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Renault und Geely planen Verbrenner-Kooperation mit Aramco

Renault und Geely planen Kooperation mit Aramco Ölmulti soll Motoren-Joint-Venture beitreten

Renault und Geely haben angekündigt, im Rahmen eines Joint Ventures Verbrennungsmotoren zu bauen. Die Partner wollen zudem den saudischen Ölkonzern Aramco an Bord holen.

Der Automobilhersteller Renault hat im Sommer 2022 angekündigt, das Geschäft mit Elektroautos in Zukunft in einer separaten Einheit zu bündeln. Das Gleiche gilt für Verbrenner und Hybride. Allerdings werden die Franzosen die letztgenannte Sparte nicht allein führen. Wie beide Konzerne im Herbst mitteilten, gründen Renault und Geely dafür im Jahresverlauf 2023 ein bislang noch namenloses Joint Venture.

Das soll laut Reuters weltweit über 17 Produktionsstätten verfügen und Arbeit für 19.000 Menschen bieten. Die Produktionskapazität soll jährlich bei mehr als fünf Millionen "emissionsarmen Verbrenner- sowie hybriden Motoren und Getrieben" liegen. Der Fokus soll dabei auf einem neu entwickelten Vierzylindermotor liegen, der entweder als Verbrenner-Part eines Hybridantriebs oder Range Extender fungieren soll.

Aramco steht vor dem Einstieg

Geely und Renault kooperieren seit geraumer Zeit bereits in Südkorea. Im Frühsommer 2022 haben sich die Chinesen mit einem Anteil von gut 34 Prozent an Renault-Samsung-Motors beteiligt. Neue Modelle, auch für den Export, sollen in Zukunft auf der von Geely entwickelten CMA-Plattform (Compact Modular Architecture) entstehen.

Renault Geely Korea SUV Coupé
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Renault und Geely sollen aber nicht die einzigen Partner dieses Verbrenner-Joint-Ventures bleiben. Als dritte Partei steht wohl der Ölkonzern Aramco aus Saudi-Arabien kurz vor dem Einstieg. Nachdem die französische Tageszeitung "Le Monde" bereits im Sommer von derartigen Plänen berichtete, konkretisiert nun Reuters das Vorhaben. Die Nachrichtenagentur zitiert Insider, die von einer 20-prozentigen Beteiligung Aramcos an dem Gemeinschaftsunternehmen ausgehen. Renault und Geely sollen jeweils 40 Prozent halten. Allerdings müssen die Chefetagen der beteiligten Unternehmen dem Deal noch zustimmen. Die finanziellen Rahmenbedingungen sind zudem noch unbekannt.

Was ist der Plan des Ölmultis?

Aus Sicht von Aramco ergibt die Teilhaberschaft an einem Autohersteller trotz der zunehmenden Zuwendung zur Elektromobilität und Abkehr vom Verbrennungsmotor Sinn. So können die Saudis die Entwicklung von Modellen, die Benzin oder Diesel auf Öl-Basis als Treibstoff verwenden, direkt beeinflussen und deren Absatz weiter vorantreiben. Obendrein will Aramco "Dekarbonisierungstechnologien für Benzinmotoren" entwickeln und innerhalb des Joint Ventures zu "synthetischen Kraftstoffen und Wasserstofftechnologien der nächsten Generation" forschen.

Hinweis: In der Fotoshow stellen wir Ihnen den Modellfahrplan innerhalb der Renault-Zukunftsstrategie "Renaulution" vor.

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Aus eins mach drei: Renault treibt eine Aufspaltung voran und will das Geschäft mit den Elektroautos vom jenem mit Verbrennern und Hybriden trennen. Geely ist bereits an Bord, und neben dem chinesischen Autokonzern steigt wohl auch der saudische Ölmulti Aramco ein.

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