Skoda Kamiq - Frontal Offset Impact test 2019 Skoda

EuroNCAP-Crashtest 2019

Mercedes EQC top im Crashtest

Dem aktuellen Crashtest mussten sich Audi A1, BMW Z4, Ford Focus, Mercedes-Benz CLA, Mercedes-Benz EQC, Skoda Kamiq und SsangYong Korando stellen. Alle erhielten fünf Sterne.

Audi A1 macht vor, wie es geht

Audi A1 - Frontal Full Width test 2019 - after crash
Audi

Die volle Sternenzahl sahnte der Audi A1 im EuroNCAP-Crashtest ab. Getestet wurde ein 1.105 Kilogramm schwerer A1 Sportback von 2019. In der Kategorie erwachsene Insassen holte der Audi 95 Prozent. Die Kindersicherheit wurde mit 85 Prozent, ungeschützte Verkehrsteilnehmer mit 73 Prozent und die Sicherheitsunterstützung mit 80 Prozent bewertet.

Kleine Abzüge gab es für marginale Schäden des Oberkörpers der Fondpassagiere bei einem Frontalzusammenstoß. Ansonsten bietet der A1 bei Frontalzusammenstößen einen guten Knie- und zugleich Oberschenkelschutz. Ebenfalls überzeugen konnte der Audi bei Tests bezüglich eines zu erwartenden Schleudertraumas. Sowohl auf Fahrer- und Beifahrersitz als auch im Fond bieten die Kopfstützen einen guten Schutz bei einem Auffahrunfall. Hervorgehoben wurde das Audi Pre Sense Front-System, welches eine autonome Notbremsung auslöst.

BMW Z4 räumt alle Sterne ab

BMW Z4 - Pole crash test 2019 - after crash
BMW

Der getestete BMW Z4 sDrive 30i von 2019 erreichte beim Insassenschutz von Erwachsenen 97 Prozent, Kindern 87 Prozent und beim Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern 91 Prozent. Die Sicherheitsunterstützung kommt auf 76 Prozent.

Beim Frontalzusammenstoß zeigte sich das Cabriolet stabil. Sowohl Knie als auch Oberschenkel genießen im BMW Z4 bei jedweder Kollision ein hohes Schutzniveau. Gleiches gilt für den Nackenbereich, was das Risiko eines Schleudertraumas reduziert. Auch das autonome Notbremssystem präsentierte sich bei Großstadttempo funktional.

Ford Focus zum Zweiten

Ford Focus - Side crash test 2018
Ford

Der bereits im Jahr 2018 getestete und nun mit geringfügigen Updates versehene Ford Focus erreichte ebenfalls fünf Sterne im EuroNCAP-Crashtest. Seine Ergebnisse: 96 Prozent bei erwachsenen Insassen, bei Kindern 87 Prozent, bei ungeschützten Verkehrsteilnehmern 72 Prozent und die Sicherheitsunterstützung kommt auf 75 Prozent.

Sowohl Fahrer- als auch Beifahrer können sich im Ford Focus über einen guten Schutz von Knien und Oberschenkeln freuen. Alle kritischen Körperbereiche sind beim Seiten- und Frontalaufprall gut geschützt. Dank leichter Veränderungen an den Kopfstützen sind Fahrer und Beifahrer sowie Fondpassagiere bei einem Heckaufprall besser vor einem Schleudertrauma geschützt.

Mercedes-Benz CLA holt alle Fünfe

Mercedes-Benz CLA - Pole crash test 2019
Mercedes-Benz

Mit besonders hohen Werten hat der Mercedes-Benz CLA 180 AMG Line alle fünf Sterne nach Stuttgart geholt. Der 1.395 Kilogramm schwere Viertürer aus dem Jahr 2019 überzeugt in gleich drei Disziplinen mit über 90 Prozent (erwachsene Insassen 96 Prozent, Kinder 91 Prozent, ungeschützte Verkehrsteilnehmer 91 Prozent). Die Sicherheitsunterstützung kommt auf 75 Prozent.

