Hennessey Venom F5 Hennessey
Hennessey Venom F5
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Hennessey Venom F5 58 Bilder

Hennessey Venom F5 mit neuem Motor gen 500 km/h

V8 „Fury“ mit 1.817 PS

Auf Instagram verspottet Hennessey den Bugatti Chiron mit dem Fury-V8. Denn während der Chiron auf 440 km/h gedrosselt ist, peilen die Texaner die 500 an.

Schon seit der Enthüllung auf der Sema 2017 läuft ein mehr oder weniger offenes Duell mit Bugatti um die Krone der Höchstgeschwindigkeit. Damit Hennessey siegreich aus diesem Wettstreit hervorgeht, haben die Texaner den Motor ihres Supersportwagens Venom F5 überarbeitet. Das neue Aggregat trägt den Namen „Fury“ und leistet mit 1.817 PS jetzt 195 Pferdchen mehr als sein Vorgänger. Auf Instagram benutzt Hennessey für die Motoren-Vorstellung die Hashtags #bugatti #holdmybeer.

Hennessey Venom F5 Motor V8 Fury Update
Hennessey
Hier passiert die "Magie": Der neue Hennessey-V8 heißt Fury und leistet 1.817 PS.

Das Grundprinzip bleibt gleich: Twin-Turbo-V8 mit jeder Menge Hubraum – 6,6 Liter sind es beim Fury, was wiederum fast schon als Downsizing betrachtet werden kann. Denn bisher waren es sieben Liter Hubraum, aber Benzinfreunde klagen hier auf hohem Niveau.

Hennessey Venom F5 mit 311-mph-Ziel

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Das schnellste Auto der Welt
1:00 Min.

Der 1,3 Tonnen schwere Venom F5 – F5 für die höchste Tornado-Kategorie – soll das Vmax-Ziel von 311 mph (umgerechnet 500 km/h) Simulationen zufolge bereits mit 1.520 PS erreichen können – John Hennessey geht aber wohl lieber auf Nummer sicher. Der F5 baut nicht mehr wie sein Vorgänger Venom GT auf einem Lotus-Chassis auf, sondern steht auf einem komplett neu entwickelten Unterbau.

Automatikgetriebe für den F5

Zum Vergleich: Der Venom GT, 1.244 Kilo schwer, hatte auf dem Kennedy Space Center-Gelände eine Höchstgeschwindigkeit von 435,31 km/h erreicht, jedoch wurde der Rekord von Guinness World Records nicht anerkannt. Als Etappenziel legen die Texaner jetzt die 300-Meilen-Grenze (rund 480 km/h) fest, die sie auf dem Weg zur 500-Marke in erster Instanz reißen wollen.

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Böse genug sieht der Venom F5 für 500 km/h auf jeden Fall aus.

Doch nicht nur der aufgemotzte Achtender soll für den Erfolg garantieren. Hennessey konnte beim Venom F5 den cW-Wert von 0,44 auf 0,40 reduzieren, neben diversen Leichtbaumaterialien (Aluminium und Karbon) kommen auch ein größerer Ladeluftkühler, größere Turbolader sowie eine modifizierte Kraftstoffleitung zum Einsatz. Den Kraftfluss an die Hinterräder regelt ein neues automatisiertes Siebengang-Schaltgetriebe mit Lenkradpaddel.

Zusammen mit dem Achtzylinder soll der Venom F5 in unter 10 Sekunden auf 300 km/h beschleunigen und 400 km/h in unter 30 Sekunden erreichen. Unerreichbar bleibt der F5 für die Meisten, nicht, weil der Supersportwagen auf 24 Exemplare limitiert ist, nein, er kostet 1,6 Millionen US-Dollar – umgerechnet 1,375 Millionen Euro.

Fazit

Bislang lässt sich die Rekordjagd auf ein theoretisches Zahlenspiel reduzieren. Offiziell gemessen und vorzeigbar ist noch nichts. Trotzdem verdichtet sich der Eindruck, dass hier mit Feuereifer an der 500-km/h-Grenze gerüttelt wird. Ein V8 mit 1.817 PS dürfte auf jeden Fall helfen.

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