Ford Mustang Mach E leak Leak
Ford Mustang Mach E leak
Ford Mustang Mach E leak
Ford Mustang Mach E leak
Ford Mustang Mach E leak 34 Bilder

Ford Mustang Mach E (2020) offiziell

600 km Reichweite, unter 50.000 Euro, über 300 PS

LA Auto Show 2019

Ford bringt 2020 einen vollelektrischen Crossover auf den Markt, der bisher unter dem Arbeitstitel „Mach 1“ firmierte, aber nun offiziell Mustang Mach E heißt. Unter Erlkönigjäger hat den Elektro-SUV bereits abgeschossen. Jetzt sind erste Bilder und Daten durchgesickert.

Eigentlich hätte der neue Ford Mustang Mach E erst am 17. November 2019 enthüllt werden sollen. Ein findiger User aus dem US-Mach-E-Forum hatte jetzt allerdings per „URL guessing“ den richtigen Riecher und die kommende Ford Mustang Mach E-Homepage vorab erreicht, bis Ford diese offline nahm. Dennoch hat das Fenster gerreicht um erste Bilder und Daten ins Netz zu spülen.

Erste Daten und Preise durchgesickert

Der Ford Mustang Mach E wird als First Edition AWD zu einem Preis von 59.900 Dollar und mit 434 km Reichweite kommen. Zur Sonderausstattung werden unter anderem ein blauer Sonderlack, rote Bremssättel und Kontrastnähte im Innenraum zählen. Die Basisversion des Mustang Mach E, die optional auch mit einem zweiten Motor und damit Allradantrieb zu haben ist, ist mit 43.895 Dollar eingepreist und kommt 370 Kilometer weit. Die Premium-Variante, ebenfalls optional mit AWD, startet ab 50.600 Dollar und bietet 480 Kilometer Reichweite. Abgerundet wird das Angebot mit einer GT-Version mit Allradantrieb, 380 Kilometer Reichweite und einem Startpreis von 60.500 Dollar. Die First Edition und die Premium-Modelle sollen ab Ende 2020 verfügbar sein, die anderen Versionen dann ab Anfang 2021. Beim Leistungsangebot bietet der Mustang Mach E mit der Basisreichweite und Heckantrieb 255 PS und 414 Nm Drehmoment. Mit Allradantrieb steigt das maximale Drehmoment auf 582 Nm. In der Premium-Version mit großer Reichweite und Hinterradantrieb stehen 282 PS bereit, mit Allradantrieb werden 333 PS genannt.

Doch gehen wir ein paar Monate zurück. Ford hatte Anfang 2018 mit einem ersten Teaser-Video den „Mach 1“ angekündigt und daraufhin extrem viele negative Reaktionen der Ford-Fans und –Kunden erhalten. Warum? Ende der 60er Jahre legt Ford mit dem Mustang Mach 1 eine Performance-Version auf und führte diese bis 2004 weiter fort. Gegenüber der „Automotive News“ sagte Jim Farley, Präsident für die globalen Märkte bei Ford, zu dem Namen „Mach 1“: „Es gibt Pros und Contras, ich möchte das jetzt nicht bewerten, aber wir haben sehr starke Reaktionen von den Menschen erhalten. Wir evaluieren das jetzt.“ Damit war der Modellname „Mach 1“ für den Crossover tot. Untermauert wird dies durch die Eintragung eines neuen Modellnamens beim amerikanischen Patentamt. Hier ließ sich die Ford Motor Company am 26.11.2018 den Markennamen „Mach E“ bzw. „Mach-E“ eintragen. Nun wissen wir: Der Mach E ist ein Mach E!

Erlkönig Ford Mach E
Erprobung Ford "Mach E"
1:08 Min.

Ford Mach E basiert nicht auf Focus-Plattform

Ford will bis 2022 16 Elektro-Modelle an den Start bringen und konzentriert sich derzeit auf die Straffung seines Produktportfolios. Hier spielen SUV und Sportwagen eine große Rolle. Und auch der neue Ford Mach E trägt die Gene des Ford Mustangs. Doch das Rückgrat des Elektro-SUV ist nicht die Plattform des Sportwagens und auch nicht die bisher kolportierte C2-Plattform, auf der unter anderem der neue Ford Focus aufbaut.

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Ja, inzwischen überzeugt mich die Technik.

Stattdessen baut der Mach E oder auch intern „CX430“ genannt auf der neuen Elektroplattform der Amerikaner auf. Sie ist mit dem selbsttragenden Chassis eine von insgesamt sechs verbleibenden Plattformen im Konzern.

Reichweite knapp 600 Kilometer

Und was wissen wir noch über den ersten Elektro-SUV von Ford: Jim Farley fasste es unlängst zusammen: „Eine schlanke Silhouette, null Emissionen, vier Türen und die rebellische Seele eines Mustangs“. Dazu verriet Bill Ford, der Vorsitzende der Ford Motor Company, das der Mach E „wie die Hölle geht“. Das Allrad-Modell soll eine Reichweite von 370 Meilen haben – umgerechnet also knapp 600 Kilometer. Auch eine Allradversion mit dann zwei Elektromotoren an jeder Achse ist denkbar. Die maximales Leistung liegt dann bei deutlich über 300 PS.

Die ersten Erlkönigbilder geben auch noch keinen Aufschluss über das Design des „CX430“. So scheint es, als ob die Ford-Mannen die Karosserie des neuen Kuga/Escape über die Elektro-Plattform gestülpt haben. Dafür spricht auch, dass der Unterboden mit seiner Batterie und ein einsames Auspuffendrohr herausragen. Die Aufschrift „Diesel Fuel only“ auf einer recht großen „Tankklappe“ soll Erlkönig-Jäger in die Irre leiten.

Erlkönig Ford Mach 1
Das wissen wir über den Elektro-SUV
50 Sek.

Der Hochleistungs-SUV wird in Europa, den USA und Kanada voraussichtlich Ende 2020 zum Preisen unter 50.000 Euro auf den Markt kommen und zu einem späteren Zeitpunkt auch in China. Vorgestellt wird das derzeit noch namenlose Hochleistungs-Fahrzeug im Rahmen der Los Angeles Auto Show. Direkt im Anschluss kann in Deutschland der Mach E auch als spezielles Sondermodell „First Edition“ gegen eine Gebührt reserviert werden.

Fazit

Ford macht aus seiner Musclecar-Tradition eine Tugend und hievt den Mustang in die Neuzeit: Als E-Auto und als Crossover, zu einem ordentlichen Preis bei guter Reichweite. Schade, dass wir noch bis Ende 2020 auf das Gerät warten müssen.

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