Fiat Centoventi Concept Fiat
03/2019, Fiat Concept Centoventi auf dem Genfer Autosalon 2019
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03/2019, Fiat Concept Centoventi auf dem Genfer Autosalon 2019 19 Bilder

Fiat-Zukunft ab 2023 mit 500, Panda und Punto-Erbe

Fiat-Zukunft ab 2023 mit 500, Panda und Punto-Erbe Fiat wird Volks-Tesla

Fiat wird elektrisch und bietet ab 2023 wieder einen Punto an, der nicht Punto heißt. Danach folgen Panda und 500 in verschiedenen Styles und mit E-Antrieben.

Mit dem Zusammenschluss von FCA (Fiat Chysler) und PSA (Peugeot/Citroën) zum Stellantis-Konzern besinnen sich die einzelnen Marken im Mega-Konzern auf ihre Tradition und nutzen für neue alte Modelle die technischen Synergien. Fiat wird bis spätestens 2027 seine Modellreihen komplett elektrisch anbieten und bedient sich dazu bei den neuen vier Elektro-STLA-Plattformen, die Stellantis im Sommer 2021 angekündigt hatte und die ab 2023 sukzessive zum Einsatz kommen.

Unter dem Motto: "It’s Only Green When It’s Green for All” (übersetzt: "Es ist nur grün, wenn es grün für alle ist") setzt Fiat ein Zeichen für bezahlbare und nachhaltige Mobilität. Marken-Chef Olivier François konkretisiert selbstbewusst das Vorhaben gegenüber britischen Medien: "Fiat sollte der Tesla des Volkes sein: elektrisch für alle. Es ist klar, dass die Kosten für die Elektrifizierung sinken müssen. Bis 2027 werden wir so weit sein, vielleicht aber auch schon früher. Das wird von den Kosten abhängen. Ich möchte, dass wir die erste Marke für den Massenmarkt sind, die rein elektrisch fährt."

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Neuer Fiat Punto auch elektrisch

Insgesamt zehn Modelle planen die Italiener in ihrem Produktportfolio, vier leichte Nutzfahrzeuge, den Strada für den südamerikanischen Markt und fünf Weltautos. Zu letzteren zählen der Fiat 500 in all seinen Ausführungen, drei Crossover und ab 2023 auch ein Modell im B-Segment. Dieser Kleinwagen wird die Größe des Punto haben, "aber nicht Punto heißen", so Francois. Da die STLA-Small erst ab 2026 verfügbar ist, baut der Punto-Nachfolger zunächst auf der von PSA entwickelten CMP (Common Modular Platform) auf, auf der bereits andere Kleinwagen wie der Peugeot 208, der Opel Corsa oder die SUV-Pendants Opel Mokka, DS 3 Crossback oder Peugeot 2008 basieren. Zusätzlich bietet die eCMP den rein elektrischen Antrieb an (e-Corsa oder e-208). Aktuell verfügen die Elektromodelle über eine elektrische Reichweite von rund 340 Kilometer, die STLA Small ist dann für 500 Kilometer gut.

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Panda

Ausgehend von 2022 will Fiat bis 2027 jährlich ein neues Modell auf den Markt bringen. Das Styling für die fünf Weltautos sei nach Angaben von Olivier François bereits finalisiert – und zwei Modelle seien stark von dem 2019 präsentierten Centoventi Concept (siehe Fotoshow) beeinflusst. Welche das sind, ließ der Marken-Chef ebenso offen wie die konkreten Timings. "Wir haben zwei ikonische Autos", das seien der Fiat 500 und der Panda. "In der Welt des Fiat 500 gibt es Modelle in verschiedenen Größen: 500 und 500X. Da ist noch Platz für etwas mehr – schick und urban." Auf der anderen Seite steht der Panda. Er werde modern interpretiert, ohne den minimalistischen Anspruch zu verlieren. Auch hier nennt François den Centoventi, dessen Minimalismus auf den Panda referenziert. "Sie werden kleinere Autos und größere Crossover sehen, und Sie werden diese Panda-DNA erkennen", sagt er. Und schließt: Ein Modell werde "Panda" heißen.

Fiat wird indes nicht seine Modellpalette über das Kompaktsegment hinaus erweitern, die Marke bleibt zwischen 3,6 Meter und 4,5 Meter Länge und überlässt der Schwestermarke Citroën das D-Segment. Damit dürften dann ab 2026 alle Fiat-Modelle auf der STLA-Small-Plattform mit Elektro-Modulen bis 70 kW stehen.

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Nach fünf Jahren feiert der Fiat Punto, der nicht Punto heißen wird, sein Comeback ab 2023. Das hat der Kleinwagen der Plattformstrategie des großen Stellantis-Konzerns zu verdanken, die die Plattform "CMP" und "eCMP" auf viele Marken ausrollen kann. Nach dem Punto-Nachfolger kommen dann die Baureihen Fiat 500 und Panda mit neuen Modellen an den Start. Hier sind die Designs sogar schon finalisiert und orientieren sich an der Centoventi-Studie. Einen genauen Zeitplan gibt es indes nicht, fix ist nur, ab 2027 will Fiat ausschließlich elektrisch betriebene Autos anbieten.

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