EuroNCAP Crashtest Tesla Model X EuroNCAP

EuroNCAP-Crashtest 2019

Tesla top, einige schwächeln und Jeep patzt

Dem aktuellen Crashtest mussten sich gleich zwölf Autos den Crashtestkriterien stellen. Souverän agierte das Tesla Model X, viele holten fünf Sterne, aber einige patzen dann doch, wenn auch nur in Teilbereichen. Dem Jeep Renegade reichte es nur zu drei Sternen.

3 Sterne für den Jeep Renegade

EuroNCAP Crashtest Jeep Renegade
EuroNCAP

Der Jeep Renegade kommt im Crashtest auf eine Drei-Sterne-Wertung. Beim Insassenschutz werden 31,2 Punkte und 82 Prozent notiert. Kritik gibt es für die geringe Schutzwirkung beim Frontalcrash für die Rückbankpassagiere, beim Pfahlcrash sowie beim Heckanprall für die Fondpassagiere. Ein fehlender Notbremsassistent kostet weitere Punkte. Im Kriterium Kindersicherheit kommt der Jeep auf 41,4 Punkte und 84 Prozent. Beim Schutz von Radfahrern und Fußgängern werden 26,7 Punkte und 55 Prozent notiert – auch hier fehlt der punktende Notbremsassistent. Entsprechend kommt der Jeep auch bei der Sicherheitsausstattung nur auf 7,6 Punkte und 58 Prozent.

VW Sharan/Seat Alhambra patzen

EuroNCAP Crashtest VW Sharan
EuroNCAP

Die baugleichen Konzernbrüder Seat Alhambra und VW Sharan erreichten im Crashtest nur eine Vier-Sterne-Wertung. Beim Insassenschutz wurden 34 Punkte und 89 Prozent notiert. Eine mit schlecht bewertete Schutzwirkung attestieren die Tester für Rücksitzpassagiere beim Frontalaufprall. Auch beim Heckanprall gab es Abzüge für die Schutzwirkung der Rücksitzpassagiere. Die Kindersicherheit wurde mit 38,4 Punkten und 78 Prozent bewertet. Große Kinder auf der Rückbank werden beim Frontalanprall allerdings nur gering geschützt. Im Kriterium Ungeschützte Verkehrsteilnehmer stehen 28,7 Punkte und 59 Prozent zu Buche. Zu hart ist der untere Windschutzscheibenrand. 8,2 Punkte und 62 Prozent gab es für die Sicherheitsausstattung.

Ford Mondeo überzeugt

EuroNCAP Crashtest Ford Mondeo
EuroNCAP

Der Ford Mondeo sichert sich im Crashtest eine Wertung mit fünf Sternen. Beim Insassenschutz wurden 36,8 Punkte und 96 Prozent notiert. Die Kindersicherheit ging mit 43 Punkten und 87 Prozent in die Wertung ein. Im Kriterium Ungeschützte Verkehrsteilnehmer erzielt der Mondeo 34 Punkte und 70 Prozent. Zu hart sind die Motorhaubenkante und die A-Säulen. 9,6 Punkte und 73 Prozent gibt es für die Sicherheitsausstattung.

Peugeot 2008 – nur mit Optionen auf 5 Sterne

EuroNCAP Crashtest Peugeot 2008
EuroNCAP

Den Peugeot 2008 nahm EuroNCAP gleich in zwei Varianten in den Crashtest – mit und ohne optionales Sicherheitspaket. Nur mit dieser Zusatzausstattung schafft der 2008 fünf Sterne, ohne reicht es nur für vier. Beim Insassenschutz erzielt der Franzose mal 35,4 Punkte und 93 Prozent, mal 34,7 Punkte und 91 Prozent. Die Differenz ergibt sich aus einem verbesserten Notbremsassistenten. Generelle Kritik gab es für eine zu geringe Schutzwirkung im Oberkörperbereich beim Frontalaufprall über die volle Breite für alle Passagiere. Einheitlich 84 Prozent und 41,4 Punkte gab es beim Thema Kindersicherheit. Auch beim Punkt Ungeschützte Verkehrsteilnehmer markiert der Notbremsassistent die Differenz von 35,2 Punkten und 73 Prozent zu 29,9 Punkten und 62 Prozent. Gleiches gilt für die Sicherheitsausstattung, wo 9,6 Punkte und 73 Prozent 8,9 Punkten und 68 Prozent gegenüber stehen.

5 Sterne für den Renault Captur

EuroNCAP Crashtest Renault Captur
EuroNCAP

Eine Fünf-Sterne-Wertung notiert EuroNCAP für den Renault Captur. Der Franzose holt bei der Insassensicherheit 36,8 Punkte und eine 96-Prozent-Wertung. Die Kindersicherheit geht mit 41 Punkten und 83 Prozent in die Wertung ein. Im Kriterium Ungeschützte Verkehrsteilnehmer sammelt der Captur 36,1 Punkte und 75 Prozent – zu hart sind die Motorhaubenkante und die A-Säulen. 9,6 Punkte und 74 Prozent stehen bei der Sicherheitsausstattung zu Buche.

