10/2021, Mitsubishi Outlander MY 2023 Plug-in-Hybrid Mitsubishi Motors Corporation
Mitsubishi Outlander MY 2022 Premiere
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Mitsubishi Outlander MY 2022 Premiere 40 Bilder
SUV

Neuer Mitsubishi Outlander (2021): Design, Technik, Bilder

Neuer Mitsubishi Outlander als PHEV und Benziner Plug-in-Version mit 87 km E-Reichweite

In Japan und den USA hat Mitsubishi bereits den neuen Outlander am Start. Der kommt bald mit einem PHEV-Antrieb, der deutlich mehr kann als zuvor.

In der Nacht von 16. auf den 17. Februar 2021 enthüllte Mitsubishi den neuen Outlander – und zwar erstmals bei einer Fahrzeugpremiere via Amazon Live-Stream. Seit April 2021 ist das Modell in den USA zu Preisen ab 25.795 Dollar (knapp 22.000 Euro) erhältlich. Am 28. Oktober folgt die heißersehnte Plug-in-Hybrid-Version. Deren Debüt erfolgt ebenfalls online, allerdings als Live-Stream auf der Mitsubishi-Website.

Auf dem Genfer Autosalon 2018 gaben die Japaner mit dem Engelberg Tourer einen Ausblick auf das kommende Modell. Wie für eine Studie üblich, präsentierte sie sich mit einem expressiven Design, zeigte eine mächtige Front, schmale Scheinwerferschlitze, ausgestellte Radhäuser, eine hohes Fensterband sowie eine aufgeräumte Heckpartie mitsamt Unterfahrschutz. Das Concept Car wurde als Plug-in-Hybrid mit je einem E-Motor an den Achsen und einem Verbrennungsmotor mit 2,4 Litern Hubraum ausgeführt.

Mitsubishi macht auf I-Fu-Do-Do

Der im Frühjahr enthüllte Outlander – es ist die inzwischen vierte Generation – übernimmt viel von der damaligen Studie. An der Front prangen innerhalb einer Chromspange zusätzliche Leuchten, im unteren Bereich des massiven Stoßfängers gibt es Lufteinlassöffnungen. Auch die unterbrochene C-Säule schafft es ebenso in die Serie wie die Heckleuchten, die weit in die Kotflügel hinein reichen. Mitsubishi nennt die Entwicklung des Outlander unter der japanischen Motto "I-Fu-Do-Do", was majestätisch und authentisch heißt. Entsprechend soll der SUV Kraft und Qualität transportieren.

Mitsubishi Outlander MY 2022 Premiere
Mitsubishi
Der Outlander legt in der vierten Generation an Länge und Höhe zu.

Der in zehn Karosseriefarben erhältliche Outlander legt im Vergleich zum Vorgänger deutlich zu. In der Länge wächst er um rund fünf, in der Höhe um rund vier Zentimeter. Der Radstand ist mit 2.705 Millimeter ebenfalls länger als zuvor. Mitsubishi verspricht durch das Wachstum sowohl auf den Vordersitzen als auch in Reihe zwei eine spürbar bessere Beinfreiheit als bisher. Die Räder sind bis zu 20 Zoll groß.

Als reiner Benziner oder Plug-in-Hybride

Das Verbrenner-Modell wird von einem konventionellen 2,5-Liter Vierzylinder-Benziner angetrieben, der eine Leistung von 181 PS erreicht. Ein stufenloses CVT-Getriebe, das über die Programmierung acht Gänge simuliert, ist die einzige Option. Serienmäßig kommt der Outlander mit Frontantrieb, Allradantrieb ist eine Aufpreis-Option.

Die Plug-in-Hybrid-Version soll besonders stark von der neuen Plattform profitieren, die ihr trotz einer im Vergleich zum Vorgänger erhöhten Batteriekapazität einen siebensitzigen Innenraum beschert. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 20 Kilowattstunden, was eine rein elektrische WLTP-Reichweite von 87 Kilometern gewährleisten soll. Auch die Motoren haben zugelegt, vor allem die elektrischen: Der vordere leistet maximal 85 kW / 116 PS, der hintere kommt auf höchstens 100 kW / 136 PS – bei beiden wird die Dauerleistung jedoch bei jeweils 40 kW / 54 PS gedeckelt. Der 2,4-Liter-Benziner steuert 133 PS sowie maximal 195 Newtonmeter bei. Einen Leistungs- oder Drehmomentwert für das gesamte Hybridsystem nennt Mitsubishi bislang leider nicht.

