09/2021, Toyota Corolla Cross Japan-Version Toyota Motor Corporation
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Toyota Corolla Cross
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SUV

Neuer Toyota Corolla Cross: Hybrid-SUV als C-HR-Alternative

Toyota Corolla Cross Kompakt-SUV Die C-HR-Alternative kommt auch zu uns

Nachdem die Baureihe in Thailand ihren globalen Marktstart feierte, beginnt sie nun auch in den USA und der Heimat eine Karriere – mit teils angepasster Optik.

Einzuordnen ist der Corolla Cross als eher konservative Mittelklasse-Alternative zum expressiver gestalteten C-HR. Beide Modelle basieren auf der TNGA-C-Plattform der Japaner und verfügen über den gleichen Radstand von 2,64 Meter. Trotzdem fällt der Corolla Cross mit 4,46 Meter deutlich länger als der C-HR (4,39 Meter) aus. Über dem neuen SUV ist im Produktportfolio der Bestseller RAV4 mit 4,60 Meter Länge platziert.

Das Design des neuen SUV präsentiert in der Version für den thailändischen und US-Markt einen massiven Kühlergrill, der je nach Modellversion farblich abgesetzt ist. Niedrige LED-Scheinwerfer reichen weit in die aufgeblähten Kotflügel. Die Motorhaube ist konturiert sowie leicht gebogen. Das japanische Gesicht präsentiert dagegen im oberen, noch in Wagenfarbe lackierten Bereich einen Lufteinlass-Schlitz. Darin sitzt auf dem Heimatmarkt ein ungewöhnliches Logo: Es symbolisiert mit dem stilisierten "C" und den drei Kirschblüten im oberen Bereich die Corolla-Baureihe. Der inzwischen für viele Toyota-Modelle typische Sechseck-Kühlergrill rückt indes nach unten in die Schürze.

Typische SUV-Optik in allen Bereichen

Der Viertürer kommt zudem mit den SUV-typischen schwarzen Anbauelementen im Radkasten- und Schwellerbereich daher. Die Dachlinie neigt sich sanft gen Heck. Dort erwarten Hinterherfahrer in Thailand und den USA schmale LED-Leuchten sowie ein angedeuteter Diffusor. In Japan befindet sich dagegen ein schwarzer Bereich in der unteren Schürzen-Etage, der von zwei größer dimensionierten Leuchten eingerahmt wird. Ein Dachkantenspoiler zieht das Dach optisch in die Länge. Dunkle B-Säulen geben dem Fensterband ebenfalls Länge. Hingucker ist das Chromband an den oberen Fenstern, dass sich zur C-Säule hin vergrößert.

Toyota Corolla Cross
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Dieses Cockpit kennen wir aus dem Standard-Corolla.

Der Innenraum des Toyota Corolla Cross lehnt sich an die Corolla-Limousine an. Auf dem Armaturenträger ist aufrecht ein Bildschirm für das Infotainment-System platziert, der je nach Ausstattung sieben oder acht Zoll misst. Darunter steuert der Fahrer die Klimaanlage. Er greift zudem in ein Dreispeichen-Lenkrad mit Bedienknöpfen und schaut auf ein hochaufragendes Cockpit mit digitalen Anzeigen. Die Lehne der Rücksitzbank lässt sich in ihrer Neigung verstellen, während das optionale Panoramadach Licht in die Kabine lässt. Konnektivität gewährleisten auf dem US-Markt Android Auto und Apple Carplay. Als Gesprächspartnerin fungiert hier stets Amazon Alexa.

1,8 Liter Hubraum in Asien, 2,0 Liter in den USA

Die Heckklappe lässt sich auf Wunsch elektrisch sowie freihändig bedienen und gibt den Weg zu einem 487 Liter großen Transportgut-Abteil frei. Wird die im Verhältnis 60:40 umklappbare Rücksitzlehne umgelegt, sollen Rennräder in das Gepäckabteil passen. Je nachdem, wie hoch der Ladeboden platziert wird, bietet sich darunter zusätzlicher Stauraum.

