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SUV

Neuer Volvo EX90 als XC90-Nachfolger

Volvo EX90 (2023) Lidar, 5-fach-Radar, 8 Kameras für XC90-Nachfolger

Volvo stellt seinen neuen großen E-SUV im November vor und bereitet ihn mit zahlreichen Sensoren und viel Rechenleistung aufs autonome Fahren vor. Am Anfang sollen die Assistenzsysteme aber nur die aktive Sicherheit erhöhen.

Auf dem Dach trägt der EX90, für dessen Name auch Namen ohne Ziffern und andere Kürzel im Gespräch waren, einen Lidar-Sensor (Light Detection and Ranging) vom amerikanischen Spezialisten Luminar Technologies. Das Unternehmen arbeitet auch mit Mercedes, Toyota, Nissan und Volvo-Tochter Polestar zusammen. Den Lidar unterstützen acht Kameras, fünf Radargeräte und 16 Ultraschallsensoren. Deren Signale will Volvo mit Cor-Computing und intelligenter Software verarbeiten. Bei Zentral-Rechner und Sofware arbeitet die Geely-Tochter mit Nvidia zusammen.

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Hardwareseitig sieht Volvo den EX90 fürs vollautomatisierte Fahren gerüstet; anfangs soll das neue Flaggschiff die Technik aber vor allem für Assistenzsysteme nutzen. Der Hersteller will so die Zahl die Zahl schwerer Verkehrsunfälle um bis zu 20 Prozent verringern. Auf dem Weg zur Unternehmensvision, nach der niemand mehr in einem neuen Volvo getötet oder schwer verletzt werden soll, will der Hersteller mit Weiterentwicklungen der Software das Auto per Over-the-Air-Updates immer mehr in Richtung autonomes Fahren voranbringen. Wohl schon zum Serienstart soll der EX90 Level 3 evtl. schon bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn beherrschen als der Drive-Pilot von Mercedes.

Ohne Lidar geht nichts

Das Herzstück der neuen Sicherheitstechnik ist der Lidar-Sensor. Er nutzt Licht in Form eines Impulslasers, um Entfernungen mit hoher Präzision und Genauigkeit zu messen. Dadurch lassen sich Gefahren früher erkennen. Der Luminar-Sensor auf dem Dach des EX90 erkennt Fußgänger in bis zu 250 Metern Entfernung. Selbst kleine und dunkle Objekte wie zum Beispiel ein Reifen auf einer dunklen Straße werden in 120 Metern Entfernung erkannt. Im Gegensatz zu Kameras ist die Technik dabei nicht auf Licht angewiesen und arbeitet bei Nacht genauso zuverlässig wie bei Tag.

Laut Volvo zeigen Untersuchungen, dass sich mit Lidar-Technik an Bord die Zahl der Unfälle mit Todesopfern und Schwerverletzten um bis zu 20 Prozent senken lassen. Kollisionen insgesamt können um bis zu neun Prozent (Die Häufigkeit der Szenarien basiert auf der Volvo Cars Traffic Accident Database) verringert werden.

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Sicherster Volvo bisher

Volvo will durch die Kombination aus Sensoren, eigenentwickelter Software und Core Computing Redundanz für zusätzliche Sicherheit schaffen. Das Ergebnis sei ein Fahrzeug, das mehr potenzielle Gefahren als je zuvor erkennt – sowohl außen wie innen.

"Wir glauben, dass der Volvo EX90 der sicherste Volvo ist, der jemals auf die Straße gerollt ist", sagt Joachim de Verdier, Leiter Safe Vehicle Automation bei Volvo Cars. "Wir verschmelzen die äußere Fahrzeugumgebung mit unserem detaillierten Verständnis über die Aufmerksamkeit des Fahrers. Wenn all unsere Sicherheitssysteme, Sensoren, Software und Rechenleistung zusammenkommen, schaffen sie einen präventiven Schutzschild um den Fahrer herum – und dieser wird nicht einmal merken, dass er da ist, bis er ihn braucht."

Den Fahrer ständig im Blick

Der neue EX90 wird allerdings nicht nur sein Umfeld beobachten, sondern buchstäblich auch ein Auge auf den Fahrer werfen. Das Fahrer-Monitoring-System nutzt zwei Kameras und weitere Innenraumsensoren, um das Verhalten in Echtzeit zu checken. Dabei wird zum Beispiel darauf geachtet, wie und wohin der Fahrer gerade blickt. Starrt er intensiv auf die Straße und verrät dadurch seine "kognitive Ablenkung"? Geht der Blick für längere Zeit auf die neueste Whats-App-Nachricht auf dem Smartphone? Ist das Lenkrad noch fest im Griff? All das registriert das Monitoring-System und kann im Zweifelsfall mit einer Reaktions-Kaskade eingreifen. Beginnend mit einem akustischen Warnsignal, dessen Intensität sich steigert, geht der autonome Eingriff der Fahrzeugtechnik im Zweifelsfall so weit, dass der Wagen eigenständig an den Straßenrand fährt, dort anhält und den Warnblinker setzt. Neben unaufmerksamen, müden oder gesundheitlich beeinträchtigten Fahrern soll das System auch Trunkenheit am Steuer erkennen können.

"Wir beobachten, wohin der Fahrer schaut und wie oft und wie lange seine Augen geschlossen sind", sagt dazu Emma Tivesten, Senior Technical Expert im Volvo Cars Safety Center. "Dadurch können wir viel über seinen aktuellen Gemüts- und Gesundheitszustand erfahren. Auf Grundlage unserer Forschungsergebnisse erkennt das Sensorsystem, ob die Leistungsfähigkeit des Fahrers durch Schläfrigkeit, Ablenkung oder andere Formen von Unaufmerksamkeit beeinträchtigt ist, und bietet situationsgerecht zusätzliche Hilfe an."

