Umfrage zum Verhalten von Beifahrern: Rauchen ist verboten

Was Beifahrer dürfen und was nicht
Der Beifahrer hat Rauchverbot

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.07.2026
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Foto: ImaZinS RF

Die Traumautoverlosung hat 1.090 Autofahrer in Deutschland zu diesem Thema befragt. Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild davon, was Autofahrer auf dem Beifahrersitz nicht dulden. Unangefochtener Spitzenreiter der Ärgernisse ist das Rauchen im Fahrzeug. Für 76,3 Prozent der befragten Personen ist das ein absolutes Tabu. Dicht dahinter folgt das Hinterlassen von Müll im Auto, was 65,2 Prozent stört.

Auf dem dritten Platz landet eine Angewohnheit, die nicht nur als unhöflich empfunden wird, sondern auch lebensgefährlich sein kann: die Füße auf das Armaturenbrett zu legen (54,4 Prozent). Crashtests des ADAC haben gezeigt, dass diese lässige Haltung im Falle eines Unfalls fatale Folgen haben kann. Löst der Beifahrer-Airbag aus, was mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 km/h geschehen kann, werden die Beine mit enormer Wucht in Richtung Kopf und Oberkörper geschleudert. Dies kann zu schwersten Verletzungen an Kopf, Wirbelsäule und Becken führen.

Weitere Störfaktoren sind laut Umfrage stark riechende oder krümelige Lebensmittel (42,8 Prozent), Körperpflege wie Haare kämmen oder Nägel feilen (40,7 Prozent) sowie das laute Abspielen von Videos ohne Kopfhörer (34,3 Prozent).

So sammelt man Pluspunkte

Doch was macht einen guten Beifahrer aus? Auch hier sind sich die deutschen Autofahrer einig. Fast die Hälfte schätzt gute Unterhaltung (49,9 Prozent) und eine Begleitung, die hilft, wach und aufmerksam zu bleiben (48,4 Prozent). Ebenfalls hoch im Kurs steht der "Service-Gedanke": 37,9 Prozent freuen sich, wenn der Beifahrer Snacks und Getränke bereithält. Praktische Unterstützung ist ebenfalls willkommen. So schätzen 30,4 Prozent Hilfe bei der Navigation und 26,6 Prozent finden es nützlich, wenn der Co-Pilot vorausschauend auf Staus oder Gefahren hinweist.

Am liebsten mit dem Partner – die Schwiegermutter geht gar nicht

Bei der Frage nach der liebsten Begleitung setzen die meisten auf Vertrautheit. 46,1 Prozent der Befragten sind am liebsten mit dem eigenen Partner oder der Partnerin unterwegs. Mit deutlichem Abstand folgen die eigenen Kinder (14,2 Prozent) und der beste Freund oder die beste Freundin (13,7 Prozent). Interessant ist jedoch auch, dass 14,4 Prozent angeben, lieber komplett allein zu fahren.

Am anderen Ende der Beliebtheitsskala finden sich Personen aus dem Arbeits- und erweiterten Familienumfeld wieder. Arbeitskollegen (1,3 Prozent), die Schwiegereltern (0,4 Prozent) und der eigene Chef (0,2 Prozent) sind die am seltensten genannten Wunsch-Beifahrer.

Die Umfrage macht deutlich, dass die Rolle des Beifahrers nicht zu unterschätzen ist. Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und eine Prise Unterhaltung sind der Schlüssel, um jede gemeinsame Fahrt zu einem angenehmen Erlebnis zu machen. Übrigens, die Online-Redaktion von auto motor und sport war sich über ein No-Go sehr einig, das in dieser Umfrage nicht erwähnt wird: das harte Schließen der Fahrzeugtüren.

Im Video erfahren Sie, ob der Beifahrer Blitzer-Apps benutzen darf.

Fazit