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Der in der Höhe verstellbare Ladeboden vergrößert auf Wunsch den Kofferraum.

In Asien kommt der Corolla Cross mit zwei Motorisierungen auf den Markt. Da ist zum Einen ein 1,8-Liter-Benziner mit 140 PS und einem maximalen Drehmoment von 177 Nm am Start. Zum Anderen ist der 1,8-Liter-Vierzylinder mit einem E-Motor als Hybrid-Version gekoppelt und stellt als Systemleistung 122 PS bereit. Mit diesem Layout treibt der SUV auf Wunsch alle vier Räder an. So konfiguriert soll der Corolla Cross nach japanischer Norm im Schnitt nur 3,8 Liter verbrauchen. In den USA verpasst Toyota dem Neuling dagegen einen Zweiliter-Benziner mit 171 PS, der ebenfalls als Fronttriebler oder Allradler erhältlich sowie an ein CVT-Getriebe gekoppelt ist.

In Japan günstiger als in den USA

Auf dem japanischen und us-amerikanischen Markt ist der neue Corolla Cross aufpreisfrei mit dem Assistenzpaket "Toyota Safety Sense" ausgerüstet. Lediglich das Basismodell verzichtet auf eine Einparkhilfe und einen Querverkehrswarner beim Rückwärtsfahren. Optional bieten die Japaner ein System an, das starkes unabsichtliches Beschleunigen verhindert – beispielsweise, wenn die Pedale für Gas und Bremse verwechselt werden. Und falls um den SUV herum mal Strom benötigt wird, kann er – sofern mit Hybridantrieb ausgerüstet – über eine Zubehörsteckdose elektrische Energie an die Außenwelt abgeben.

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In Asien - und wahrscheinlich auch Europa - bietet Toyota den Corolla Cross mit Hybridantrieb an.

In Japan lässt sich der neue Toyota Corolla Cross ab sofort bestellen. Die Preise starten bei umgerechnet 15.400 Euro für die Basisversion mit 1,8-Liter-Benziner und Frontantrieb. Die Topversion mit Hybrid- und Allradantrieb sowie der höchsten Ausstattungslinie "Z" kostet mindestens 24.600 Euro. Etwas teurer ist der SUV in den USA – jedenfalls als Einstiegsmodell. Hier geht es bei umgerechnet 18.800 Euro los, während die Topversion ab etwa 23.400 Euro erhältlich ist. Für den US-Markt fertigt Toyota den Corolla Cross im zusammen mit Mazda betriebenen Werk in Huntsville, Alabama.

Corolla Cross kommt auch nach Europa

Inzwischen steht zudem fest, dass der Corolla Cross auch nach Europa kommt. Unklar ist noch, wann es soweit ist – als wahrscheinlich gilt ein Zeitpunkt zur Jahresmitte 2022. Ob das Modell dann auch in Europa gefertigt wird, ist noch nicht entscheiden. Freie Produktionskapazitäten sind vorhanden: Toyota betreibt Werke in Frankreich, Großbritannien, Tschechien und der Türkei, in denen nach leichten Anpassungen auch Produktionslinien für den Corolla Cross freigemacht werden könnten. Toyota will bis 2023 insgesamt zwölf neue und überarbeitete Fahrzeuge an den Start bringen. Schon länger wird ein Sidekick für den C-HR kolportiert, der etwas größer ausfällt.

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Fazit

Was die Japaner mit dem Yaris Cross begonnen haben, setzen sie jetzt eine Klasse höher fort. Toyota setzt voll auf den SUV-Boom und launcht auch lokal – wie hier zunächst in Thailand – Modelle, die das Potenzial für den Weltmarkt haben. Den Corolla Cross verschlägt jetzt nach Japan und in die USA – und in ein paar Monaten auch nach Europa.

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