Tuatara SSC North Amercia Supersportwagen 2020 SSC North America
Tuatara SSC North Amercia Supersportwagen 2020
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Tuatara SSC North Amercia Supersportwagen 2020 14 Bilder

Shelby Supercars SSC Tuatara (2020)

Serienreife 1.774 PS

Nach fast zehn Jahren ist der Supersportwagen Tuatara endlich serienreif. Das Ergebnis: Jedes PS muss lediglich 0,7 Kilo Gewicht bewegen. Auf der Philadelphia Auto Show wurde das Auto enthüllt.

Im Jahr 2011 gab es die erste Ankündigung. Ein Auto, das dem Bugatti Veyron Super Sport die VMax-Krone vom Spoiler blasen soll: Der SSC Tuatara. 440 km/h waren die vollmundige Ansage – und dann? War es zunächst still um Shelby Supercars. Nach fast zehn Jahren folgte nun die Enthüllung des serienreifen Hypercars, das in einer Auflage von 100 Stück gebaut werden soll. Hoffentlich fährt er schneller, als er konzipiert wurde. Auf dem Papier tut er das jedenfalls. Die Prognose liegt bei 483 km/h.

Naja, gut Ding will eben Weile haben – Sie kennen den Kalenderspruch. Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Modell haben sich einige Änderungen ergeben. Während zu Anfang noch ein Siebenliter-Biturbo-V8 für 1.350 PS sorgen sollte, hat man zwischenzeitlich bei SSC den Downsizing-Trend erkannt und in die Planung implementiert. Entsprechend schrumpft der Hubraum bei gleichzeitigem Leistungszuwachs. Natürlich gab es keine Degradierung auf ein Dreizylinder-Konzept, der V8-Biturbo bleibt gesetzt. Doch das fertige Modell schöpft seine Kraft lediglich aus 5,9 Litern Hubraum, leistet dafür aber bis zu 1.774 PS (mit E85-Kraftstoff). Wird Saft mit 91 Oktan eingeflößt sinkt die Leistung auf immer noch stattliche 1.369 PS.

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Das Herzstück: Ein 5,9-Liter-Biturbo-V8 mit bis zu 1.774 PS. Und der hat es lediglich mit 1.247 Kilo Fahrzeuggewicht zu tun.

Irrwitziges Leistungsgewicht

Stattlich ist diese Leistung vor allem vor dem Hintergrund, dass der Tuatara nur 1.247 Kilo auf die Waage bringt. Im Umkehrschluss müssen bei maximaler Kraftschöpfung nur 0,7 Kilo von jedem PS bewegt werden. Zusammen mit einem cW-Wert von 0,279 sollte es also zügig vorwärts gehen. Gelinde gesagt. Da hilft auch das squentielle Siebengang-Getriebe mit, indem es die Fahrstufen in weniger als 100 Millisekunden durchschaltet.

Sowohl das komplett neu entwickelte Chassis als auch die ultraflache Karosserie bestehen aus Kohlefaserlaminat. Selbst die Felgen des SSC sind einteilig aus Kohlefaserlaminat ausgeführt. Die Crashstrukturen des SSC Tuatara wurden aus Aluminium-Wabenstrukturen modelliert. In Form gebracht wurde der SSC Tuatara von Jason Castriota, der zuletzt seine Designkünste in Diensten von Saab entfaltete und auch schon bei Bertone den Mantide in Form gebracht hatte. Er zeichnete dem Tuatara eine klassische Superportwagenlinie auf den Karbonleib, verzichte allerdings auf einen großen Heckspoiler. Stattdessen sollen zwei kleine Winglets auf den hinteren Kotflügeln den Tuatara bei über 400 km/h stabilisieren. Für die Luftzufuhr Richtung Motorabteil sorgen große Einlässe in den Flanken und auf den hinteren Radkästen.

Tuatara SSC North Amercia Supersportwagen 2020
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Einen großen Heckspoiler gibt es nicht. Stattdessen sorgen zwei Winglets für Stabilität bei hohen Tempi.

Der komplette Unterboden des SSC Tuatara ist verkleidet und als Diffusor mit Venturi-Kanälen ausgelegt. Die zweiflutige Auspuffanlage bekam ihren Platz mittig unter dem Heck zugewiesen. Die zwei Passagiere dürfen den Speed-Rausch unter einer überdimensionalen Glaskanzel erleben. Zumindest, wenn sie vorher 1,3 Millionen Dollar auf den Tresen gelegt haben.

Fazit

So ein neuer limitierter Supersportwagen ist meist eine Mischung aus Träumen und Superlativen. Doch ein gewisses Maß an Realitätsnähe darf man dem Tuatara nach zehn Jahren Entwicklung sicher zugestehen.

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