Neues Fahrdynamik-System S-AWC

Das Antriebs-Layout mit je einem E-Motor an Vorder- und Hinterachse beschert dem neuen Outlander PHEV einen Allradantrieb und ermöglicht das Fahrdynamik-System "Super-All Wheel Control" (S-AWC). Darin sind gleich sieben Fahrmodi hinterlegt, darunter Normal, Gravel (Schotter), Schnee, Power und Eco. Um die Traktion zu verbessern, verfügt die Hinterachse über ein Torque-Vectoring-System, das mithilfe radselektiver Bremseingriffe funktioniert. Obendrein will Mitsubishi die Bremswirkung bei Gaswegnahme ("One-Pedal-Drive") verstärkt haben.

Mitsubishi Outlander PHEV: Der neue Plug-in-Hybrid-SUV in Bildern

10/2021, Mitsubishi Outlander MY 2023 Plug-in-Hybrid
Mitsubishi Motors Corporation
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Einen besonders großen Schritt nach vorne hat das Interieur gemacht, das deutlich moderner und auch edler wirkt. Das gesamte Armaturen-Board ist je nach Ausstattung mit Stoff oder Leder bezogen. Neben dem serienmäßigen Multimedia-Display in der Mitte gibt es gegen Aufpreis volldigitale Instrumente, ebenfalls gegen Aufpreis wird ein farbiges Head-up-Display installiert. Der Outlander PHEV erhält wie gewohnt individuelle Anzeigen, die beispielsweise den aktuellen Kraftfluss visualisieren. Die Generation Smartphone wird mit kabellosem Laden, mehreren USB-A- und USB-C-Steckdosen sowie der Integration von Apple Car-Play sowie Android Auto gelockt.

Markteinführung in Deutschland weiter unklar

Bei den Assistenzsystemen werden unter anderem ein Toter-Winkel-Warner, hinterer Querverkehrswarner und die automatische Notbremsung, ein Spurhaltewarner, Müdigkeits-Überwachung, Kollisionswarnung, automatische Fernlichtkontrolle, adaptive Geschwindigkeitsregelung und Spurhalteassistent angeboten. Außerdem ist der neue Outlander mit dem "MI-Pilot Assist" zu haben, der teilautonomes Fahren ermöglicht.

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Viel Fortschritt beim Styling des Innenraums, der edler und moderner wirkt.

"Den neuen Outlander hätten wir auch gerne hier in Europa", sagte Werner Frey, Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland, im Frühjahr im auto motor und sport-Interview. Auf Nachfrage steht Ende Juli 2021 noch immer nicht fest, ob das Modell auch hierzulande auf den Markt kommen wird – und wenn ja, ob es nur den PHEV-Antrieb oder auch den reinen Benziner erhält.

In Japan ab 35.000 Euro erhältlich

Für einzelne Märkte sind die Planungen in Bezug auf den Plug-in-Hybriden weiter fortgeschritten. In der Heimat startet der Verkauf des neuen Mitsubishi Outlander PHEV am 16. Dezember 2021. In der stets fünfsitzigen Basisausstattung M kostet der Teilzeit-Elektriker 4.621.100 Yen, was umgerechnet knapp 35.000 Euro entspricht. Darüber siedelt sich die Version G an, die mit fünf oder sieben Plätzen erhältlich ist. Das Topmodell P fährt immer mit sieben Sitzen vor und kostet mindestens 5.320.700 Yen, also aktuell knapp über 40.000 Euro. In Australien und Neuseeland strebt Mitsubishi die Markteinführung in der ersten Jahreshälfte 2022 an. Die USA sind im zweiten Halbjahr 2022 dran.

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Fazit

Mitsubishi bringt eine neue Generation des Outlander. Der modernisierte SUV wächst spürbar und legt beim Design der Karosserie und des Innenraums deutlich zu. Informationen zu einem Verkauf in Europa gibt es noch keine. Hier dürfte vor allem die Plug-in-Hybrid-Version interessant sein, die für die Märkte in Japan, Ozeanien und den USA nun allumfassend präsentiert wurde. Aber wenn selbst der Markteintritt in Nordamerika erst für die zweite Jahreshälfte 2022 avisiert ist, dürfte es hier kaum früher soweit sein – wenn es überhaupt dazu kommt.

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