Opel senkt Frontera-Preis auf Dacia-Niveau: Der günstigste Opel ist ein SUV

Opel Frontera Start als neues Basismodell
Günstiger als ein Corsa

ArtikeldatumVeröffentlicht am 20.08.2026
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Stahlräder, eine Smartphone-Halterung statt eines Radios und ein Dreizylinder-Turbobenziner mit lediglich 100 PS: Opel hat für den Frontera eine neue Basisausstattung geschnürt. Das neue Einstiegsmodell mit dem Beinamen Start kostet 21.990 Euro und damit 2.750 Euro weniger als die bisherige Basis. Es ist damit das günstigste Modell der Marke; die Preisliste für den kleineren Opel Corsa beginnt erst bei 22.890 Euro für den 1.2 DI-Turbo Edition mit 100 PS.

Wie macht Opel das?

Serienmäßig ist der Frontera Start in Effekt Blau lackiert, steht auf schwarzen 16-Zoll-Stahlrädern mit schwarzen, halbflächigen Radzierblenden, und hat einen 100-PS-Turbobenziner unter der Haube. Der neue Antrieb hat zehn PS weniger als der bisherige Basismotor, ein 110-PS-Mildhybrid. Der neue Benzinmotor ist ebenfalls für die Ausstattungen Edition, GS und Ultimate verfügbar.

Die Ausstattung ist karg, aber nicht ärmlich: Klimaanlage, Parkpiepser am Heck und Assistenzsysteme wie ein Spurhalte-Warner sind serienmäßig. Ein 10-Zoll-Tacho-Display zeigt wesentliche Fahrdaten an. "Für beste individuelle Unterhaltung lässt sich das eigene mobile Gerät über die praktische Smartphone-Station an der Mittelkonsole nutzen", schreibt Opel in der Pressemeldung. Mehr Ausstattung wie etwa einen doppelten Ladeboden und Make-up-Spiegel in den Sonnenblenden bietet das Komfort-Start-Paket. Auch den Frontera Electric mit 83-kW-Elektromotor gibt es mit der neuen Basisausstattung Start.

So günstig wie ein Dacia – auf den ersten Blick

Opel hat den 4,385 Meter langen Frontera zwischen Mokka und Grandland einsortiert. Mit seinem robusten Interieur und der einfachen Ausstattung gibt das Modell den Preisbrecher. Bei den Antrieben ist der Frontera flexibel: Kunden haben die Wahl zwischen einem Benzinmotor, zwei Mildhybrid-Antrieben und einem Elektromotor. Einen Allradantrieb gibt es jedoch nicht – anders als beim namensgleichen Geländewagen aus den 90er-Jahren. Preislich ist der Kompakt-SUV in der neuen Basisausstattung nahe am ähnlich großen Dacia Duster positioniert, dessen günstigste Variante für 22.190 Euro allerdings einen Mildhybrid-Benziner mit 140 PS bietet.

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