Audi Q7 – 5 Sterne, aber nicht souverän

EuroNCAP Crashtest Audi Q7
EuroNCAP

Mit dem Q7 holt sich Audi beim Crashtest eine Fünf-Sterne-Wertung. Der Insassenschutz erzielt dabei 35,2 Punkte und 92 Prozent. Bei den Frontalaufprallcrashszenarien wird dem SUV in vielen Punkten nur eine geringe Schutzwirkung für Fahrer, Beifahrer und Fondpassagieren attestiert. 86 Prozent und 42,5 Punkte stehen beim Kriterium Kindersicherheit auf dem Zettel. In Sachen Ungeschützte Verkehrsteilnehmer fährt der Q7 mit 34,3 Punkten und 71 Prozent in die Wertung. Kritik gab es für die zu harte Haubenkante. Die Sicherheitsausstattung wurde mit 9,5 Punkten und 72 Prozent bewertet.

Ford Kuga mit 5 Sternen und Schwächen

EuroNCAP Crashtest Ford Kuga
EuroNCAP

Der neue Ford-SUV Kuga konnte im EuroNCAP-Crashtest eine Fünf-Sterne-Wertung einfahren. Beim Insassenschutz wurden 35,2 Punkte und 92 Prozent notiert. Dem Kuga wurde aber teilweise nur eine geringe Schutzwirkung bei den Frontalcrashszenarien für den Fahrer attestiert. Das Thema Kindersicherheit absolviert der Ford mit 42,6 Punkten und 86 Prozent. Bei den Ungeschütuzten Verkehrsteilnehmern stehen 39,6 Punkte und 82 Prozent zu Buche. 9,5 Punkte und 73 Prozent stehen in der Kladde bei der Sicherheitsausstattung.

Skoda Octavia holt 5 Sterne

EuroNCAP Crashtest Skoda Octavia
EuroNCAP

Der neue Octavia sicherte sich im aktuellen Crashtest eine Fünf-Sterne-Wertung. 35,3 Punkte führen zu einer 92-Prozent-Wertung beim Insassenschutz. Abzüge gab es für teilweise nur geringe Schutzwirkungen beim seitlichen Pfahlcrash und beim Frontalcrash für die Hinterbänkler. Die Kindersicherheit wurde mit 43,2 Punkten und 88 Prozent bewertet. Im Kriterium Ungeschützte Verkehrsteilnehmer sammelte der Tscheche 35,5 Punkte und 73 Prozent. 10,3 Punkte und 79 Prozent gab es für die Sicherheitsausstattung.

Porsche Taycan mit leichten Schwächen

EuroNCAP Crashtest Porsche Taycan
EuroNCAP

Der Elektrosportwagen konnte sich im Crashtest eine Fünf-Sterne-Wertung sichern. Beim Insassenschutz wurden 32,2 Punkte und 85 Prozent notiert. Kritik gab es für die geringe Schutzwirkung vor Halswirbelverletzungen auf allen Plätzen beim Heckanprall sowie die geringe Schutzwirkung im Oberkörperbereich bei Fondpassagieren beim Frontanprall. 41 Punkte und 83 Prozent gab es bei der Kindersicherheit, 33,8 Punkte und 70 Prozent beim Punkt Ungeschützte Verkehrsteilnehmer. Hier wurde die zu harte Windschutzscheibenunterkante kritisiert. Die Sicherheitsausstattung wurde mit 9,5 Punkten und 73 Prozent bewertet.

Subaru Forester weitestgehend souverän

EuroNCAP Crashtest Subaru Forester
EuroNCAP

Fünf Sterne sichert sich der Subaru Forester im Crashtest. Beim Insassenschutz wurden für den Japaner 37,1 Punkte und 97 Prozent notiert. Kritik gab es lediglich für die geringe Schutzwirkung im Oberkörperbereich für die Hinterbänkler beim Frontalcrash. 45 Punkte und eine 91-Prozent-Wertung gibt es im Kriterium Kindersicherheit, 38,5 Punkte und 80 Prozent beim Thema Ungeschützte Verkehrsteilnehmer. Die Sicherheitsausstattung wird mit 10,2 Punkten und 78 Prozent bewertet.

Tesla Model X brilliert

EuroNCAP Crashtest Tesla Model X
EuroNCAP

Der Tesla-SUV holt im Crashtest eine Fünf-Sterne-Wertung – und zwar überzeugend. Bei der Insassensicherheit kommt das Elektroauto auf 37,5 Punkte und eine 98-Prozent-Wertung. Im Kriterium Kindersicherheit wurden für den Tesla 39,9 Punkte und 81 Prozent notiert. Im Punkt Ungeschützte Verkehrsteilnehmer stehen dem Tesla 35 Punkte und 72 Prozent zu Buche – zu hart sind die Motorhaubenkante und die A-Säulen. Bei den Sicherheitssystemen kommt das Model X auf 12,3 Punkte und 94 Prozent.