Der Fahrgastraum des CLA blieb im Frontalzusammenstoß-Test stabil. Die Dummywerte zeigten einen guten Knieschutz. Die Oberschenkelknochen sowohl des Fahrers als auch des Beifahrers sind ebenfalls gut geschützt. Beim Seitenaufprall-Test ergaben sich gute Schutzwerte des gesamten Körpers. Punktabzug gab es für die Tatsache, dass sich die hintere Tür auf der Aufprallseite des Fahrzeugs öffnete.

Mercedes-Benz EQC wird mit fünf Sternen belohnt

Mercedes-Benz EQ C - Frontal Offset Impact test 2019
Mercedes-Benz

Das 2.495 Kilogramm schwere Elektroauto Mercedes-Benz EQC 400 4Matic in der AMG Line erzielte 96 Prozent im Bereich des Schutzes für erwachsene Insassen. Die fünf Sterne-Wertung im EuroNCAP-Crashtest komplettieren die 90 Prozent für den Kinderschutz, 75 Prozent für ungeschützte Verkehrsteilnehmer und 75 Prozent in puncto Sicherheitsunterstützung.

Der stabile Fahrgastraum des Mercedes-Benz EQC bietet einen guten Knie- und Oberschenkelschutz sowohl für den Fahrer als auch für den Beifahrer. Sämtliche kritische Körperregionen sind gut geschützt. Lediglich im Fond fällt der Schutz des Brustkorbes bei einem frontalen Zusammenstoß über die gesamte Breite etwas geringer aus. Sowohl für Fahrradfahrer (5,8 von 6 Punkten) als auch für Fußgänger (5,6 von 6 Punkten) bietet der Elektro-SUV einen guten Schutz. Bei den Assistenten musste lediglich der Spurassistent ein wenig Punkte lassen (zwei von vier).

Skoda Kamiq verdient sich fünf Sterne

Skoda Kamiq - Frontal Offset Impact test 2019
Skoda

Ebenfalls nicht verstecken muss sich der Skoda Kamiq 1.0 Petrol in der Ambition-Ausstattung. Bei ihm sind erwachsene Insassen zu 96 Prozent und Kinder zu 85 Prozent sicher. Und auch über die übrigen, ungeschützten Verkehrsteilnehmer haben sich die Ingenieure aus Tschechien Gedanken gemacht; anders wäre der sehr gute Wert von 80 Prozent nicht realisiert worden. Die Sicherheitsunterstützung wird mit 76 Prozent bewertet.

Wie auch die meisten anderen Fünf-Sterne-Kandidaten verfügt der Skoda Kamiq über eine stabile Fahrgastzelle beim Frontal-Zusammenstoß-Test. Zudem ist der Schutz von Knien und Oberschenkeln bei allen Insassen gut gewährleistet. Beim Seitenaufprall erzielt der Kamiq die volle Punktzahl. Die Rücksitze bieten dank der Kopfstützen einen guten Schutz vor einem Schleudertrauma im Falle eines Auffahrunfalls.

SsangYong Korando sahnt alle Sterne ab

SsangYong Korando - Side crash test 2019
SsangYong

Fünf Sterne im EuroNCAP-Test gehen nach Südkorea für den SsangYong Korando 1.6 Diesel von 2019. Der Schutz der erwachsenen Insassen ist laut Testergebnis zu 88 Prozent, der von Kindern zu 85 Prozent gewährleistet. Die ungeschützten Verkehrsteilnehmer kommen mit 68 Prozent davon. Die Sicherheitsunterstützung wurde mit 74 Prozent bewertet.

Im Frontalzusammenstoß-Test zeigte der SsangYong Korando eine hohe Stabilität des Fahrgastraumes. Soll heißen, Oberschenkel und Knie von Fahrer und Beifahrer sind gut geschützt. Beim Frontal-Crash über die gesamte Breite zeigen die Messwerte des Dummys einen Abfall der Beckenkraft an, was darauf hinweist, dass der Fond-Passagier leicht unter dem Gurt hindurch rutscht (Submarining-Effekt).

