BMW i4 Erlkönig Stefan Baldauf
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BMW i4 (2021)

Elektro-4er sprintet in 4 Sekunden auf 100

BMW bringt 2021 einen rein elektrisch angetriebenen Viertürer auf den Markt. Er baut auf dem 4er Gran Coupé auf und wird BMW i4 heißen. Jetzt gibt BMW mehr Details preis und zeigt das Modell bei der Wintererprobung.

Auf der IAA 2017 hatte BMW mit der Studie i Vision Dynamics einen Ausblick auf ein rein elektrisch angetriebenes Mittelklassemodell gegeben, das in Abmessungen und Zuschnitt wirkte, wie elektrisch angetriebenes 4er-Gran Coupé. Marktstart ist 2021, die Premiere könnte der kommende BMW i4 aber bereits auf der IAA 2019 feiern.

Der i4-Erlkönig auf Wintererprobung
25 Sek.

Sieht aus wie ein 4er

Wie der neue BMW i4 aussehen wird, zeigen die Bilder vom aktuell erwischten Erlkönig und das Video, das BMW von der Wintererprobung des Autos veröffentlicht hat. Der BMW i4 sieht aus wie ein künftiges 4er Gran Coupé. Gemäß der BMW-Strategie, keine E-Autos mehr auf eigenen Plattformen zu bauen (wie noch den i3), dürfte der i4 sich viel Technik mit dem 3er bzw. 4er teilen. Dementsprechend wird auch der i4 auf der bekannten CLAR-Plattform auf, die sowohl Verbrenner- als auch Elektroantriebe darstellen kann. Die optische Differenzierung zu den mit Verbrennern angetriebenen 4er-Brüdern dürfte analog zum bereits als Concept Car gezeigten iX3 über andere Anbau- und Zierteile erfolgen. Exotische Werkstoffe wie Karbon, die bei i3 und i8 verbaut werden, kommen am neuen E-Auto nicht zum Einsatz.

600 km Reichweite dank neuer Akkutechnik?

Der BMW i4, der in direkter Konkurrenz zum Tesla Model 3 stehen wird, soll über eine Reichweite von 600 Kilometer nach WLTP verfügen und in vier Sekunden auf Tempo 100 spurten können. Die Höchstgeschwindigkeit soll jenseits der 200 km/h liegen – mit Blick auf den Energiekonsum vermutlich aber nie lange. Als Antrieb kommt ein Elektromotor mit 390 kW (530 PS) Leistung zum Einsatz. Die Batterikapazität der 550 Kilo schweren Lithium-Ionen-Akkus liegt bei rund 80 kWh.

BMW i4
BMW: Die neueste Elektroantriebsgeneration
1:43 Min.

Die Ladeeinheit der nächsten Generation zeichnet sich durch ein einheitliches, für alle zukünftigen Fahrzeugarchitekturen geeignetes Package aus. Sie kann sowohl in Plugin-Hybrid-Modellen als auch für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge genutzt werden. Sie ist auf eine Ladeleistung von bis zu 150 kW ausgerichtet. Damit lässt sich die Hochvoltbatterie des BMW i4 in rund 35 Minuten auf rund 80 Prozent des vollständigen Energiegehalts aufladen. Dies entspricht einer Ladedauer von rund sechs Minuten für eine Reichweite von 100 Kilometern.

Im Innenraum wird der BMW i4 mit der jüngsten i-Drive-Technologie, einem Breitbandbildschirm sowie einem Touchscreen aufwarten. In Sachen autonomes Fahren dürfte sich der BMW i4 auf Level 3 bewegen, sprich er kann auf der Autobahn weitestgehend selbständig fahren.

Fazit

0 bis 100 km/h in 4 Sekunden, mehr als 600 Kilometer Reichweite – noch vor einem Jahr hätte man diese Werte für ein Elektroauto als sensationell bezeichnet. Nur ist seit Februar 2019 auch in Deutschland Teslas Model 3 zu haben. Es beschleunigte im Test von auto motor und sport in weniger als vier Sekunden auf 100 km/h, schaffte eine Höchstgeschwindigkeit von 261 km/h und hat im besten Fall eine WLTP-Reichweite von 560 Kilometer. Der i4 wird aber erst 2021 im Werk München vom Band laufen. Schwer vorstellbar, dass Teslas Entwicklung stehen bleibt.

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