Mazda CX-30 nahe am Optimum

EuroNCAP Crashtest Mazda CX-30
EuroNCAP

Der neue Mazda CX-30 überzeugte beim Crashtest auf der ganzen Linie und sicherte sich damit eine Fünf-Sterne-Bewertung. Beim Insassenschutz sicherte sich der Japaner 37,6 Punkte und damit eine 99-Prozent-Wertung. Satte 42,2 Punkte und 86 Prozent konnte der Mazda bei der Kindersicherheit ergattern. Auch im Kriterium ungeschützte Verkehrsteilnehmer überzeugt der CX-30 mit 38,7 Punkten und einer 80-Prozent-Wertung. Auf die Sicherheitsausstattung entfielen 10 Punkte und 77 Prozent.

Opel Corsa erreicht vier Sterne

Opel Corsa EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Der neue Opel Corsa kommt im Crashtest nur auf eine Vier-Sterne-Wertung. Kritik gab es vor allem für die schlechte Schutzwirkung beim Heckanprall. Beim Insassenschutz erreicht der kleine Opel so 31,9 Punkte und 84 Prozent. Im Kriterium Kindersicherheit stehen für den Opel 42,5 Punkte und 86 Prozent zu Buche. Beim Fußgängerschutz wurden 32,1 Punkte und 66 Prozent notiert. Die Sicherheitsausstattung wurde mit 9,0 Punkten und 69 Prozent bewertet.

Mercedes GLB holt fünf Sterne

EuroNCAP Crashtest Mercedes GLB
EuroNCAP

Auch der Mercedes-SUV-GLB holte sich beim Crashtest von EuroNCAP eine Fünf-Sterne-Wertung. Beim Insassenschutz wurden 35,2 Punkte und 92 Prozent erreicht. Leichte Kritik gab es für ein erhöhtes Verletzungsrisiko im Oberkörperbereich beim seitlichen Pfahlcrash. Die Kindersicherheit wurde mit 43,4 Punkten und 88 Prozent bewertet. Beim Fußgängerschutz wurde die zu harte Motorhaubenkante bemängelt und das Kriterium mit 37,5 Punkten und 78 Prozent bewertet. In Sachen Sicherheitsausstattung erreichte der GLB 9,7 Punkte und eine 74-Prozent-Wertung.

Ford Explorer mit kleinen Schwächen

Ford Explorer EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Der Ford Explorer sichert sich beim Crashtest fünf Sterne, leistet sich beim Insassenschutz aber leichte Schwächen beim Frontalaufprall und dem seitlichen Pfahlcrash. Dennoch gab es 33,2 Punkte und eine 87-Prozent-Wertung. Im Kriterium Kindersicherheit sichert sich er große SUV 42,2 Punkte und 86 Prozent. Ein zu harte Motorhaubenkante sorgen für 29,4 Punkte und 61 Prozent beim Fußgängerschutz. Die Sicherheitsausstattung wurde mit zehn Punkten und 76 Prozent bewertet.

BMW 3er überzeugt

BMW 3er EuroNCAP Crashtest
EuroNCAP

Bei der Insassensicherheit holt der neue 3er 37,1 Punkte und damit eine 97-Prozent-Wertung. Er überzeugte dabei in allen Kriterien und gab sich keinerlei Blöße. 42,8 Punkte und 87 Prozent lautete das Ergebnis bei der Kindersicherheit. Im Kriterium Ungeschützte Verkehrsteilnehmer fährt der 3er 42 Punkte und auch 87 Prozent ein, die Sicherheitsausstattung wurde mit 10 Punkten und 76 Prozent bewertet.

BMW 1er mit gutem Ergebnis

BMW 1er EuroNCAP Crashtest
EuroNCAP

Auch der neue 1er BMW sichert sich eine Fünf-Sterne-Wertung. Beim Insassenschutz holt er 31,8 Punkte und eine 83-Prozent-Wertung. Die Detailergebnisse sind allerdings nicht so gut wie beim großen Bruder. Beim Frontalcrash über die volle Breite ist die Schutzwirkung im Oberkörperbereich für die Fondpassagiere schwach. Auch beim Heckanprall attestieren die Tester nur eine geringe Schutzwirkung im Halswirbelbereich für die Frontpassagiere. Bei der Kindersicherheit holt der 1er 43 Punkte und 87 Prozent. Im Kriterium Ungeschützte Verkehrsteilnehmer fährt der 1er 36,5 Punkte und 76 Prozent ein, die Sicherheitsausstattung wurde mit 9,5 Punkten und 72 Prozent bewertet.