Kia Ceed kann fünf Sterne

EuroNCAP-Crashtest Kia Ceed
EuroNCAP

Der Kia Ceed erreicht lediglich vier Sterne im EuroNCAP-Crashtest, obwohl das Modell beim Insassenschutz sicher ist. Im Einzelnen sind es 88 Prozent der möglichen Punkte für den Insassenschutz, Kinderschutz wurde zu 85 Prozent erreicht und der Fußgängerschutz zu 52 Prozent. Bei den Sicherheitssystemen erreichte der Ceed 68 Prozent. Mit erweitertem optionalen Assistenz-System kommt der Ceed auf 73 Prozent und damit auf fünf Sterne.

Bei beiden Front-Crashs (deformierbare Barriere und Frontal-Unfall) lag die Belastung eine Stufe unterhalb der Top-Wertung und wurde mit „ausreichend“ bewertet. Allerdings war der Druck im Fahrerairbag zu gering und der Kopf berührte das Lenkrad. Die Verletzungen waren zwar marginal, trotzdem gab es für den Körperbereich auch hier nur ein „ausreichend“. Beim Seitenaufpralltest kam der Ceed auf die volle Punktzahl, bei Pfahltest hingegen war das Verletzungsrisiko im Brust bzw. Rippenbereich so hoch, dass dort nur die schlechteste Wertung „poor“ vergeben wurde. Nur durchschnittlich ist auch die Sicherheit für den Nacken der hinteren Insassen beim Auffahrunfall. In Sachen Kindersicherheit wurden beim zehn Jahre alten Dummy eine durchschnittliche Belastung am Nacken festgestellt, beim kleineren sechs Jahre alten Dummy war die Belastung dort ausreichend.

DS 3 mit vier Sternen – eigentlich mit fünf

EuroNCAP-Crashtest DS 3 Crossback
EuroNCAP

Auch der DS 3 Crossback erreicht lediglich vier Sterne in der Gesamtwertung. Hier konnte das Modell beim Insassenschutz 87 Prozent der möglichen Punkte erreichen. Beim Kinderschutz sind es 86 Prozent, beim Fußgängerschutz 54 Prozent und bei der Sicherheitsausstattung 63 Prozent. 76 Prozent sind es, wenn der DS3 Crossback den Bremsassistenten beinhaltet, der unterdessen serienmäßig angeboten wird. . Dann kommt der Franzose auch auf fünf Sterne.

Beim Aufprall gegen die deformierbare Barriere sind beim Fahrer und Beifahrer die Beine leicht verletzt worden, beim Frontal-Crash wirkten etwas höhere Kräfte auf die Oberkörper. Beim Kinderschutz lieferte der DS 3 Crossback folgendes Ergebnis: Leicht erhöhte Nackenbelastung für den Dummy, der ein zehn Jahre altes Kind simuliert, aber einen nur durchschnittlichen Schutz des Nackens für den sechs Jahre alten Dummy. Auch der Kopf wurde beim Frontcrash etwas stärker belastet.

Tesla Model 3 bekommt Top-Wertung

EuroNCAP-Crashtest Tesla Model 3
EuroNCAP

Das Tesla Model 3 erhält fünf Sterne, wobei sich die einzelnen Kriterien wie folgt aufteilen. 96 Prozent der erreichbaren Punkte gab es beim Insassenschutz, 86 Prozent beim Kinderschutz sowie 74 Prozent beim Fußgängerschutz. Die Sicherheitsassistenzsysteme wurden mit 94 Prozent bewertet.

Beim Frontcrash war lediglich der Brustbereich der hinteren Passagiere einer etwas höheren Belastung ausgesetzt. Auch beim Pfahltest konnten die Tester für den Oberkörper nur einen durchschnittlichen Schutz konstatieren.

