring- und Holverkehr zu Schulen und Kindertagesstätten geprägt ist.
Diese Sanktionen sieht der Bußgeldkatalog vor
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 70 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften sieht der aktuelle Bußgeldkatalog die höchstmöglichen Regelsanktionen für Tempoverstöße vor. Maßgeblich ist dabei die nach Abzug der Messtoleranz festgestellte Geschwindigkeit.
Dem Fahrer drohen demnach:
- 800 Euro Bußgeld
- zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg
- drei Monate Fahrverbot
Ob diese Strafe im konkreten Fall tatsächlich verhängt wird, entscheidet das Bußgeldverfahren auf Grundlage des rechtskräftigen Messergebnisses.
Bußgelder für Geschwindigkeitsverstöße innerorts
* Das Fahrverbot greift bei 26 bis 30 km/h in bestimmten Wiederholungsfällen.
30er-Zonen werden gezielt überwacht
Tempo-30-Zonen vor Schulen, Kindergärten und in Wohngebieten zählen regelmäßig zu den Schwerpunkten polizeilicher Geschwindigkeitskontrollen. Nach Angaben der Berliner Polizei entstand das Blitzerfoto während einer solchen Kontrolle auf der Residenzstraße.