Peugeot 208 holt vier Sterne

Peugeot 208 EuroNCAP Crashtest
EuroNCAP

Der neue kleine Franzose holt sich beim Insassenschutz 34,7 Punkte und eine 91-Prozent-Wertung. Kritik gab es für die geringe Schutzwirkung im Oberkörperbereich für den Fahrer beim Frontalcrash über die volle Breite und beim seitlichen Pfahlcrash. Als schlecht bewertet wurde die Sicherheit für die Fondpassagiere beim Heckanprall. Hier fehlt dem 208 eine dritte Kopfstütze an der Rückbank. 42,5 Punkte und 86 Prozent gab es bei der Kindersicherheit. Nur 26,9 Punkte und 56 Prozent gab es beim Thema Ungeschützte Verkehrsteilnehmer – zu hart ist der Windschutzscheibenrahmen. Das Kriterium Sicherheitsausstattung absolviert der 208 mit 9,2 Punkten und 71 Prozent.

Vier Sterne für den Jeep Cherokee

Jeep Cherokee EuroNCAP Crashtest
EuroNCAP

Der Jeep Cherokee kommt bei der Insassensicherheit 30,7 Punkte und 80 Prozent. Abzüge gab es für eine geringe Schutzwirkung auf allen Plätzen beim Heckanperall, sowie im Oberkörperbereich beim seitlichen Pfahlcrash. Null Punkte vergaben die Tester für einen nicht ausreichend funktionierenden Notbremsassistenten. Die Kindersicherheit wurde im Jeep mit 38,3 Punkten und 78 Prozent bewertet, im Kriterium Ungeschützte Verkehrsteilnehmer wurden 27,2 Punkte und 56 Prozent notiert und bei der Sicherheitsausstattung kommt der Cherokee auf 9,1 Punkte und 69 Prozent.

Audi A1 macht vor, wie es geht

Audi A1 - Frontal Full Width test 2019 - after crash
Audi

Die volle Sternenzahl sahnte der Audi A1 im EuroNCAP-Crashtest ab. Getestet wurde ein 1.105 Kilogramm schwerer A1 Sportback von 2019. In der Kategorie erwachsene Insassen holte der Audi 95 Prozent. Die Kindersicherheit wurde mit 85 Prozent, ungeschützte Verkehrsteilnehmer mit 73 Prozent und die Sicherheitsunterstützung mit 80 Prozent bewertet.

Kleine Abzüge gab es für marginale Schäden des Oberkörpers der Fondpassagiere bei einem Frontalzusammenstoß. Ansonsten bietet der A1 bei Frontalzusammenstößen einen guten Knie- und zugleich Oberschenkelschutz. Ebenfalls überzeugen konnte der Audi bei Tests bezüglich eines zu erwartenden Schleudertraumas. Sowohl auf Fahrer- und Beifahrersitz als auch im Fond bieten die Kopfstützen einen guten Schutz bei einem Auffahrunfall. Hervorgehoben wurde das Audi Pre Sense Front-System, welches eine autonome Notbremsung auslöst.

BMW Z4 räumt alle Sterne ab

BMW Z4 - Pole crash test 2019 - after crash
BMW

Der getestete BMW Z4 sDrive 30i von 2019 erreichte beim Insassenschutz von Erwachsenen 97 Prozent, Kindern 87 Prozent und beim Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern 91 Prozent. Die Sicherheitsunterstützung kommt auf 76 Prozent.

Beim Frontalzusammenstoß zeigte sich das Cabriolet stabil. Sowohl Knie als auch Oberschenkel genießen im BMW Z4 bei jedweder Kollision ein hohes Schutzniveau. Gleiches gilt für den Nackenbereich, was das Risiko eines Schleudertraumas reduziert. Auch das autonome Notbremssystem präsentierte sich bei Großstadttempo funktional.

Ford Focus zum Zweiten

Ford Focus - Side crash test 2018
Ford

Der bereits im Jahr 2018 getestete und nun mit geringfügigen Updates versehene Ford Focus erreichte ebenfalls fünf Sterne im EuroNCAP-Crashtest. Seine Ergebnisse: 96 Prozent bei erwachsenen Insassen, bei Kindern 87 Prozent, bei ungeschützten Verkehrsteilnehmern 72 Prozent und die Sicherheitsunterstützung kommt auf 75 Prozent.

Sowohl Fahrer- als auch Beifahrer können sich im Ford Focus über einen guten Schutz von Knien und Oberschenkeln freuen. Alle kritischen Körperbereiche sind beim Seiten- und Frontalaufprall gut geschützt. Dank leichter Veränderungen an den Kopfstützen sind Fahrer und Beifahrer sowie Fondpassagiere bei einem Heckaufprall besser vor einem Schleudertrauma geschützt.

Mercedes-Benz CLA holt alle Fünfe

Mercedes-Benz CLA - Pole crash test 2019
Mercedes-Benz

Mit besonders hohen Werten hat der Mercedes-Benz CLA 180 AMG Line alle fünf Sterne nach Stuttgart geholt. Der 1.395 Kilogramm schwere Viertürer aus dem Jahr 2019 überzeugt in gleich drei Disziplinen mit über 90 Prozent (erwachsene Insassen 96 Prozent, Kinder 91 Prozent, ungeschützte Verkehrsteilnehmer 91 Prozent). Die Sicherheitsunterstützung kommt auf 75 Prozent.

