Formel 1: Vasseur unter medizinischer Beobachtung, das ist der Ersatz

Ferrari-Teamchef fehlt am Qualifying-Samstag
So wird der kranke Frédéric Vasseur vertreten

GP Monaco 2026
ArtikeldatumVeröffentlicht am 06.06.2026
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Formel 1 - GP Monaco 2026 - Ferrari - Frederic Vasseur
Foto: Emmanuele Ciancaglini/Ciancaphoto Studio/Getty Images

Sorgen beim Monaco-Favoriten Ferrari: Die Truppe rund um Lokalmatador Charles Leclerc muss vorerst ohne Frédéric "Fred" Vasseur auskommen. Sie teilte mit: "Fred Vasseur wird heute nicht an der Rennstrecke anwesend sein. Nach einigen medizinischen Untersuchungen bleibt Fred zur Beobachtung in einer örtlichen medizinischen Einrichtung."

Die Italiener kündigten an, keine weiteren Informationen zu teilen. Stattdessen richteten sie beste Grüße an den 58-Jährigen aus. "Wir wünschen Fred eine schnelle Genesung und freuen uns darauf, ihn bald wieder an der Strecke zu sehen." Zu den Umständen gibt es bislang nur Spekulationen. Unter anderem laboriert der Mann aus der Nähe von Paris seit Längerem an Rückenproblemen.

Vorzeichen waren am Freitag noch nicht absehbar. Vasseur begleitete die beiden Trainingserfolge von seinem Team, zeigte sich in der Öffentlichkeit. Speziell mit dem Vize-Chef Jérôme d'Ambrosio unterhielt er sich im Boxengassenbau angeregt. Das dort Besprochene könnte nun vieles überbrücken.

Formel 1 - GP Monaco 2026 - Ferrari - Frederic Vasseur - Jérôme d'Ambrosio
Mark Sutton - Formula 1/Formula 1 via Getty Images

Vom Hinterbänkler an die Spitze

Der belgische Ex-Rennfahrer ist der breiten Öffentlichkeit vor allem durch seine F1-Engagements bei Marussia und Lotus bekannt, wo er jeweils ohne Punkte blieb. Die Anschlusskarriere in der Formel E sah immerhin drei Siege. Im Elektro-Rennzirkus machte der 40-Jährige erste Management-Schritte.

Das heutige Citroën-Einsatzteam unter Führung von Susie Wolff gab d'Ambrosio eine Chance. 2023 ging der Belgier zum Mercedes-F1-Team, schon 2024 folgte der Wechsel nach Maranello, wo mittlerweile auch die Nachwuchsakademie im persönlichen Portfolio steht.

Natürlich muss Jérôme d'Ambrosio nicht alleine die Verantwortung schultern. Als topmodernes Formel-1-Team besitzt Ferrari ein breites Netzwerk an Managern und Ingenieuren. Die Hoffnung bleibt, dass Frédéric Vasseur schnell zurückkehrt. Im besten Fall, um den sehr möglichen Monaco-Sieg zu feiern.

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