Erlkönig Maserati Gran Turismo Stefan Baldauf

Neuer Maserati GranTurismo: Ab 2021 wahrscheinlich mit Biturbo-V6

Neuer Maserati GranTurismo Ab 2021 wahrscheinlich mit Biturbo-V6

Maserati hatte bei der Präsentation des MC20 ein Teaserbild des neuen Gran Turismo gezeigt, nun sind die ersten Erlkönig unter einer Alfa-Karosse unterwegs.

Das erste, noch sehr dunkle Bild zeigt: Der aktuelle, schon seit 2007 angebotene Gran Turismo behält seine Proportionen. Die Formgebung mit langer Motorhaube, fließender Dachlinie und Stufenheck mit leicht nach oben gezogener Abrisskante bleibt erhalten. Einen großen Design-Unterschied scheint es bei den Scheinwerfern zu geben: Beim alten Modell zogen sie sich weit in die vorderen Kotflügel hinein. Beim Nachfolger scheinen sie ausschließlich frontseitig positioniert zu sein – ähnlich wie beim kürzlich vorgestellten Supersportler MC20.

Die Erlkönig-Bilder bestätigen die Proportionen, auch wenn sich die Technik noch unter der modifizierten Karosserie eines Alfa Giulia verbirgt.

Mit dem Dreiliter-V6-Biturbo aus dem MC20?

Offizielles zur Technik hat Maserati noch nicht bekanntgegeben. Klar ist aber: Der Gran Turismo wird, wie jedes neue Modell der italienischen Edelmarke, auch eine vollelektrische Variante erhalten. Diese erwarten wir allerdings erst 2022 und trägt einen anderen Namen: Folgore (mehr zu diesem Modell lesen Sie hier).

Maserati MC20 MC12 neues Logo Schriftzug Vergleich
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Debütieren wird der Gran Turismo 2021 Jahr mit Verbrennungsmotor. Wir wären nicht überrascht, sollte es sich dabei um eine Adaption des Dreiliter-V6-Doppelturbos handeln, den Maserati im MC20 installiert: Der "Nettuno" (Neptun) getaufte Motor dürfte im GranTurismo aber deutlich weniger Power bereithalten als jene 630 PS und maximal 730 Newtonmeter, die das Triebwerk im Mittelmotor-Sportler liefert.

2022 auch als Gran Cabrio

Natürlich bekommt der neue Gran Turismo auch wieder einen offenen Ableger. Das neue Gran Cabrio wird 2022 ebenfalls als Verbrennungs- und später als Elektro-Version auf den Markt kommen. Die Modelle werden derzeit in Modena entwickelt und in der für viel Geld modernisierten Fabrik im norditalienischen Turin produziert.

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Zeitenwende bei Maserati: Anstelle des famos klingenden, frei saugenden V8 dürfte auch im Gran-Turismo-Nachfolger ein kleinerer, aufgeladener Motor rücken. Am grundlegenden Design, darauf weist das erste Teaserbild hin, wird sich dagegen wenig ändern.

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