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Boldmen CR4: Wiesmann-Gründer baut neuen Roadster

Boldmen CR4 mit BMW-Technik Wiesmann-Gründer baut wieder einen Roadster

Mit dem Boldmen CR4 gibt es ab Sommer 2021 einen neuen exklusiven Roadster auf dem Markt, verantwortlich zeichnet unter anderem Friedhelm Wiesmann, einer der Gründer der Wiesmann GmbH aus Dülmen.

Nach der Insolvenz von Wiesmann 2014 und der Übernahme der legendären Roadstermanufaktur durch die britische Investoren Roheen und Sahir Berry ist es ruhig um Friedhelm Wiesmann geworden. Bereits 2011 hatte er die Sportwagenmanufaktur verlassen und eine Beratungsfirma aufgebaut.

"Mutige Männer"

Bis zum Juni 2020: Da gründeten er sowie Harald und Michael Käs die Boldmen Automobile GmbH (übersetzt: "mutige oder kühne Männer") im bayerischen Welden nahe Augsburg. Bereits vor einiger Zeit hatte Harald Käs und sein Sohn Michael erste Erfahrungen mit einem automobilen Projekt gemacht. Sie bauten mit dem Evertimer 02 einen modernen BMW 02 auf Basis eines 1er Cabrios auf.

Everytimer ETA 02 Cabrio
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Käs aber auch Friedhelm Wiesmann bleiben der Marke BMW treu, wie schon damals bei der Dülmener Sportwagenschmiede, die Friedhelm zusammen mit seinem Bruder Martin Wiesmann gründete.

Motor und Getriebe von BMW

Denn unter der Karosserie des CR4 (C = Carbon; R = Roadster; 4 = 400 PS-Klasse) arbeitet ein Dreiliter-Reihensechszylinder mit 408 PS aus dem Hause BMW, auch die Achtgang-Automatik stammt von den Bayerischen Motoren Werken und muss 610 Nm bewerkstelligen. Derart potent motorisiert sprintet der 1.495 kg schwere CR4 in 3,9 Sekunden auf Tempo 100, bei 250 Sachen schiebt sich ein elektronischer Riegel vor.

Technische Daten Boldmen CR4

Technische Daten Boldmen CR4
Antriebsstrang  
Zylinder 6
Hubraum 2.998 ccm
Leistung (kW/PS) 300/408
Max. Drehmoment 610 Nm
Getriebe 8-Gang Steptronic Sport Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad
Kraftstoff Super Plus
Fahrleistungen  
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h*
Beschleunigung (0 - 100 km/h) 3,9 s
Karosserie  
Länge 4.420 mm
Breite o. Seitenspiegel 1.933 mm
Breite m. Seitenspiegel 2.060 mm
Höhe 1.275 mm
Radstand 2.470 mm
Wendekreis 11 m
Gepäckraumvolumen 281 l
Tankvolumen 52 l
Leergewicht (DIN) 1.495 kg
Zul. Gesamtgewicht 1.860 kg
Verbrauch  
NEFZ kombiniert 7,2 l/100 km
WLTP kombiniert 7,9 l/100 km
CO2 (NEFZ) 164 g/km
VCO2 (WLTP) 181 g/km
Effizienzklasse C
Abgasnorm  Euro 6d 
* abgeregelt

Roadster kostet rund 185.000 Euro

Beim Design bleiben die "mutigen Männer" aus Bayern ebenfalls bei einem klassischen Layout. Der Roadster zeigt sich mit den typischen Insignien eines Sportwagens: Aggressive Frontgestaltung mit großem Grill und weit in die Kotflügel reichende Scheinwerfereinheiten. Die Motorhaube ist konturiert und leitet den Blick zum Stofffaltdach weiter. In der Seitenansicht des Zweitürers fallen starke Sicken und ausgestellte Kotfügel auf. Trotz der größeren Abmessungen werden Erinnerungen an den BMW Z4 wach. Bei der Heckansicht mit den beiden herausstehenden Leuchttuben und der abfallenden Heckpartie erscheint ein Wiesmann MF5 vor dem geistigen Auge.

Wiesmann Roadster MF5
Fahrberichte

Bereits vor Produktionsstart haben elf Kunden für die Sonderversion "First Thirty" des CR4 mindestens 184.900 Euro gezahlt. Insgesamt legt Boldmen 30 Erstausgaben auf, die mit Lampeneinfassungen sowie Schweller-Blades und einem Diffusor aus Sichtkarbon, Getriebetunnel in Leder und in Wunschfarbe sowie Editions-Plakette ohne Aufpreis angeboten werden. Wer seinen CR4 noch weiter individualisieren möchte, kann sich aus der umfangreichen Optionsliste bedienen. Hier gibt es unter anderem für 380 Euro ein herausnehmbaren Glaswindschott, Leder/Alcantara-Sportsitze für bis zu 2.960 Euro oder gleich das komplette Lederpaket zu 12.950 Euro. Auch ein Head-up-Display (1.400 Euro) gibt es – aber nur in Verbindung mit dem 10,25 Zoll-Navigationssystem für 3.400 Euro.

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Fazit

Heutzutage braucht es schon "kühne Männer", um einen Sportwagen so ganz ohne einen Anflug von Elektrifizierung und in einem eher klassischen Design an den Start zu bringen. Immerhin, elf Kunden haben bereits zugeschlagen und jeweils mindestens 185.000 Euro auf die Ladentheke gelegt. Denn scheinbar ist der CR4 in der aktuellen Elektroauto-Zeit auch so eine Art ein Statement.

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