02/2021, GTO Engineering Moderna GTO Engineering
11/2020, GTO Engineering Moderna
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02/2021, GTO Engineering Moderna
02/2021, GTO Engineering Moderna 12 Bilder

GTO Engineering Codename Moderna im Stile alter Ferraris

GTO Engineering Codename Moderna Ein alter Ferrari? Nein, ein neuer GTO!

GTO Engineering scheint es zu langweilen, nur klassische Ferraris zu restaurieren oder nachzubauen. Deshalb bringen die Briten bald ein eigenes Modell auf den Markt – das dann aber doch wieder sehr vertraut aussieht.

Wenn es um das Reparieren klassischer Ferraris, deren Restaurierung oder Motorsport mit betagten Maranello-Rennern geht, ist GTO Engineering eine der weltweit angesehensten Adressen. Doch ihr Kerngeschäft scheint die Briten allmählich zu langweilen. Zumindest erschließen sie aktuell einige neue Geschäftsfelder für sich. Im Sommer 2020 sorgten sie mit einer herrlichen Replika des Ferrari 250 GT SWB Berlinetta Competizione für Aufsehen. Und nun bestätigen sie, dass das nächste Projekt tatsächlich umgesetzt wird: ein eigener Sportwagen.

02/2021, GTO Engineering Moderna
GTO Engineering
So stellt sich GTO Engineering seinen ersten eigenen Sportwagen vor: den Codename Moderna.

Seiner Herkunft bleibt GTO Engineering dabei natürlich treu. Wie erste Design-Skizzen zeigen, lehnt sich die Karosseriegestaltung des Sportwagens mit dem Codenamen Moderna stark an jene der Ferrari-Modelle aus den Sechzigerjahren an. Heißt: Die Linien schwingen sich elegant von vorne nach hinten und fließen locker um die Räder und Fensterflächen herum – eben wie bei einem Ferrari 250 GT. Wie seine Vorbilder verzichtet der Moderna zudem völlig auf Schörkel oder unnötigen Zierrat; er lässt allein seine kurvigen Formen wirken.

Klassische Details und größere Dimensionen

Auch die Details erinnern frappierend an frühere Ferrari-Beauties. Seien es die Rundscheinwerfer oder der vergitterte Grill, die drei Lufteinlässe vor der Motorhaube, die seitlichen Kiemen hinter den Radhäusern, die glattflächigen Felgen oder die runden Außenspiegel. Nicht anders ergeht es einem beim Betrachten des Hinterteils: Die Form der Heckleuchten und Auspuff-Endrohre sowie die Platzierung des Tankdeckels sind klar als Ferrari-Reminiszenzen zu verstehen. Das Double-Bubble-Dach zitiert dagegen eher Zagato-Sportwagen. Aber auch zwischen der Design- und Karosserieschmiede und Enzos Erben bestehen ja ein paar norditalienische Verbindungen.

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GTO Engineering
Der Retro-Sportwagen wird von einem V12-Saugmotor angetrieben.

Damit der Moderna trotz aller Parallelen nicht mit einer Ferrari-Replika verwechselt wird, will GTO Engineering moderne Materialien – dem Vernehmen nach vor allem Karbon – und Fertigungsverfahren für seinen eigenen Sportwagen nutzen. Die Karosserie wird sich über einen Gitter-Stahlrohr-Rahmen spannen, der mit Aluminium-Hilfsrahmen verstärkt wird. Der Moderna soll genug Platz für zwei Insassen und deren Gepäck bieten. "Die Menschen sind seit den Sechzigern jedoch etwas größer geworden", sagt GTO-Chef Mark Lyon, weshalb die Dimensionen der Neuinterpretation etwas größer sein müssten als beim Original. Trotzdem soll der Moderna weniger als eine Tonne wiegen.

V12-Motor mit Handschaltung

Als passenden Antrieb sieht GTO Engineering, na klar, einen V12-Saugmotor mit doppelter obenliegender Nockenwelle vor, dessen Entwicklung inzwischen weitgehend abgeschlossen ist. Für ein maximal puristisches Fahrgefühl kombinieren die Briten das Triebwerk mit einem manuellen Getriebe vor. Hinzu kommt aus dem Rennsport abgeleitete Technik – weitere Details dazu bleiben die Briten bislang allerdings schuldig.

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Fazit

Sportwagen im klassischen Look, aber mit moderner Technik, liegen voll im Trend. Das beweisen Firmen wie Singer mit seinen Porsche-911-Reinkarnationen, Eagle mit diversen E-Type-Neuinterpretation und viele andere immer wieder. Und zwar auch in der Hinsicht, dass für derartige Retro-Sportler gerne große Summen bezahlt werden. Man darf also davon ausgehen, dass der GTO Moderna locker im siebenstelligen Bereich liegen wird, wenn er wohl 2022 auf den Markt kommt. Die Bestellbücher sind übrigens bereits geöffnet.

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