Skoda Scala ist sicher

EuroNCAP-Crashtest Skoda Scala
EuroNCAP

Auch der Skoda Scala erhält die Top-Wertung, die beim EuroNCAP-Crahtest schon zur Regel für moderne Autos wurde. Beim Insassenschutz erreicht der kleine Tscheche 97 Prozent der erreichbaren Punkte, beim Kinderschutz sind es 87 Prozent, beim Fußgängerschutz 81 Prozent sowie bei den Assistenzsystemen 76 Prozent.

Trotz der hohen Bewertungen waren bei den Dummys beim Frontcrash nicht nur die geringsten Belastungen zu erkennen. Beim Oberkörper und auch im Bereich der Beine gab es leicht erhöhte Verletzungsgefahren. Diese liegen aber weit unter dem Durchschnitt. Volle Punktzahl erreichte der Scala bei Seitenaufprall und dem Pfahltest. Beim Kindschutz konnte im Frontalcrash eine leicht erhöhte Belastung des Nackens beim Dummy, der ein zehn Jahre altes Kind simuliert, festgestellt werden.

B-Klasse bekommt fünf Sterne

EuroNCAP-Crashtest Mercedes B-Klasse
EuroNCAP

Die Punkte für die Mercedes B-Klasse, die ebenfalls fünf Sterne erhält, verteilen sich wie folgt: Insassenschutz 96 Prozent, Kinderschutz 90 Prozent, Fußgängerschutz 78 Prozent, Assistenzsysteme 75 Prozent. Beim frontalen Crash gegen ein deformierbares Hindernis sind die Beine und der Oberkörper des Fahrers einer leicht erhöhten Belastung ausgesetzt. Bei frontalen Crash kommt noch eine nur durchschnittliche Belastung für die Brust bei den Heckpassagieren hinzu. Auch im Pfahltest ist der Fahreroberkörper einem etwas größeren Verletzungsrisiko ausgestetzt. Die Tester von EuroNCAP konnten beim Kinderschutz bei den Dummys für sechs und zehn Jahre alte Kinder im Frontcrash ein leicht erhöhtes Verletzungsrisiko im Nackenbereich feststellen.

GLE ist Fünf-Sterne-tauglich

EuroNCAP-Crashtest Mercedes GLE
EuroNCAP

Der neue Mercedes GLE schafft beim Insassenschutz 91 Prozent der möglichen Punkte, beim Kinderschutz 90 Prozent und beim Fußgängerschutz 78 Prozent. Das macht zusammen fünf Sterne. Die Assistenzsysteme für die Sicherheit bewertet EuroNCAP mit 78 Prozent. Insgesamt sind beim Offset-Test gegen die deformierbare Wand die Oberkörper und die Beine von Beifahrer und Fahrer einem leichten Verletzungsrisiko ausgesetzt. Lediglich beim Pfahltest ist die Belastung für die Brust nur durchschnittlich gut. Ebenfalls nur durchschnittlich gut ist die Crash-Belastung der zehn Jahre alten Dummys des Nackens.

Bereits im Mai 2019 hatte EuroNCAP diverse Automodelle im Crashtest. Hier die Ergebnisse:

Audi E-Tron bekommt 5 Sterne

Audi E-Tron Crashtest
EuroNCAP

Audis Elektro-SUV E-Tron konnte im Crashtest 5 Sterne holen, wobei die Tester eine nur schwache Schutzwirkung für den Oberkörper beim seitlichen Pfahlcrash attestierten. Insgesamt kommt der SUV auf 34,9 Punkte und 91 % bei der Insassensicherheit. Bei der Kindersicherheit erhält der Audi 41,7 Punkte und 85 %, beim Fußgängerschutz 34,4 Punkte und 71 % sowie Kritik für zu harte Partien an der Front. Die Sicherheitsausstattung wurde mit 10 Punkten und 76 % bewertet.

VW T-Cross erntet 5 Sterne

VW T-Cross EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Der neue kleine VW-SUV erringt eine 5-Sterne-Wertung im Crashtest. Beim Insassenschutz stehen 36,9 Punkte und 97 % zu Buche, ein leicht erhöhtes Verletzungsrisiko attestieren die Tester für die Fahrerbeine beim versetzten Frontalaufprall. Die Kindersicherheit wurde mit 42,4 Punkten und 86 % bewertet, beim Fußgängerschutz wurden 38,9 Punkte und 81 % notiert, bei der Sicherheitsausstattung 10,4 Punkte und 80 %.

