Rückruf für Ford Tourneo/Transit Courier: Brandgefahr am Kleintransporter

Rückruf für Ford Tourneo/Transit Courier
Brandgefahr am Kleintransporter

ArtikeldatumVeröffentlicht am 09.07.2026
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Wie aus einer Mitteilung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht, muss der Autobauer Ford Modelle der verwandten Baureihen Tourneo Courier und Transit Courier zurückrufen. An den Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum Dezember 2023 bis Februar 2024 kann es im Laufe der Zeit zu einer Berührung zwischen der Überwurfmutter der Bremsleitung und dem Kraftstofftank kommen, erklärt ein Ford-Sprecher gegenüber auto motor und sport.

Bremsleitung scheuert

Wenn sich die Überwurfmutter der Bremsleitung aufgrund einer Berührung mit dem Kraftstofftank lockert, kann die Reibung mit dem Kraftstofftank zu einem Auslaufen der Bremsflüssigkeit oder in einigen Fällen zu einem Auslaufen von Kraftstoff aus dem Kraftstofftank führen. Wenn ein Bremsflüssigkeitsleck auftritt, stellt der Fahrer eventuell eine verminderte Bremsleistung sowie eine rote Warnleuchte im Kombiinstrument fest. In diesem Fall erhöht sich das Unfallrisiko. Wenn ein Kraftstoffleck auftritt, besteht die Gefahr, dass der Kraftstoff auf die heißen Oberflächen der Auspuffanlage gelangt und es stark nach Kraftstoff riecht. In diesem Fall erhöht sich die Brandgefahr.

Betroffen von diesem Rückruf sind aber weltweit nur 109 Fahrzeuge, davon lediglich 15 in Deutschland. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden im Zusammenhang mit diesem Problem sind bislang nicht bekannt.

Ford schreibt alle Halter betroffener Fahrzeuge über das KBA an und bittet sie mit ihrem Auto in die Werkstatt. Dort wird die Verschraubung der Bremsleitung überprüft und mit einem Abstandshalter versehen. Den Zeitaufwand dafür beziffert Ford auf knapp eine Stunde.

Das KBA führt den Rückruf unter der Referenznummer 13752R, Ford selbst hat für die Rückrufaktion den Code 24S14 vergeben.

Fazit