Der Fahrgastraum des CLA blieb im Frontalzusammenstoß-Test stabil. Die Dummywerte zeigten einen guten Knieschutz. Die Oberschenkelknochen sowohl des Fahrers als auch des Beifahrers sind ebenfalls gut geschützt. Beim Seitenaufprall-Test ergaben sich gute Schutzwerte des gesamten Körpers. Punktabzug gab es für die Tatsache, dass sich die hintere Tür auf der Aufprallseite des Fahrzeugs öffnete.

Mercedes-Benz EQC wird mit fünf Sternen belohnt

Mercedes-Benz EQ C - Frontal Offset Impact test 2019
Mercedes-Benz

Das 2.495 Kilogramm schwere Elektroauto Mercedes-Benz EQC 400 4Matic in der AMG Line erzielte 96 Prozent im Bereich des Schutzes für erwachsene Insassen. Die fünf Sterne-Wertung im EuroNCAP-Crashtest komplettieren die 90 Prozent für den Kinderschutz, 75 Prozent für ungeschützte Verkehrsteilnehmer und 75 Prozent in puncto Sicherheitsunterstützung.

Der stabile Fahrgastraum des Mercedes-Benz EQC bietet einen guten Knie- und Oberschenkelschutz sowohl für den Fahrer als auch für den Beifahrer. Sämtliche kritische Körperregionen sind gut geschützt. Lediglich im Fond fällt der Schutz des Brustkorbes bei einem frontalen Zusammenstoß über die gesamte Breite etwas geringer aus. Sowohl für Fahrradfahrer (5,8 von 6 Punkten) als auch für Fußgänger (5,6 von 6 Punkten) bietet der Elektro-SUV einen guten Schutz. Bei den Assistenten musste lediglich der Spurassistent ein wenig Punkte lassen (zwei von vier).

Skoda Kamiq verdient sich fünf Sterne

Skoda Kamiq - Frontal Offset Impact test 2019
Skoda

Ebenfalls nicht verstecken muss sich der Skoda Kamiq 1.0 Petrol in der Ambition-Ausstattung. Bei ihm sind erwachsene Insassen zu 96 Prozent und Kinder zu 85 Prozent sicher. Und auch über die übrigen, ungeschützten Verkehrsteilnehmer haben sich die Ingenieure aus Tschechien Gedanken gemacht; anders wäre der sehr gute Wert von 80 Prozent nicht realisiert worden. Die Sicherheitsunterstützung wird mit 76 Prozent bewertet.

Wie auch die meisten anderen Fünf-Sterne-Kandidaten verfügt der Skoda Kamiq über eine stabile Fahrgastzelle beim Frontal-Zusammenstoß-Test. Zudem ist der Schutz von Knien und Oberschenkeln bei allen Insassen gut gewährleistet. Beim Seitenaufprall erzielt der Kamiq die volle Punktzahl. Die Rücksitze bieten dank der Kopfstützen einen guten Schutz vor einem Schleudertrauma im Falle eines Auffahrunfalls.

SsangYong Korando sahnt alle Sterne ab

SsangYong Korando - Side crash test 2019
SsangYong

Fünf Sterne im EuroNCAP-Test gehen nach Südkorea für den SsangYong Korando 1.6 Diesel von 2019. Der Schutz der erwachsenen Insassen ist laut Testergebnis zu 88 Prozent, der von Kindern zu 85 Prozent gewährleistet. Die ungeschützten Verkehrsteilnehmer kommen mit 68 Prozent davon. Die Sicherheitsunterstützung wurde mit 74 Prozent bewertet.

Im Frontalzusammenstoß-Test zeigte der SsangYong Korando eine hohe Stabilität des Fahrgastraumes. Soll heißen, Oberschenkel und Knie von Fahrer und Beifahrer sind gut geschützt. Beim Frontal-Crash über die gesamte Breite zeigen die Messwerte des Dummys einen Abfall der Beckenkraft an, was darauf hinweist, dass der Fond-Passagier leicht unter dem Gurt hindurch rutscht (Submarining-Effekt).

Kia Ceed kann fünf Sterne

EuroNCAP-Crashtest Kia Ceed
EuroNCAP

Der Kia Ceed erreicht lediglich vier Sterne im EuroNCAP-Crashtest, obwohl das Modell beim Insassenschutz sicher ist. Im Einzelnen sind es 88 Prozent der möglichen Punkte für den Insassenschutz, Kinderschutz wurde zu 85 Prozent erreicht und der Fußgängerschutz zu 52 Prozent. Bei den Sicherheitssystemen erreichte der Ceed 68 Prozent. Mit erweitertem optionalen Assistenz-System kommt der Ceed auf 73 Prozent und damit auf fünf Sterne.

