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Volvo-Zukunft: 2030 rein elektrisch, doppelte Reichweite

Volvo-Zukunft Ab 2030 rein elektrisch mit doppelter Reichweite

Die Tochter des chinesischen Geely-Konzerns stellt konsequent auf E-Antrieb um, setzt bei Digitalisierung auf Android, beim autonomen Fahren und der Elektronik auf Nvidia und kooperiert für leistungsstarke Batterien wie VW mit Northvolt

Ende Juni 2021 skizzieren die Schweden, wie sie bis 2030 zum rein elektrischen Premiumhersteller mit gewohnt hohem Sicherheitsanspruch werden wollen. Dabei geben sie reichlich Ausblicke auf neue Modelle und zeigen mit dem Concept Car Recharge, wie sich das Markendesign mit den ab jetzt nur noch rein elektrischen Baureihen entwickelt. Außerdem wollen sie mit Gastrednern von Partnerunternehmen wie Google, Luminar, Northvolt and NVIDIA zeigen, wie sie neue Elektronikstrukturen, Software, Techniken sowie Sensoren zum autonomen Fahren und nicht zuletzt leistungsstarke Akkus in ihre neuen Autos implementieren wollen.

Volvo Elektroauto XC60
Neuheiten

Volvo-Chef Håkan Samuelsson sagt zur neuen Unternehmensstrategie: "Weil wir bis 2030 zu einem rein elektrischen Premiumhersteller werden wollen, sind wir verpflichtet, die besten Autos in unser 94-jährigen Geschichte zu entwickeln. Es ist eine aufregende Zeit in unserer Entwicklung und wir werden die wachsende Nachfrage nach elektrischen Fahrzeugen bedienen, die nahtlose Konnektivität, herausragende Sicherheit und fortschrittliche Autonom-Fähigkeiten bieten".

Volvo-Zukunft
Volvo
Håkan Samuelsson: Der 70-Jährige ist bereits seit 2012 Volvo-Chef.

Doppelte Reichweite und Zentralrechnersystem

Volvo will mit der nächsten Generation seiner E-Fahrzeuge die Praxis-Reichweite gegenüber den aktuellen Modellen verdoppeln, deutlich schnellere Ladevorgänge ermöglichen und dabei die Kosten für Käufer und fürs Laden erheblich senken. 2025 streben die Schweden einen Absatz von 1,2 Millionen Fahrzeugen an, von denen die Hälfte E-Autos aus einer breiteren Palette sein sollen. Die Umsatzrendite soll dann bei 8 bis 10 Prozent liegen, denn das Unternehmen erwartet schon dann Kostenparität bei der Herstellung von Verbrennern und E-Autos.

Henrik Green Volvo Entwicklungsvorstand 2021
Alternative Antriebe

Mit dem Switch auf ein Zentralrechnersystem von Nvidia bei der elektronischen Plattform, will Volvo mehr Software-Entwicklung ins Unternehmen ziehen und kürzere Entwicklungszyklen realisieren, um der wachsenden Bedeutung von Software als Differenzierungsmöglichkeit gegenüber anderen Herstellern sowie als profitablem Wachstumstreiber Rechnung zu tragen.

Volvo Tech Day 2021 Betriebssystem
Tech & Zukunft

Die Abkehr vom bisher eher statischen Entwicklungsansatz, den auch das Traditionsunternhemen lange verfolgt hat, soll Flexibilität, höhere Entwicklungsgeschwindigkeiten und den schnelleren Launch neuer Services und Software "over the air" ermöglichen.

Autonom-Hardware wird Serienausstattung

Den Markenanspruch besonders hoher Sicherheit will Volvo beibehalten. Künftige Modelle sollen bereits die Hardware zum autonomen Fahren serienmäßig erhalten, einschließlich Lidar-Sensoren von Luminar.

Volvo Concept Recharge
E-Auto

Auch die Kooperation mit Google beim Infotainment-System und der Konnektivität wollen die Schweden beibehalten, die nahtlose Integration des Autos auch ins Öko-System von Google ist dabei das ausdrückliche Ziel, ein neues Bediensystem soll vor allem einfach und sicher anzuwenden sein.

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Dass Volvo bald keine Verbrennungsmotoren mehr entwickelt, finde ich ...
... schade. Die Schweden haben immer charakterstarke Triebwerde gebaut.
... nicht schlimm. Die aktuellen Vierzylinder überzeugen mich eh nicht.

Fazit

Auch Volvo transformiert sich konsequent Richtung Elektroantrieb und will künftig Autos mit den Fähigkeiten von Smart-Devices auf die Räder stellen. Seinen Sicherheitsanspruch erweitert das Traditionsunternehmen Richtung autonomes Fahren.

Eine Gefahr für das Erlösmodell des Autobauers könnte die enge Kooperation mit Google beim Infotainment-System darstellen – die intensive Integration des Ökosystems des Software-Giganten bedeutet auch: Services aus dessen Bereich kann Volvo seinen Kunden nicht allein anbieten und aus den Nutzerdaten nur bedingt Kapital schlagen.

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