Zwischenbilanz E-Auto-Prämie

113.993 Anträge bis Ende April 2019

Kia Kona Elektro Foto: Dennis Gedaschke

Die BAFA hat zum 30. April 2019 eine weitere Zwischenbilanz zur Elektroautoprämie vorgelegt. Bislang wurde die Förderung 113.993 mal beantragt.

Auch weiterhin ist von einem revolutionären Durchbruch des Elektroautos auf dem deutschen Markt noch nicht viel zu sehen. Das am 2. Juli 2016 aufgelegte Förderprogramm für Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Modelle wurde bisher (Stand 30. April 2019) erst 113.993 Mal abgerufen – bis jetzt. Davon entfallen 74.906 auf reine Elektrofahrzeuge und 39.027 auf Plugin-Hybrid-Autos. Noch eine extrem kleine Nische in der Nische besetzen die Brennstoffzellenfahrzeuge, für ein solches wurden bislang lediglich 60 Förderanträge gestellt. Der 600 Millionen Euro schwere Topf-Anteil der Bundesregierung (die anderen 50 % tragen die Hersteller) ist ausgelegt für die Förderung von 300.000 BEV und PHEV.

Das BAFA schlüsselt die Anträge auch nach Bundesländern auf. Demnach stammen die meisten Anträge (28.954) aus Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern (22.053) und Baden-Württemberg (19.232). In den Stadtstaaten Berlin (3.635 Anträge) und Hamburg (2.177 Anträge) wurden jeweils mehr PHEV und BEV gefördert als in Mecklenburg-Vorpommern (854) und dem Saarland (1.015) zusammen. Schlusslicht in der Fördertabelle ist Bremen mit 565 Anträgen. Unter den Antragstellern sind gewerbliche Anwender klar in Führung. 61.784 Anträge entfielen auf Unternehmen, 50.290 auf Privatpersonen. Den Rest der Anträge (1.919) stellten Stiftungen, Körperschaften, Vereine und kommunale Einrichtungen.

Renault Zoe mit höchster Nachfrage

Modellübergreifend ist derzeit BMW die Marke mit den meisten geförderten E-Autos (18.640) in Deutschland, gefolgt von Renault (14.917) sowie Volkswagen (14.389). Das meistgeförderte Modell ist weiter der Renault Zoe mit fast 14.000 Anträgen.

Seit September 2018 geänderte Förderfähigkeit

Im letzten Quartal 2018 hat sich außerdem die Liste der antragsberechtigten Modelle ausgedünnt. So sind beispielsweise elf der 13 angebotenen Volvo Plugin-Hybrid-Modellversionen seit September 2018 nicht mehr förderfähig. Um auf die Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge aufgenommen zu werden, dürfen nach der Förderrichtlinie von außen aufladbare Hybrid-Elektrofahrzeuge nicht mehr als 50 g CO2-Ausstoß pro Kilometer verursachen. Bisher wurde der CO2-Ausstoß nach dem NEFZ-Prüfzyklus ermittelt. Seit dem 1. September 2018 erfolgt die Messung des CO2-Ausstoßes auf Basis des WLTP-Prüfzyklus. Aus diesem Grund gibt es bei einigen Fahrzeugmodellen Einschränkungen in der Förderfähigkeit.

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Fazit

Die Anzahl der Anträge hat die magische Grenze der Sechsstelligkeit durchbrochen. Der Zoe bleibt der Topseller in Deutschland, gefolgt vom BMW i3 und dem Smart electric drive.

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