Bei beiden Front-Crashs (deformierbare Barriere und Frontal-Unfall) lag die Belastung eine Stufe unterhalb der Top-Wertung und wurde mit „ausreichend“ bewertet. Allerdings war der Druck im Fahrerairbag zu gering und der Kopf berührte das Lenkrad. Die Verletzungen waren zwar marginal, trotzdem gab es für den Körperbereich auch hier nur ein „ausreichend“. Beim Seitenaufpralltest kam der Ceed auf die volle Punktzahl, bei Pfahltest hingegen war das Verletzungsrisiko im Brust bzw. Rippenbereich so hoch, dass dort nur die schlechteste Wertung „poor“ vergeben wurde. Nur durchschnittlich ist auch die Sicherheit für den Nacken der hinteren Insassen beim Auffahrunfall. In Sachen Kindersicherheit wurden beim zehn Jahre alten Dummy eine durchschnittliche Belastung am Nacken festgestellt, beim kleineren sechs Jahre alten Dummy war die Belastung dort ausreichend.

DS 3 mit vier Sternen – eigentlich mit fünf

EuroNCAP-Crashtest DS 3 Crossback
EuroNCAP

Auch der DS 3 Crossback erreicht lediglich vier Sterne in der Gesamtwertung. Hier konnte das Modell beim Insassenschutz 87 Prozent der möglichen Punkte erreichen. Beim Kinderschutz sind es 86 Prozent, beim Fußgängerschutz 54 Prozent und bei der Sicherheitsausstattung 63 Prozent. 76 Prozent sind es, wenn der DS3 Crossback den Bremsassistenten beinhaltet, der unterdessen serienmäßig angeboten wird. . Dann kommt der Franzose auch auf fünf Sterne.

Beim Aufprall gegen die deformierbare Barriere sind beim Fahrer und Beifahrer die Beine leicht verletzt worden, beim Frontal-Crash wirkten etwas höhere Kräfte auf die Oberkörper. Beim Kinderschutz lieferte der DS 3 Crossback folgendes Ergebnis: Leicht erhöhte Nackenbelastung für den Dummy, der ein zehn Jahre altes Kind simuliert, aber einen nur durchschnittlichen Schutz des Nackens für den sechs Jahre alten Dummy. Auch der Kopf wurde beim Frontcrash etwas stärker belastet.

Tesla Model 3 bekommt Top-Wertung

EuroNCAP-Crashtest Tesla Model 3
EuroNCAP

Das Tesla Model 3 erhält fünf Sterne, wobei sich die einzelnen Kriterien wie folgt aufteilen. 96 Prozent der erreichbaren Punkte gab es beim Insassenschutz, 86 Prozent beim Kinderschutz sowie 74 Prozent beim Fußgängerschutz. Die Sicherheitsassistenzsysteme wurden mit 94 Prozent bewertet.

Beim Frontcrash war lediglich der Brustbereich der hinteren Passagiere einer etwas höheren Belastung ausgesetzt. Auch beim Pfahltest konnten die Tester für den Oberkörper nur einen durchschnittlichen Schutz konstatieren.

Skoda Scala ist sicher

EuroNCAP-Crashtest Skoda Scala
EuroNCAP

Auch der Skoda Scala erhält die Top-Wertung, die beim EuroNCAP-Crahtest schon zur Regel für moderne Autos wurde. Beim Insassenschutz erreicht der kleine Tscheche 97 Prozent der erreichbaren Punkte, beim Kinderschutz sind es 87 Prozent, beim Fußgängerschutz 81 Prozent sowie bei den Assistenzsystemen 76 Prozent.

Trotz der hohen Bewertungen waren bei den Dummys beim Frontcrash nicht nur die geringsten Belastungen zu erkennen. Beim Oberkörper und auch im Bereich der Beine gab es leicht erhöhte Verletzungsgefahren. Diese liegen aber weit unter dem Durchschnitt. Volle Punktzahl erreichte der Scala bei Seitenaufprall und dem Pfahltest. Beim Kindschutz konnte im Frontalcrash eine leicht erhöhte Belastung des Nackens beim Dummy, der ein zehn Jahre altes Kind simuliert, festgestellt werden.

B-Klasse bekommt fünf Sterne

EuroNCAP-Crashtest Mercedes B-Klasse
EuroNCAP

Die Punkte für die Mercedes B-Klasse, die ebenfalls fünf Sterne erhält, verteilen sich wie folgt: Insassenschutz 96 Prozent, Kinderschutz 90 Prozent, Fußgängerschutz 78 Prozent, Assistenzsysteme 75 Prozent. Beim frontalen Crash gegen ein deformierbares Hindernis sind die Beine und der Oberkörper des Fahrers einer leicht erhöhten Belastung ausgesetzt. Bei frontalen Crash kommt noch eine nur durchschnittliche Belastung für die Brust bei den Heckpassagieren hinzu. Auch im Pfahltest ist der Fahreroberkörper einem etwas größeren Verletzungsrisiko ausgestetzt. Die Tester von EuroNCAP konnten beim Kinderschutz bei den Dummys für sechs und zehn Jahre alte Kinder im Frontcrash ein leicht erhöhtes Verletzungsrisiko im Nackenbereich feststellen.

