2/2020, Cupra Leon 2020 Cupra
2/2020, Cupra Leon 2020
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2/2020, Cupra Leon 2020 13 Bilder

Cupra Leon (2020)

Plug-in-Sportler kostet knapp 38.000 Euro

In seiner vierten Generation wird das Sportmodell des Leon zum echten Cupra. Fünftürer und Sportstourer starten Ende des Jahres, erstmals auch als Plug-in-Hybrid. Für die E-Hybrid-Versionen stehen jetzt die Preise fest.

Sportliche Topmodelle des Seat Leon waren vom Start weg erfolgreich. Alleine von der dritten Generation, die es erstmals auch als Kombi mit dem Zusatznamen Sportstourer gab, wurden weltweit mehr als 44.000 Autos verkauft. Die Marke Cupra wurde zwischenzeitlich losgelöst, der Cupra Ateca kam als erstes Modell mit dem neuen Logo auf den Markt. Mit dem SUV-Coupé Cupra Formentor hat die Marke inzwischen auch ihre erste eigene Baureihe am Start. Nun folgt die vierte Generation des Cupra Leon, der als "Hot Hatch" künftig auch unter der Flagge des sportlichen Labels segelt.

Erstmals als Plug-in-Hybrid

Wie der neue Seat Leon basiert der neue Cupra Leon auf der weiterentwickelten MQB-Architektur. Erstmals gibt es eine Variante mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Die Kombination aus einem 1,4 Liter großen TSI-Benziner und Elektromotor wird eine Systemleistung von 245 PS bereitstellen. Die gleiche Rezeptur serviert der Volkswagen-Konzern auch im VW Golf GTE und dem Skoda Octavia RS iV. Und die Schwestermarke Seat, in deren Leon 1.4 E-Hybrid dieses Antriebs-Layout 204 PS bereitstellt.

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Cupra
Der Cupra Leon Fünftürer als Plug-in-Hybrid.

Neben der elektrifizierten Version wird es den Cupra Leon aber auch weiterhin als reinen Benziner geben. Der 2.0 TSI wird in zwei Leistungsstufen mit 245 und 300 PS angeboten. Optisch lässt dich der Cupra Leon e-Hybrid nur von Kennern ausmachen. Der Plug-in-Hybrid bekommt andere Felgen und natürlich eine Ladeklappe für den Stromanschluss im linken vorderen Kotflügel. Deutlich sind die Unterschiede am Heck. Der E-Hybrid trägt eckige Endrohrblenden, während die TSI durch eine vierflutige Abgasanlage ausatmen.

Sportstourer mit Allradantrieb

Im Cupra Leon Sportstourer wird es, wie schon beim Vorgänger, optional Allradantrieb geben. Mit 4Drive soll der Kombi in unter fünf Sekunden auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Der Vierzylinder-Turbo leistet in dieser Kombination sogar 310 PS.

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Der Fünftürer treibt stets die vorderen Räder an. Ein manuelles Schaltgetriebe wird es nicht mehr geben, DSG mit Shift-by-Wire-Technologie, also ohne mechanischen Wählhebel, wird Standard. Ab Werk ist außerdem eine progressive Lenkung eingebaut, bei der die Lenkkraft je nach Geschwindigkeit variiert wird. Gegen Aufpreis wird man eine Brembo-Bremsanlage mit 370 Millimeter großen Bremsscheiben bestellen können.

Neu in der Farbpalette wird die Lackierung "Graphene Grau" auftauchen, die aktuell mit dem Sondermodell Cupra Ateca Limited Edition eingeführt wird. Auch zwei Mattlacke in Grau und Blau wird es geben.

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Das digitale Cockpit und DSG mit Shift-by-Wire entsprechen dem neuen Seat Leon.

Die Preise für die E-Hybrid-Versionen

Digitale Instrumente wird es, anders als bei den Basisversionen des schwächer motorisierten Seat Leon, als Teil der Serienausstattung geben. Die Cockpit-Landschaft mit Zehn-Zoll-Infotainment-System und dem weitestgehenden Verzicht auf physische Knöpfe und Regler entspricht dem aktuellen VW-Konzernbaukasten.

Inzwischen stehen die Preise für die E-Hybrid-Varianten des Cupra Leon fest. Der Fünftürer kostet mindestens 37.817 Euro, der Sportstourer startet bei 39.084 Euro. Zum Vergleich: Die 204 PS starken Seat-Pendants liegen bei Basispreisen von 34.196 beziehungsweise 35.507 Euro (alle Summen inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer). Die Tarife für die Benziner-Version stehen noch nicht fest. Zudem ist fraglich, ob die starke Cupra Leon-Variante tatsächlich – wie ursprünglich geplant – noch in diesem Jahr auf den Markt kommt.

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Fazit

Der neue Cupra Leon dürfte von der über die Jahre gewachsene Fangemeinde gut aufgenommen werden. Mit Fünftürer und Kombi führt er die Vielfalt des aktuellen Modells weiter. Ob der 245 PS starke Plug-in-Hybrid dem dynamischen Anspruch der Cupra-Jünger genügt, muss sich jedoch zeigen.

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