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Zwischenbilanz E-Auto-Prämie

141.427 Anträge bis Ende September 2019

Die BAFA hat zum 30. September 2019 eine weitere Zwischenbilanz zur Elektroautoprämie vorgelegt. Bislang wurde die Förderung 141.427 mal beantragt.

Die Zulassungszahlen für E-Autos und Plug-in-Hybride ziehen zwar prozentual stark an, bewegen sich in der Gesamtzahl aber verglichen zu den Neuzulassungen konventionell angetriebener Pkw weiter auf niedrigem Niveau. Das am 2. Juli 2016 aufgelegte Förderprogramm für Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Modelle wurde bislang noch nicht einmal zur Hälfte abgerufen. Ursprünglich vorgesehen für insgesamt 300.000 Fahrzeuge, wurden zum Stand 30. September 2019 erst 141.427 Förderanträge gestellt. Das entspricht 6.234 Anträgen im September. Das Förderprogramm, welches eigentlich zum 30. Juni 2019 auslaufen sollte, wurde im Juli 2019 vorläufig bis Dezember 2020 verlängert. E-Auto-Käufer können also auch weiterhin Anträge stellen.

Von den bisherigen Anträgen entfallen zum Stichtag 94.144 auf reine Elektrofahrzeuge (+4.280 im September) und 47.187 auf Plugin-Hybrid-Autos (+1.951). Noch eine extrem kleine Nische in der Nische besetzen die Brennstoffzellenfahrzeuge, für ein solches wurden bislang lediglich 96 Förderanträge (+6) gestellt. Der 600 Millionen Euro schwere Topf-Anteil der Bundesregierung (die anderen 50 % tragen die Hersteller) ist ausgelegt für die Förderung von 300.000 BEV und PHEV.

Das BAFA schlüsselt die Anträge auch nach Bundesländern auf. Demnach stammen die meisten Anträge (35.859) aus Nordrhein-Westfalen (+2.019), gefolgt von Bayern (27.249 / +1.007) und Baden-Württemberg (23.801 / +1.048). In den Stadtstaaten Berlin (4.769 / +199) und Hamburg (2.763 / +105) wurden jeweils mehr PHEV und BEV gefördert als in Mecklenburg-Vorpommern (1.082 / +51) und dem Saarland (1.211 /+43) zusammen. Schlusslicht in der Fördertabelle ist Bremen mit 730 Anträgen (+35). Unter den Antragstellern sind gewerbliche Anwender klar in Führung. 77.604 Anträge (+3.943) entfielen auf Unternehmen, 61.357 auf Privatpersonen (+2.205). Den Rest der Anträge (2.475 / +95) stellten Stiftungen, Körperschaften, Vereine und kommunale Einrichtungen.

Renault Zoe mit höchster Nachfrage

Modellübergreifend ist derzeit BMW die Marke mit den meisten geförderten E-Autos (22.965 / +1.049) in Deutschland, gefolgt von Renault (18.706 / +639) sowie Smart (15.423 / +311). Das meistgeförderte Modell ist weiter der Renault Zoe mit 17.438 Anträgen (+568). Die höchste Antragszahl für Plug-in-Hybride erreicht der Mitsubishi Outlander PHEV mit 10.094 Einheiten (+579)

Wieder mehr förderfähige PHEV

Wegen der Umstellung auf den WLTP-Verbrauchszyklus und der damit verbundenen geringeren theoretischen Reichweiten waren ab dem letzten Quartal 2018 diverse PHEV-Modelle aus der Förderfähigkeit gefallen. Um auf die Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge aufgenommen zu werden, dürfen nach der Förderrichtlinie von außen aufladbare Hybrid-Elektrofahrzeuge nicht mehr als 50 g CO2-Ausstoß pro Kilometer verursachen. Bis Ende August 2018 wurde der CO2-Ausstoß nach dem NEFZ-Prüfzyklus ermittelt. Aus diesem Grund gibt es bei einigen Fahrzeugmodellen Einschränkungen in der Förderfähigkeit.

Fazit

Drei Jahre nach dem Start des Elektroauto-Förderprogramms sind erst rund 141.427 Prämienanträge gestellt worden. Ausgelegt ist das Programm für 300.000 Fahrzeuge. Es wurde daher vorerst bis Dezember 2020 verlängert. Der Renault Zoe ist der Topseller in Deutschland, gefolgt vom BMW i3 und dem Smart electric drive. Erfolgreichstes Plug-in-Hybrid-Modell ist der Mitsubishi Outlander.

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