Die beiden Kameras fertigen dabei keine echten Bilder an, sondern "übersetzen" die optische Beobachtung in maschinenlesbare Sprache. Die Informationen aus dem Fahrer-Monitoring-System werden für eine bestimmte Zeit in der fahrzeugeigenen Blackbox gespeichert und können im Zweifelsfall auch nach einem Unfall ausgelesen werden. Volvo selbst, so Emma Tivesten auf Nachfrage, greift nicht auf diese Informationen zu.

Erster Ausblick auf den Volvo EX90

Wie der kommende EX90 aussieht, zeigen die ersten Bilder von der Patentanmeldung. Sie konkretisieren nun das Modell, das bereits mit der Studie "Recharge" präsentiert wurde. Im Gegensatz zum Concept Car zeigt sich der EX90 mit einem deutlicheren SUV-Layout. Die Scheinwerfereinheiten ragen weit in die Front hinein und flankieren einen geschlossenen Grill. Die vordere Haube ist kaum ausgeprägt, die Windschutzscheibe steht flach an, das Dach neigt sich nur leicht nach hinten hin ab. Starke Sicken sind an der Seite auszumachen, wenngleich die untere Fensterlinie fast waagerecht erscheint. Auch am Heck ist die Verwandtschaft zur Studie erkennbar.

Als erstes Modell baut der EX90 auf der überarbeiteten SPA-(Scalable Product Architeture)-Plattform auf. Die SPA2 erlaubt kurze Überhänge, einen flachen Fahrzeugboden und ist mit Akkus von LG Chem und CATL ausgerüstet. Mit der Markteinführung soll der Elektro-SUV dann auch je nach gesetzlichen und nationalen Voraussetzungen über autonome Fahrfunktionen nach Level 4 verfügen. Dazu kommen die Lidar-Technik von Koop-Partner Luminar sowie das "Nvidia Drive Orin"-System-on-a-Chip (SoC) zum Einsatz.

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Volvo EX90 mit mindestens 408 PS

Die dritte Generation des XC90 wird im Werk von Volvo Car USA in South Carolina zusammen mit dem Polestar 3 gebaut werden. In China wird der SUV ebenfalls produziert. Technische Daten sind noch nicht bekannt. So könnte der EX90 zum Marktstart einen 100-kWh-Akku erhalten, der für eine Reichweite von etwa 450 bis 480 Kilometern gut ist. In Anlehnung an den Polestar 2 sollte der Allrad-Antriebsstrang mindestens 408 PS und 600 Nm Drehmoment liefern.

Volvo XC90 darf bis 2030 weiterleben

Ähnlich wie Porsche beim Macan und dessen neuer Elektroversion wird auch Volvo zweigleisig fahren. Auf der einen Seite gibt es den EX90 in der rein elektrischen Version. Auf der anderen Seite wird der SUV parallel mit Verbrennerantrieb angeboten – wenn auch ausschließlich als Plug-in-Hybrid. Das bestätigte der ehemalige Volvo-CEO Hakan Samuelsson gegenüber der Automotive News. "Warum sollten wir die Produktion des XC90 einstellen, wenn es immer noch eine Nachfrage nach Hybriden gibt, vor allem in den Vereinigten Staaten und China?", fragte der scheidende Chef von Volvo. So läuft der XC90 weiterhin im schwedischen Torslanda vom Band.

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Bis 2030 möchte der schwedische Autobauer seine Produktpalette auf rein elektrische betriebene Modelle umbauen, ab 2025 stellen die Schweden das Werk in Torslanda auf Elektrofahrzeuge um. Bis dahin könnte der XC90 mit Verbrennungsmotor also im Angebot bleiben.

Facelift für den Volvo XC90 kommt

Der XC90 in der aktuellen Version wird seit 2015 angeboten und ist die zweite Generation des SUV. Das Modell verkauft sich in Deutschland in den vergangenen Jahren konstant. Die Zulassungen liegen seit 2016 immer – teilweise sehr deutlich – über 6.000 Fahrzeugen jährlich. Im Vergleich dazu kam der XC90 in den USA 2021 auf über 41.000 Verkäufe.

Allerdings dürfen die Kunden keine großen Entwicklungssprünge mehr für den Schweden-SUV erwarten. Ein Facelift kommt laut Samuelsson in den kommenden Jahren, ein Update für den Antriebsstrang ist nicht geplant. Vermutlich gibt es das Modell dann künftig ausschließlich als XC90 Recharge Plug-in-Hybrid. Dieser kommt auf eine elektrische Reichweite von 70 Kilometern und verfügt über einen Antriebsstrang mit 455-System-PS. Der Preis beginnt aktuell (Stand August 2022) bei 77.300 Euro. Unter Umständen schrauben die Entwickler noch ein wenig an Reichweite, Verbrauch und Performance.

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Fazit

Volvo wird neben dem elektrischen EX90 auch noch parallel den XC90 als Plug-in-Version weiterbauen. Schließlich kann der SUV in einigen Märkten noch signifikante Verkäufe generieren. Damit macht es Volvo unter anderem Porsche nach, die dem elektrischen Macan weiterhin den konventionell betriebenen Macan zur Seite stellen. Doch die Tage der Verbrenner-Sidekicks sind gezählt. Spätestens 2030 wird Volvo nur noch rein elektrische Modelle im Angebot haben. Schon ab 2025 wird das schwedische Werk, in dem der XC90 vom Band rollt, auf E-Mobilität umgerüstet.

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