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Mercedes E-Klasse W 213 Facelift Daimler AG
Mercedes E-Klasse W 213 Facelift
Mercedes E-Klasse W 213 Facelift
Mercedes E-Klasse W 213 Facelift
Mercedes E-Klasse W 213 Facelift 25 Bilder

Mercedes E-Klasse Facelift (2020)

Neue Optik, neue Technik - innen eine Wohlfühloase

Auto Salon Genf 2020

Mercedes stellt das Facelift der E-Klasse vor. Neben Änderungen außen und innen erhält der Mittelklässler einen neuen Vierzylinder-Turbobenziner mit zwei Litern Hubraum.

Gut vier Jahre nach ihrem Debüt erhält die aktuelle Generation der Mercedes E-Klasse, Baureihe 213, ihre große Halbzeit-Auffrischung. In Europa rollen Limousine und T-Modell im Sommer 2020 in die Schauräume der europäischen Händler. Etwas später folgen das Coupé und Cabrio sowie die Langversion für China. Auch die modellgepflegten 63er AMGs lassen noch ein wenig auf sich warten, wahrscheinlich bis 2021.

Kühlergrill und Leuchten überarbeitet

Äußerlich beschränkt sich die „Mopf“ (Modellpflege) bei den Standard-Modellen auf überarbeitete Front- und Heckpartien. Die serienmäßigen LED-Scheinwerfer zeigen ebenso ein anderes Design wie die Heckleuchten, die bei der Limousine fortan in den Heckdeckel hineinragen. Der nun unten breitere Kühlergrill und der Frontstoßfänger tragen mehr Chrom als zuvor; auch die hintere Stoßstange und der Heckdeckel der E-Klasse mit Stufenheck wurden umgestaltet.

Mercedes E-Klasse W 213 Facelift
Daimler AG
Der neue Kühlergrill und die anders gestalteten Scheinwerfer sind die Erkennungsmerkmale der gemopften Mercedes E-Klasse.

Neu ist, dass schon Autos mit Basisausstattung über das versportlichte Avantgarde Line-Exterieur und damit über den Grill mit zentralem Stern verfügen. Dafür trägt die höher positionierte Exclusive Line den Stern jetzt auf der Haube. Die All Terrain-Variante des T-Modells zeigt nun stärkere Ähnlichkeiten zu den SUV der Marke und trägt spezifische Bauteile wie Kühlergrill und Unterfahrschutz in dunklen Chrom statt Silber (lesen Sie hier mehr zu dieser Variante). Es gibt zudem drei neue Farben namens Hightech-Silber, Graphitgrau-Metallic und Mojave-Silber. Auch das Felgenprogramm hat Mercedes neu bestückt – unter anderem mit aerodynamisch optimierten Rundlingen.

Das Facelift der E-Klasse im Video
1:22 Min.

MBUX mit zwei Bildschirm-Varianten

Innen verpasst Mercedes der aufgefrischten E-Klasse neue Farbkombinationen und anders kolorierte Zierteile. Das umgestaltete Lenkrad mit dem Mercedes-typischen Touch-Flächen zeigt sich ebenfalls verändert. Die wichtigste Neuerung im Interieur ist aber etwas anderes: Das MBUX-Infotainmentsystem mit serienmäßiger Sprachbedienung und optionalen Augmented Reality-Funktionen hält mit dem Facelift Einzug. Zwei jeweils 10,25 Zoll große Displays sind aufpreisfrei an Bord; für Extrageld wartet dank zweier 12,3-Zoll-Monitore das Widescreen-Erlebnis schlechthin.

Mercedes E-Klasse W 213 Facelift
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Das MBUX-Infotainmentsystem ist nun serienmäßig an Bord. Zwei 12,3 Zoll große Monitore gibt es aber nur gegen Aufpreis.

Um den E-Klasse-Innenraum in eine Wohlfühl-Oase zu verwandeln, stehen nun „Energizing“-Funktionen zur Verfügung. Zum Beispiel fordern kleine Bewegungen in Sitzkissen und -lehne den Fahrer dazu auf, seine Haltung zu verändern, um länger fit zu bleiben. Außerdem lassen sich die Lichtstimmung, die Musik und die Massagefunktionen der Sitze miteinander vernetzen und an die eigenen Vorlieben anpassen. Bei Plugin-Hybriden ist eine „Powernap“-Funktion buchbar: Hängt die E-Klasse beispielsweise am Ladekabel, unterstützt das Programm den Fahrer dabei, ein kurzes Schläfchen zu halten. Es soll dabei in allen drei Phasen (Einschlafen, Schlafen, Aufwachen) helfen.

