Ford eFiesta ab 2024 Volkswagen / Ford Collage: auto-motor-und-sport.de
Ford Fiesta Produktion Köln
Ford investiert 1 Milliarde in Elektrifizierung des Werks Köln
Ford investiert 1 Milliarde in Elektrifizierung des Werks Köln
Ford eFiesta ab 2024 7 Bilder

Elektro-Ford ab 2023: Köln wird Electrification Center

Ford investiert Milliarden in E-Mobilität E-Fiesta ab 2023, alle Pkw elektrisch ab 2030

Ford baut das Stammwerk in Köln für eine Milliarde Dollar um. Dort soll 2023 der erste E-Ford starten. Ab 2030 werden dann alle Ford-Pkw elektrisch.

Noch wird der aktuelle Ford Fiesta in Köln gebaut, spätestens Ende 2023 könnte damit Schluss sein. Dann soll nämlich der erste Elektro-Ford aus dem zum "Electrification Center" aufgewerteten Stammwerk rollen. Eine Milliarde Dollar (umgerechnet 825 Millionen Euro) will Ford dafür in Köln investieren. "Der Wettlauf zur Elektrifizierung Europas ist in vollem Gange, und das Ford Cologne Electrification Center wird unsere künftigen Elektrofahrzeuge für Kunden in ganz Europa entwickeln und fertigen," erklärte Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa bei der Vorstellung der Pläne. "Mit dieser Investition bekennt Ford sich zu seinem europäischen Standort für Personenkraftwagen hier in Deutschland und unterstreicht sein Bestreben, die elektrische Zukunft zu gestalten."

Ford-Pkw ab 2030 ausschließlich elektrisch

Die technische Entwicklung des neuen Ford-Elektrofahrzeugs soll das Ford-Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich übernehmen. Die technische Basis bildet der Modulare Elektro-Baukastens (MEB), den Ford über Kooperationspartner Volkswagen bezieht. Über den gesamten Lebenszyklus ist die Produktion von insgesamt rund 600.000 Einheiten geplant. Das wird nicht alleine mit einem Modell zu schaffen sein. Deshalb prüft Ford laut eigener Aussage derzeit die Möglichkeit, "ein zweites rein elektrisches Fahrzeug in Köln zu fertigen!". Darüber hinaus kündigte Ford an, ab 2030 ausschließlich elektrische Pkw im Angebot haben zu wollen!

Ford investiert 1 Milliarde in Elektrifizierung des Werks Köln
Ford
Der Elektrifizierungs-Fahrplan von Ford sieht vor, ab 2030 ausschließlich elektrische Fahrzeuge zu verkaufen.

22 Milliarden Dollar für die Elektrifizierung

Die Investitionsentscheidung für Köln passt zu der Ankündigung von Ford-Konzerchef Jim Farley, bis 2025 rund 22 Milliarden Dollar in die Elektrifizierung des Ford-Portfolios zu investieren. Im Februar 2021 hat Ford darüber hinaus angekündigt, seine neuen Modelle ab 2023 mit Android-Betriebssystem und Google-Diensten auszustatten.

Welches Modell genau den Fiesta in Köln ersetzen soll, ist noch nicht klar. Möglich wäre ein Elektro-Fiesta, wobei die MEB-Plattform von Volkswagen dafür eigentlich ein Stück zu groß ist. Die ersten MEB-Modelle im VW-Konzern sind mit ID.3, ID.4 oder dem Skoda Enyaq iV ausschließlich Fahrzeuge im Kompakt, bzw. im Kompakt-SUV-Segment. Mit Blick auf die globale Nachfrage ist deshalb davon auszugehen, dass der Fiesta zunächst keinen direkten Elektro-Ableger bekommt, sondern in Köln von einem kompakten Elektro-Crossover abgelöst wird. Ford Deutschland wollte sich auf Nachfragen von auto-motor-und-sport.de nicht zur den Spekulationen äußern.

Fazit

Ford zündet den Elektro-Turbo: Um langfristig aus der Verlustzone zu fahren, trimmt Konzernchef Farley Ford auf Elektromobilität. Fürs traditionsreiche Ford-Werk bedeutet die Entscheidung die größte Investition, die dort jemals getätigt wurde. Ob für die Elektro-Produktion allerdings genauso viele Mitarbeiter gebraucht werden, wie aktuell für den Bau von Verbrenner-Modellen, bleibt abzuwarten.

Ford
Artikel 0 Tests 0 Baureihen 0 Videos 0
Alles über Ford
Mehr zum Thema Elektroauto
Porsche Taycan Cross Turismo Sitzprobe Erster Check Studio
Neuheiten
Mercedes EQA 250 Fahrbericht Aufmacher
E-Auto
Rivian R1T
E-Auto