Das Rennen in Spa-Francorchamps verspricht in diesem Jahr besonders viel Action. Einige Piloten, die normalerweise im vorderen Feld losfahren sollten, wurden durch Strafen weit zurückgeworfen. Es ist noch nicht einmal Saisonhalbzeit und schon beginnt die Zeit der Rückversetzungen wegen Überschreitens des Limits bei den Antriebskomponenten.
Am ärgerlichsten waren die Strafen sicher für Isack Hadjar und Lando Norris. Beide schafften im Qualifying am Samstag locker den Einzug in das Top-Ten-Finale. Norris fuhr die drittbeste Zeit, wird aber im Grid um 10 Plätze zurückgestuft, weil er eine neue Elektronik-Steuerung verbauen musste, die über das erlaubte Kontingent hinausging.
Bei Hadjar sind es gleich mehrere Komponenten der Power Unit, mit denen gegen die Limits verstoßen wird. Die Konsequenz ist in diesem Fall eine Rückversetzung um 30 Positionen für den Red-Bull-Piloten. Auch die beiden Aston-Martin-Fahrer wurden noch einmal mit frischen Motor-Elementen ausgerüstet.

Für Carlos Sainz sind die Aussichten auf Punkte durch den Batterie-Wechsel deutlich schlechter geworden.
Williams entdeckt Batterie-Problem
Im Fall von Lance Stroll bedeutet das plus 10 Plätze. Fernando Alonso kassiert sogar 20 Startplätze. Die beiden grünen Autos wären nach dem schwachen Qualifying aber sowieso von ganz hinten losgefahren. Deshalb werden Stroll und Alonso die Strafen verkraften können.
Am Sonntag musste dann auch noch Williams im Antriebslager nach Ersatzteilen suchen. Bei Carlos Sainz haben die Mechaniker in der Früh ein Problem mit der Batterie erkannt. Der Energie-Speicher und die dazu gehörende Steuereinheit mussten in letzter Minute gegen Neuteile ausgetauscht werden. Bei der Steuereinheit wurde das erlaubte Limit damit überschritten, was in einer Rückversetzung von 10 Plätzen resultiert.
Der Spanier wäre normalerweise von P14 aus ins Rennen gegangen. Wegen der erwähnten anderen Strafen geht es aber "nur" auf P19 zurück. Vom Sainz-Pech profitieren Teamkollege Alex Albon, sowie die beiden Haas und die beiden Cadillac-Piloten, die alle jeweils eine Position aufrücken. Man darf gespannt sein, wie schnell sich die Sünder im Rennen wieder nach vorne arbeiten können. Vor allem bei Hadjar und Norris können sich die Fans auf große Aufholjagden freuen.
Startaufstellung GP Belgien 2026:
1. Kimi Antonelli
2. Max Verstappen
3. George Russell
4. Charles Leclerc
5. Lewis Hamilton
6. Oscar Piastri
7. Arvid Lindblad
8. Gabriel Bortoleto
9. Liam Lawson
10. Pierre Gasly
11. Franco Colapinto
12. Nico Hülkenberg
13. Lando Norris (+10)
14. Oliver Bearman
15. Alexander Albon
16. Esteban Ocon
17. Valtteri Bottas
18. Sergio Perez
19. Carlos Sainz (+10)
20. Lance Stroll (+10)
21. Isack Hadjar (+30)
22. Fernando Alonso (+20)