5 Sterne für den Toyota Corolla

Toyota Corolla EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Der von Auris zu Corolla umgetaufte Kompaktwagen erzielt beim Crashtest eine 5-Sterne-Wertung ohne echte Kritikpunkte. Beim Insassenschutz kommt der Japaner auf 36,1 Punkte und 95 %, bei der Kindersicherheit auf 41,6 Punkte und 84 %, beim Fußgängerschutz auf 41,4 Punkte und 86 % sowie bei der Sicherheitsausstattung auf 10,1 Punkte und 77 %.

Toyota RAV4 holt 5 Sterne

Toyota RAV4 Crashtest
EuroNCAP

Fünf Sterne ohne echte Kritikpunkte holte sich der Toyota RAV4 beim Crashtest. Der Insassenschutz wurde mit 35,7 Punkten und 93 % bewertet. Im Kriterium Kindersicherheit erzielte der SUV 42,8 Punkte und 87 %, beim Fußgängerschutz 40,9 Punkte und 85 % sowie bei der Sicherheitsausstattung 10,1 Punkte und 77 %.

Lexus UX ergattert 5 Sterne

Lexus UX EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Ebenfalls 5 Sterne wurden dem Lexus UX zugesprochen. Echte Kritik an der Sicherheit lies sich nicht finden. Beim Insassenschutz wurden 36,7 Punkte und 96 % notiert, bei der Kindersicherheit 42,1 Punkte und 85 % sowie beim Fußgängerschutz 39,4 Punkte und 82 %. Im Kriterium Sicherheitsausstattung sahnte der Japaner 10,1 Punkte und 77 % ab.

5 Sterne für den Renault Clio

Renault Clio EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Auch der kleine Franzose konnte im Crashtest eine 5-Sterne-Wertung einfahren. Hier gab es bei der Insassensicherheit von den Testern ebenfalls nichts zu bemängeln. In der Folge sahnte der Clio 36,5 Punkte und eine 96-%-Wertung ab. Die Kindersicherheit wurde mit 43,7 Punkten und 89 % bewertet, der Fußgängerschutz mit 34,8 Punkten und 72 %, wobei zu harte Elemente an der Front eine bessere Bewertung vereitelten. In Punkt Sicherheitsausstattung kommt der Clio auf 9,9 Punkte und 75 %.

Mazda 3 mit 5-Sterne-Wertung

Mazda 3 EuroNCAP-Crashtest
EuroNCAP

Der kompakte Japaner holte sich mit 37,5 Punkten eine 98-%-Wertung beim Insassenschutz. Im Kapitel Kindersicherheit ergaben 43 Punkte 87 %. 39,2 Punkte und eine 81-%-Wertung gab es beim Fußgängerchrash, die Sicherheitsausstattung wurde mit 9,5 Punkten und 73 % bewertet. Echte Kritikpunkte bietet der Mazda 3 nicht.

Range Rover Evoque holt 5 Sterne

Range Rover Evoque 2019 Crashtest
EuroNCAP

Mit einer 94-Prozent-Wertung und 36 Punkten beim Insassenschutz sichert sich der Range Rover Evoque eine 5-Sterne-Wertung im EuroNCAP-Crashtest. Kritik gab es lediglich für ein leicht erhöhtes Verletzungsrisiko im Halsbereich für die Fondpassagiere beim Heckanprall. Kinder reisen sicher im Briten (87 %/42,7 Punkte). Beim Fußgängerschutz sorgen nur die Ecken über den Scheinwerfern für ein erhöhtes Verletzungsrisiko (72 %/34,8 Punkte). Die Sicherheitsausstattung wurde mit 73 % und 9,5 Punkten bewertet.

