Formel 1: Brutale Strafe nach Motortausch - Red Bull muss von ganz hinten starten

Brutale Strafe nach Motorentausch
Red Bull muss von ganz hinten starten

GP Belgien 2026
ArtikeldatumVeröffentlicht am 17.07.2026
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Isack Hadjar - Red Bull - GP England 2026
Foto: xpb

Beim Klassiker in Spa-Francorchamps können sich die Zuschauer dieses Jahr auf noch mehr Action als sonst freuen. Gleich zwei Top-Fahrer rollen das Feld am Sonntag von hinten auf. Lando Norris war der erste Pilot, der eine Startplatzstrafe verkünden musste. Der Einbau einer vierten Elektronik-Steuerung wirft den Weltmeister zehn Positionen zurück.

Bei Isack Hadjar dürfte die Ausgangslage noch schlechter ausfallen. Der Red-Bull-Pilot lässt gleich das komplette Antriebspaket austauschen. Der Franzose liegt damit mit mehreren Komponenten über dem erlaubten Limit. Den Regeln entsprechend hat das eine Rückversetzung bis ganz ans Ende der Startaufstellung zur Folge.

Mit zwei schnellen Autos in der hinteren Hälfte des Grids erwartet die Fans auf der Ardennen-Achterbahn viel Überhol-Action. Man darf gespannt sein, wie weit es Norris und Hadjar mit den geplanten Aufholjagden noch nach vorne schaffen. Sie sollten sich ein Beispiel an Max Verstappen nehmen, der 2022 nach einer Startplatzstrafe noch von P14 zum Sieg rasen konnte.

Max Verstappen - GP Belgien 2022
xpb

Wie weit geht die Aufholjagd?

Dass sich McLaren und Red Bull ausgerechnet für das Rennen in Spa-Francorchamps entschieden haben, um die unausweichlichen Strafen abzusitzen, hat einen einfachen Grund. Auf kaum einer anderen Strecke im Kalender gibt es so viele gute Überholmöglichkeiten. Durch die langen Geraden sollten beide Fahrer relativ schnell Fortschritte im Rennen machen können.

Die Ingenieure werden sicher mit den Setup auf die spezielle Ausgangslage reagieren. Wichtig ist ein guter Top-Speed, um auf den Vollgaspassagen ohne größere Mühe an den Konkurrenten vorbeizukommen. Entsprechend klein werden die Flügel ausfallen. Die Frage lautet, ob es mehr als nur Schadensbegrenzung gibt. Für einen der Plätze ganz vorne, braucht es zusätzlich noch etwas Glück mit dem Safety-Car oder Regenchaos.

Unvorhergesehene Rennverläufe sind in Belgien aber keine Seltenheit. In der Vergangenheit präsentierte sich Spa-Francorchamps schon häufig von einer unberechenbaren Seite. Wir erinnern in unserem kleinen Rückblick noch einmal an die verrücktesten Rennen in der langen Geschichte des Highspeed-Kurses.

Fazit