Xiaomi Elektroauto Xiaomi
Kostenlos registrieren und weiterlesen!

Ich habe bereits ein Benutzerkonto

Warum kann ich nicht weiterlesen?

Das Lesen bleibt weiterhin kostenfrei! Sie haben lediglich das Limit verfügbarer Artikel ohne Registrierung für die nächsten 30 Tage erreicht.

Wir verwenden Ihre E-Mail Adresse, um Ihnen Angebote zu ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen aus unserem Haus anzubieten. Sie können diesen Dienst jederzeit mit dem in der E-Mail befindlichen Abmeldelink beenden oder der Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken widersprechen unter motorpresse@datenschutz.de.

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und nehmen die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Xiaomi will ab 2024 Autos bauen

Xiaomi will ab 2024 Autos bauen Smarte E-Autos ab 12.500 Euro

Der chinesische Elektronik-Gigant Xiaomi steigt ins Elektroauto-Geschäft ein. Kommen sollen ab 2024 Limousinen und SUV zu Preisen ab 12.500 Euro. Für deren Produktion bauen die Chinesen ein neues Werk. Ein erster Prototyp soll im August 2022 vorgestellt werden.

Gerüchte, dass der Elektronik-Gigant aus China ins Auto-Business einsteigen wird, gab es schon lange. Anfang April 2021 kündigte Xiaomi-Chef Lei Jun im Rahmen eines großen Events schließlich die Gründung eines Tochterunternehmens an, das "smarte Elektroautos" bauen soll. In das Autoprojekt sollen in den kommenden zehn Jahren rund zehn Milliarden Dollar investiert werden. Konzernchef Lei Jun, der das Unternehmen vor elf Jahren gründete, will die neue Auto-Tochter selbst führen. Es werde das "letzte große Projekt seines Lebens sein", sagte er während einer Präsentation.

Man hat Expertise und viel Geld

Der Entscheidung gingen zahlreiche Treffen mit Branchenexperten voraus. Zudem sieht Jun sein Unternehmen für das Thema Elektroauto gut gerüstet. Intelligente Elektrofahrzeuge haben das Geschäftsmodell der traditionellen Automobilindustrie grundlegend verändert, und Xiaomi verfügt über umfangreiche Expertise für Hardware-basierte Internetdienste sowie umfassende Erfahrung in der Software- und Hardware-Integration und ein tiefgreifendes Fertigungs-Know-how in der Internet-Branche. Zusätzlich hat Xiaomi die Firma DeepMotion gekauft, welche sich auf KI gesteuertes Fahren von Fahrzeugen und ähnliches spezialisiert hat. Auch lassen sich zahlreiche Xiaomi-Kerntechnologien auf das Geschäft mit intelligenten Elektrofahrzeugen anwenden. Und nicht zuletzt verfüge Xiaomi über ausreichend finanzielle Mittel, um so ein Projekt erfolgreich stemmen zu können.

Volumenmodelle für die Mittelklasse – erster Prototyp 2022

Auch zu den möglichen Modellen hat sich Lei Jun bereits öffentlich geäußert. Man werde auf Volumenmodelle setzen und nicht auf einen günstigen Tesla-Rivalen. Denkbar sind kleine Limousinen oder SUV. Als Preisrahmen nennt er zwischen 100.000 und 300.000 Yuan, was umgerechnet zwischen 12.500 und 37.000 Euro entspricht. Die Preisobergrenze kommt nicht von ungefähr. In China genießen Elektroautos bis zu diesem Preislimit zahlreiche Förderungen. Und besonders den chinesischen Mittelklassemarkt hat Xiaomi zunächst im Fokus.

BYD
Alternative Antriebe

Den Marktstart in China sieht Xiaomi für 2024 vor. Die Massenproduktion von E-Autos soll im ersten Halbjahr 2024 starten. Das bestätigte das Unternehmen auf einer Investorenkonferenz. Die Premiere eines ersten Prototyps soll bereits im August 2022 steigen. Direkt in Anschluss soll die finale Testphase für das erste Xiaomi-Modell starten. Unterstützung bei der Entwicklung soll Xiaomi von Shanghai HVST Automobile Design erhalten haben, die auch für das WM Motor Concept Maven verantwortlich zeichnen.

Xiaomi baut neues Werk

Gebaut werden sollen die Autos in einem neuen Werk in Peking. Das teilten die Behörden der chinesischen Hauptstadt mit. Das Werk, in dem jährlich 300.000 Fahrzeuge produziert werden sollen, wird in zwei Phasen erstellt. Am Standort sollen neben der Produktion auch die Forschung und Entwicklung sowie der Firmensitz angesiedelt werden. Und erst wenn man auf dem Heimatmarkt etabliert ist, denke man dann über einen möglichen Export auf andere Märkte nach, so Jun.

Lange war unklar, ob Xiaomi die komplexe Auto-Produktion selber übernehmen oder ob diese ausgelagert wird. Chinesische Medien hatten in diesem Zusammenhang auch über eine Übernahme des chinesischen Autobauers Borgward spekuliert. Der kämpft seit einem Jahr um sein Überleben. Borgward-Eigentümer Foton Motor hatte zwar im März 2019 bereits 67 Prozent der Anteile von Borgward an den Mobilitätsdienstleister Ucar verkauft. Der hat den vereinbarten Kaufpreis aber bislang nicht bezahlt. Entsprechend stehen in der Borgward-Fabrik in Peking seit einem Jahr die Bänder still. Hier hätten für Xiaomi Produktionskapazitäten von 180.000 Autos jährlich bereit gestanden.

Umfrage

198538 Mal abgestimmt
Wird ihr nächster Pkw ein Elektroauto?
Nein, ich warte noch ab und bleibe beim Verbrenner.
Ja, jetzt ist die Zeit gekommen.

Fazit

Mit der Produktion von Smartphones ist Xiaomi groß geworden. Jetzt will Firmengründer Lei Jun ins Elektroauto-Geschäft einsteigen und nimmt dazu zehn Milliarden Dollar in die Hand. Die ersten smarten E-Autos sollen ab 2024 in China an den Start gehen. Ein erster Prototyp soll im August 2022 präsentiert werden.

Zur Startseite
Tech & Zukunft Mobilitätsservices Vanarama Apple Car Concept Rendering Apple Car Projekt Apple-Auto erstmals visualisiert

Der britische Leasing-Anbieter Vanarama hat ein Apple Car gebastelt.

Mehr zum Thema Alternative Antriebe
11/2021, EnBW
Mobilitätsservices
Nürburgring
Alternative Antriebe
CATL
Politik & Wirtschaft
Mehr anzeigen