Nur gegen Aufpreis 5 Sterne für den Citroën C5 Aircross

Citroen C5 Aircross 2019 Crashtest
EuroNCAP

Der französische SUV Citroën C5 Aircross konnte im Crashtest von EuroNCAP nur vier Sterne einfahren. Im Kriterium Insassenschutz ( 87 %/33,4 Punkte) gab es leichte Abzüge für den Schutz der Fahrerbeine beim versetzten Frontalaufprall, für den Kopf der Fondpassagiere beim Frontalaufprall sowie den Oberkörper des Fahrers beim seitlichen Pfahlcrash. Kinder sind im C5 sicher unterwegs (86 %/42,6 Punkte), beim Fußgängerchrash (58 %/27,9 Punkte) war die zu harte untere Windschutzscheibenkante auffällig. Die Sicherheitsausstattung wurde mit 75 % und 9,8 Punkten bewertet. Wird der C5 mit optionalem Sicherheitspaket geordert, das unter anderem einen Notbremssystem umfasst, welches auch Radfahrer erkennt, dann klettert das Ergebnis auf volle fünf Sterne.

Fünf Sterne für den Honda CR-V

Honda CR-V Crashtest
EuroNCAP

Der neue Honda CR-V holte sich im aktuellen EuroNCAP-Crashtest ein Fünf-Sterne-Wertung. Beim Insassenschutz kam der japanische SUV auf 93 Prozent und 35,7 Punkte, bei der Kindersicherheit auf 83 Prozent und 40,7 Punkte, beim Fußgängerschutz auf 70 Prozent und 33,6 Punkte sowie bei den Sicherheitssystemen auf 76 Prozent und 9,9 Punkte. Insgesamt bietet der CR-V ein sicheres Gesamtpaket. Beim seitlichen Pfahlcrash notierten die Tester lediglich ein geringes Verletzungsrisiko im Oberkörperbereich, beim Heckanprall allerdings ein hohes Risiko für Halswirbelverletzungen für die Fondpassagiere. Kritik gab es wie so oft beim Fußgängercrash für eine in Teilen zu harte Motorhaubenkante und unnachgiebige A-Säulen.

Leichte Schwächen beim Mercedes G

Mercedes G-Klasse  Crashtest
EuroNCAP

Die neue Mercedes G-Klasse konnte zwar ebenfalls eine Fünf-Sterne-Wertung einfahren, erntete aber mehr Kritik. Beim versetzten Frontalaufprall ist die Schutzwirkung im Bereich des Fahreroberkörpers nur schwach, gleiches gilt für den Frontalaufprall über die gesamte Breite für den Oberkörper der Fondpassagiere. Beim Insassenschutz kam die G-Klasse auf 34,6 Punkte und 90 Prozent. Im Kriterium Kindersicherheit wurden dem Mercedes 40,8 Punkte und 83 Prozent gutgeschrieben. Der Fußgängerschutz wurde mit 37,5 Punkten und 78 Prozent bewertet. Die Kritikpunkte waren die gleichen wie beim Honda. 9,4 Punkte und 72 Prozent brachte die Sicherheitsausstattung.

Seat Tarraco holt fünf Sterne

Seat Tarraco Crashtest
EuroNCAP

Auch der dritte SUV im Bunde, der Seat Tarraco, holte sich im aktuellen EuroNCAP-Crashtest eine Wertung mit vollen fünf Sternen. Beim Insassenschutz kam der Spanier auf 37,1 Punkte und 97 Prozent. Eine ganz leichte Kritik gab es nur für das geringe Halswirbel-Verletzungsrisiko der Fondpassagiere beim Heckanprall. 84 Prozent und 41,6 Punkte holte der Seat bei der Kindersicherheit. Im Kriterium Fußgängerschutz kamen 38 Punkte und 79 Prozent zusammen. Hier störten die Tester nur die zu harten A-Säulen. Abgerundet wird das Seat-Ergebnis durch 10,3 Punkte und 79 Prozent bei der Sicherheitsausstattung.

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Im Juli 2019 sind 276 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen.

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