GLE ist Fünf-Sterne-tauglich

EuroNCAP-Crashtest Mercedes GLE
EuroNCAP

Der neue Mercedes GLE schafft beim Insassenschutz 91 Prozent der möglichen Punkte, beim Kinderschutz 90 Prozent und beim Fußgängerschutz 78 Prozent. Das macht zusammen fünf Sterne. Die Assistenzsysteme für die Sicherheit bewertet EuroNCAP mit 78 Prozent. Insgesamt sind beim Offset-Test gegen die deformierbare Wand die Oberkörper und die Beine von Beifahrer und Fahrer einem leichten Verletzungsrisiko ausgesetzt. Lediglich beim Pfahltest ist die Belastung für die Brust nur durchschnittlich gut. Ebenfalls nur durchschnittlich gut ist die Crash-Belastung der zehn Jahre alten Dummys des Nackens.

Bereits im Mai 2019 hatte EuroNCAP diverse Automodelle im Crashtest. Hier die Ergebnisse:

Audi E-Tron bekommt 5 Sterne

Audi E-Tron Crashtest
EuroNCAP

Audis Elektro-SUV E-Tron konnte im Crashtest 5 Sterne holen, wobei die Tester eine nur schwache Schutzwirkung für den Oberkörper beim seitlichen Pfahlcrash attestierten. Insgesamt kommt der SUV auf 34,9 Punkte und 91 % bei der Insassensicherheit. Bei der Kindersicherheit erhält der Audi 41,7 Punkte und 85 %, beim Fußgängerschutz 34,4 Punkte und 71 % sowie Kritik für zu harte Partien an der Front. Die Sicherheitsausstattung wurde mit 10 Punkten und 76 % bewertet.

VW T-Cross erntet 5 Sterne

VW T-Cross EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Der neue kleine VW-SUV erringt eine 5-Sterne-Wertung im Crashtest. Beim Insassenschutz stehen 36,9 Punkte und 97 % zu Buche, ein leicht erhöhtes Verletzungsrisiko attestieren die Tester für die Fahrerbeine beim versetzten Frontalaufprall. Die Kindersicherheit wurde mit 42,4 Punkten und 86 % bewertet, beim Fußgängerschutz wurden 38,9 Punkte und 81 % notiert, bei der Sicherheitsausstattung 10,4 Punkte und 80 %.

5 Sterne für den Toyota Corolla

Toyota Corolla EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Der von Auris zu Corolla umgetaufte Kompaktwagen erzielt beim Crashtest eine 5-Sterne-Wertung ohne echte Kritikpunkte. Beim Insassenschutz kommt der Japaner auf 36,1 Punkte und 95 %, bei der Kindersicherheit auf 41,6 Punkte und 84 %, beim Fußgängerschutz auf 41,4 Punkte und 86 % sowie bei der Sicherheitsausstattung auf 10,1 Punkte und 77 %.

Toyota RAV4 holt 5 Sterne

Toyota RAV4 Crashtest
EuroNCAP

Fünf Sterne ohne echte Kritikpunkte holte sich der Toyota RAV4 beim Crashtest. Der Insassenschutz wurde mit 35,7 Punkten und 93 % bewertet. Im Kriterium Kindersicherheit erzielte der SUV 42,8 Punkte und 87 %, beim Fußgängerschutz 40,9 Punkte und 85 % sowie bei der Sicherheitsausstattung 10,1 Punkte und 77 %.

Lexus UX ergattert 5 Sterne

Lexus UX EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Ebenfalls 5 Sterne wurden dem Lexus UX zugesprochen. Echte Kritik an der Sicherheit lies sich nicht finden. Beim Insassenschutz wurden 36,7 Punkte und 96 % notiert, bei der Kindersicherheit 42,1 Punkte und 85 % sowie beim Fußgängerschutz 39,4 Punkte und 82 %. Im Kriterium Sicherheitsausstattung sahnte der Japaner 10,1 Punkte und 77 % ab.

5 Sterne für den Renault Clio

Renault Clio EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Auch der kleine Franzose konnte im Crashtest eine 5-Sterne-Wertung einfahren. Hier gab es bei der Insassensicherheit von den Testern ebenfalls nichts zu bemängeln. In der Folge sahnte der Clio 36,5 Punkte und eine 96-%-Wertung ab. Die Kindersicherheit wurde mit 43,7 Punkten und 89 % bewertet, der Fußgängerschutz mit 34,8 Punkten und 72 %, wobei zu harte Elemente an der Front eine bessere Bewertung vereitelten. In Punkt Sicherheitsausstattung kommt der Clio auf 9,9 Punkte und 75 %.

Mazda 3 mit 5-Sterne-Wertung

Mazda 3 EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Der kompakte Japaner holte sich mit 37,5 Punkten eine 98-%-Wertung beim Insassenschutz. Im Kapitel Kindersicherheit ergaben 43 Punkte 87 %. 39,2 Punkte und eine 81-%-Wertung gab es beim Fußgängerchrash, die Sicherheitsausstattung wurde mit 9,5 Punkten und 73 % bewertet. Echte Kritikpunkte bietet der Mazda 3 nicht.

