Maserati Alfieri Maserati
Maserati Alfieri, Genfer Autosalon, Messe, 2014
Maserati Alfieri, Genfer Autosalon, Messe, 2014
Maserati Alfieri, Genfer Autosalon, Messe, 2014
Maserati Alfieri, Genfer Autosalon, Messe, 2014 20 Bilder

Maserati-Neuheiten bis 2022

Hybrid-Ghibli, E-Sportwagen, Macan-Konkurrent

Maserati hat seinen Modellfahrplan aktualisiert. Konkret in der Planung des Investitionsplanes bis Ende 2021: Ein kleinerer SUV unterhalb des Levante, ein Hybridantrieb für den Ghibli und ein vollelektrischer Sportwagen.

Während 2018 noch Levante, Ghibli, Quattroporte, Alfieri und Alfieri Cabrio sowie der neue kleine SUV aus dem D-Segment für 2022 anvisiert wurden, gaben die Italiener im September 2019 konkrete Pläne für die Elektrifizierung bekannt. Zur Modellpflege von Levante, Quattroporte und Ghibli bekommt letzterer auch eine Hybridversion. Ob eine Mild- oder eine Plug-in-Version wollte Maserati noch nicht sagen. Letzteres ist aber spätestens für einen zweiten Schritt sehr wahrscheinlich. Die neue Generation des Levante kommt dann 2023 auf den Markt, ein Jahr früher ist der neue Quattroporte dran.

Maserati Modellfahrplan
FCA

Erstes BEV soll ein Sportwagen sein – wird's der Alfieri?

Stand 2018 noch der Alfieri für 2022 auf dem Plan – nebst der Cabrio-Version, so zog die erste Planung in 2019 den Sportwagen auf 2020 vor. Im aktualisierten Plan nannte der Autobauer das Modell „All-new Sportcar“, aber vermutlich steckt dahinter der 2014 als Studie in Genf präsentierte kleine Sportwagen Alfieri. Seine Produktion dürfte in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres beginnen. Die Cabrio-Version schiebt Maserati dann 2021 nach – ein Jahr früher als 2018 geplant.

Die jüngste Ankündigung bringt dem Sportwagen einen batterieelektrischen Antrieb (BEV). Denn in ihr sprechen die Italiener von einem rein elektrischen Sportwagen, der angesichts des Geltungszeitraums der Pläne vor Ende 2021 auf den Markt kommen muss – ein weiterer Sportwagen mit Verbrennungsmotor ist für die kleine Marke unwahrscheinlich. Der erste vollelektrische Maserati soll mit Technologie vollgepackt sein, so der Pressetext. Seine Produktion wird im Werk in Modena erfolgen, wo laut Maserati aktuell die Produktionslinie umfassend modernisiert wird, „um für die Elektrotechnologie gerüstet zu sein“.

Macan-Konkurrent mit Stelvio-Technik

Ebenfalls vor 2021 muss dementsprechend der neue D-SUV unterhalb des Levante auf den Markt kommen. Der Macan-Konkurrent dürfte technisch mit dem Alfa Stelvio verwandt sein und ist zunächst als Verbrenner geplant – spätere Elektrifizierung nicht ausgeschlossen. Er soll in Cassino gebaut werden. In den Bau der neuen Produktionslinie, deren Eröffnung für Ende des ersten Quartals 2020 vorgesehen ist, will FCA rund 800 Millionen Euro investieren. Die ersten Vorserienexemplare des SUV unterhalb des Levante sollen bis 2021 vom Band laufen.

Technsiche Basis?: Der Alfa Stelvio Quadrifoglio im Fahrbericht

Alfa Romeo Stelvio Quadrofolglio, Exterieur
Alfa Romeo Stelvio Quadrofolglio, Exterieur Alfa Romeo Stelvio Quadrofolglio, Exterieur Alfa Romeo Stelvio Quadrofolglio, Exterieur Alfa Romeo Stelvio Quadrofolglio, Exterieur 21 Bilder

Außerdem für 2021 in Planung: Die neue Generation des Maserati GranTurismo. Ein Jahr später schließt sich dessen Cabrio-Version an. Beide fanden im Ausblick von 2018 bis 2022 nicht statt, aber die Ankündigung vom September 2019 bekräftigt noch mal, dass die Marke an den charakteristischen Modellen festhalten will. Zugleich, so heißt es in der Pressemeldung, „läuten diese Fahrzeuge für Maserati die Ära der vollständigen Elektrifizierung ein“. Das klingt so, als hätten die Nachfolger von GranTurismo und GranCabrio ebenfalls einen vollelektrischen Antrieb. Den könnten sie weitgehend vom Elektro-Sportwagen übernehmen. Die komplett neuen Modelle GranTurismo und GranCabrio werden künftig in Turin produziert, wo FCA ebenfalls 800 Millionen Euro investiert.

Die Highlights der kommenden Jahre sind sicher der neue D-SUV, mit dem das Unternehmen seine Absatzziele von 70.000 bis 80.000 Fahrzeuge erreichen will sowie der Alfieri. Der SUV steht auf der Giorgio-Plattform des Alfa Stelvio mit Heck- und Allradantrieb. Das noch namenlose Modell dürfte dann auch den V6-Biturbo-Top-Motor aus dem Stelvio mit 2,9 Litern Hubraum erhalten. Dieser leistet aktuell 510 PS.

Ob der V6 auch noch den Antrieb einer Version des Alfieri übernehmen darf? Evtl. mit PHEV? Eine Elektrovariante dürfte jedenfalls Allradantrieb haben, über Torque Vectoring verfügen und blitzschnell von Null auf 100 km/h spurten.

Fazit

Maserati konkretisiert erneut seine Modellpläne und skizziert erstmals, wie die dringend nötige Elektrifizierung vor sich gehen könnte und wie ein Maserati-BEV aussehen soll. Geld für die Investitionen könnte das vermutlich absatzstarke und entsprechend renditeträchtige SUV-Modell bringen.

Verkehr Politik & Wirtschaft Alfa Romeo Giulia 2.2 JTDm 16V, Diesel, Fahrbericht, 05/2016 FCA in der Krise, Geely interessiert Werden Alfa und Maserati chinesisch?

Geely scheint an der Übernahme von Alfa und Maserati interessiert zu sein

Maserati
Artikel 0
Tests 0
Baureihen 0
Alles über Maserati
Mehr zum Thema Sportwagen
Performmaster-Mercedes-AMG-GT 63 S 4-Türer, Exterieur
Tuning
Porsche Panamera Projekt „Lion“
Neuheiten
VLN - Langstreckenmeisterschaft - 8. Rennen - Nürburgring - Nordschleife - 12.10.2019
Mehr Motorsport