Neuer Vierzylinder-Turbobenziner

In der Riege der Vierzylinder-Benziner gibt es einen Neuzugang: Der zwei Liter große Turbomotor M 254 mit integriertem Startergenerator und elektrischem Zusatzverdichter im 48-Volt-Bordnetz leistet 200 kW / 272 PS und erhält im Boost-Modus 15 kW / 20 PS als Extra. Dessen Sechszylinder-Ableitung M 256 steht nun erstmals auch in der E-Klasse zur Verfügung. Generell umfasst das Motoren-Angebot weiterhin Vier- und Sechszylinder-Diesel sowie ein Leistungsspektrum von 156 bis 367 PS (Benziner) beziehungsweise 160 bis 330 PS (Diesel mit teils erweiterter Abgasreinigung). Die Plugin-Hybride E 300 e mit 235 kW / 320 PS und E 300 de mit 225 kW / 306 PS stehen weiterhin für Limousine und T-Modell sowie in Verbindung mit Hinter- und Allradantrieb zur Verfügung. Die bekannte Neungang-Automatik zeigt sich umfangreich überarbeitet.

Mercedes E 53 AMG W 213 Facelift
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Der Mercedes-AMG E 53 profitiert sofort vom E-Klasse-Facelift. Für den 63er wird es erst später umgesetzt.

Wer sofort ein aufgefrischtes AMG-Modell möchte, muss zum E 53 greifen. Der behält seinen Antriebsstrang mit 435 PS starkem Dreiliter-Turbo-Sechszylinder und bis zu 16 kW / 22 PS Zusatz-Boost, präsentiert aber eine neue Optik: Mit vertikalen Streben in Kühlergrill und Frontstoßfänger, überarbeiteter Heckschürze, neuen Farben und aerodynamisch günstigeren Felgen-Designs. Innen erhält die Sportversion eigens gestaltete Digital-Instrumente, einen ins MBUX-System integrierten, digitalen Renningenieur, Sportsitze und ein speziell gestaltetes Lenkrad mit Schaltwippen. Der serienmäßig 250 und optional 270 km/h schnelle Mercedes E 53 AMG erhält zudem eine größere Bremse mit 370-Millimeter-Scheiben vorne und 360er Pendants hinten.

Umfassend assistiert – gegen Aufpreis

Klassenbeste will die E-Klasse weiterhin bei den Assistenzsystemen bleiben. Serienmäßig ist allerdings nur der Bremsassistent mit Fußgängererkennung an Bord, der nun auch per Ausweichmanöver Kollisionen verhindern kann – Letzteres allerdings nur dann, wenn das aufpreispflichtige und umfangreich bestückte Fahrassistenz-Paket an Bord ist.

Mercedes E-Klasse W 213 Facelift
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Elektronische Fahrassistenten gibt es zuhauf für die neue E-Klasse; die meisten kosten jedoch extra.

Darin und nach Buchung weiterer Optionen befinden sich dann Funktionen wie Tempolimit-Assistent und Abstandsregeltempomat mit streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung, der bis zu 60 km/h aktive Stauassistent und der Totwinkelwarner, der während der Fahrt nicht nur aktiv bremst, sondern nach dem Halt vor Fahrzeugen warnt, die sich während des beabsichtigten Aussteigens von hinten nähern. Die Hände-weg-Erkennung der kollaborierenden Fahrassistenten erfordert nun übrigens keinen Lenkimpuls mehr, sondern gibt sich mit bloßer Berührung des Volants zufrieden. Außerdem umfasst die Sonderausstattung unter anderem Multi-Beam-LED-Scheinwerfer und neuerdings die intelligente „Urban Guard“-Vernetzung, die das Auto vor Diebstahl und Vandalismus schützen soll.

Die Preise werden beim Marktstart ungefähr auf dem Niveau des aktuellen Modells liegen. Die E-Klasse Limousine startet derzeit bei 46.113 Euro. Für den Kombi werden mindestens 49.498 Euro fällig.

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Fazit

Die E- hebt sich nach dem Facelift optisch stärker von der C-Klasse ab. Das ist sicher der richtige Einsatz, zumal der anstehende Modellwechsel bei der S-Klasse bei der gestalterischen Auffrischung neue Freiheiten eröffnet. Ein großer Schritt vorwärts dürfte das Upgrade beim Infotainmentsystem werden.

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