Range Rover Evoque holt 5 Sterne

Range Rover Evoque 2019 Crashtest
EuroNCAP

Mit einer 94-Prozent-Wertung und 36 Punkten beim Insassenschutz sichert sich der Range Rover Evoque eine 5-Sterne-Wertung im EuroNCAP-Crashtest. Kritik gab es lediglich für ein leicht erhöhtes Verletzungsrisiko im Halsbereich für die Fondpassagiere beim Heckanprall. Kinder reisen sicher im Briten (87 %/42,7 Punkte). Beim Fußgängerschutz sorgen nur die Ecken über den Scheinwerfern für ein erhöhtes Verletzungsrisiko (72 %/34,8 Punkte). Die Sicherheitsausstattung wurde mit 73 % und 9,5 Punkten bewertet.

Nur gegen Aufpreis 5 Sterne für den Citroën C5 Aircross

Citroen C5 Aircross 2019 Crashtest
EuroNCAP

Der französische SUV Citroën C5 Aircross konnte im Crashtest von EuroNCAP nur vier Sterne einfahren. Im Kriterium Insassenschutz ( 87 %/33,4 Punkte) gab es leichte Abzüge für den Schutz der Fahrerbeine beim versetzten Frontalaufprall, für den Kopf der Fondpassagiere beim Frontalaufprall sowie den Oberkörper des Fahrers beim seitlichen Pfahlcrash. Kinder sind im C5 sicher unterwegs (86 %/42,6 Punkte), beim Fußgängerchrash (58 %/27,9 Punkte) war die zu harte untere Windschutzscheibenkante auffällig. Die Sicherheitsausstattung wurde mit 75 % und 9,8 Punkten bewertet. Wird der C5 mit optionalem Sicherheitspaket geordert, das unter anderem einen Notbremssystem umfasst, welches auch Radfahrer erkennt, dann klettert das Ergebnis auf volle fünf Sterne.

Fünf Sterne für den Honda CR-V

Honda CR-V Crashtest
EuroNCAP

Der neue Honda CR-V holte sich im aktuellen EuroNCAP-Crashtest ein Fünf-Sterne-Wertung. Beim Insassenschutz kam der japanische SUV auf 93 Prozent und 35,7 Punkte, bei der Kindersicherheit auf 83 Prozent und 40,7 Punkte, beim Fußgängerschutz auf 70 Prozent und 33,6 Punkte sowie bei den Sicherheitssystemen auf 76 Prozent und 9,9 Punkte. Insgesamt bietet der CR-V ein sicheres Gesamtpaket. Beim seitlichen Pfahlcrash notierten die Tester lediglich ein geringes Verletzungsrisiko im Oberkörperbereich, beim Heckanprall allerdings ein hohes Risiko für Halswirbelverletzungen für die Fondpassagiere. Kritik gab es wie so oft beim Fußgängercrash für eine in Teilen zu harte Motorhaubenkante und unnachgiebige A-Säulen.

Leichte Schwächen beim Mercedes G

Mercedes G-Klasse  Crashtest
EuroNCAP

Die neue Mercedes G-Klasse konnte zwar ebenfalls eine Fünf-Sterne-Wertung einfahren, erntete aber mehr Kritik. Beim versetzten Frontalaufprall ist die Schutzwirkung im Bereich des Fahreroberkörpers nur schwach, gleiches gilt für den Frontalaufprall über die gesamte Breite für den Oberkörper der Fondpassagiere. Beim Insassenschutz kam die G-Klasse auf 34,6 Punkte und 90 Prozent. Im Kriterium Kindersicherheit wurden dem Mercedes 40,8 Punkte und 83 Prozent gutgeschrieben. Der Fußgängerschutz wurde mit 37,5 Punkten und 78 Prozent bewertet. Die Kritikpunkte waren die gleichen wie beim Honda. 9,4 Punkte und 72 Prozent brachte die Sicherheitsausstattung.

Seat Tarraco holt fünf Sterne

Seat Tarraco Crashtest
EuroNCAP

Auch der dritte SUV im Bunde, der Seat Tarraco, holte sich im aktuellen EuroNCAP-Crashtest eine Wertung mit vollen fünf Sternen. Beim Insassenschutz kam der Spanier auf 37,1 Punkte und 97 Prozent. Eine ganz leichte Kritik gab es nur für das geringe Halswirbel-Verletzungsrisiko der Fondpassagiere beim Heckanprall. 84 Prozent und 41,6 Punkte holte der Seat bei der Kindersicherheit. Im Kriterium Fußgängerschutz kamen 38 Punkte und 79 Prozent zusammen. Hier störten die Tester nur die zu harten A-Säulen. Abgerundet wird das Seat-Ergebnis durch 10,3 Punkte und 79 Prozent bei der Sicherheitsausstattung.

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