Mini John Cooper Works GP (2020) Mini

Mini John Cooper Works GP

Kleinserie mit über 300 PS ab 2020

Nach der IAA-Premiere der John Cooper Works GP-Studie zeigt Mini den Prototypen auf der Nordschleife. Das über 300 PS starke Serienmodell kommt 2020 in einer limitierten Kleinserie von 3000 Stück. Es ist der dritte John Cooper Works GP.

Nur jeweils 2.000 Exemplare wurden gebaut: Der Mini Cooper S John Cooper Works GP Kit von 2006 und der JCW GP von 2012 trieben die Dynamik der Mini-Modelle auf die Spitze. Nach fünf Jahren Pause zeigte Mini auf der IAA wieder einen Mini mit dem Kürzel „GP“ im Namen: Der JCW GP Concept machte Hoffnung auf den nächsten Top-Sport-Mini. Und genau der wurde jetzt von Mini offiziell auf der Nordschleife vorgestellt. Noch handelt es sich um einen Prototypen. Doch ein paar Eckdaten hat Mini schon verraten.

3000 Mini JCW GP mit über 300 PS

Der Mini John Cooper Works GP wird 2020 in einer limitierten Auflage von 3.000 Exemplaren gebaut. Befeuert wird er von einem über 300 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor. Damit wird er sich die Krone des schnellsten und stärksten Mini mit Straßenzulassung holen. Während der Vorgänger in 8:23 Minutenum die Nordschleife fuhr, soll der Neue eine halbe Minute schneller sein. Das bedeutet, dass der Kleinwagen in unter acht Minuten durch die Grüne Hölle fährt. Genau dort zeigte die Marke nun einen Prototypen: Im Vorprogramm des 24h-Rennens an der Nordschleife stellte Mini den GP vor. Der Prototyp ist noch beklabt, doch Anbauteile wie Radlauf-Verkleidungen, Schweller und vor allem der auffällige Dachflügel deuten das Potenzial des wahrscheinlich schnellsten Mini an.

Mini John Cooper Works: erste Bilder

Mini John Cooper Works GP (2020)
Mini John Cooper Works GP (2020) Mini John Cooper Works GP (2020) Mini John Cooper Works GP (2020) Mini John Cooper Works GP (2020) 15 Bilder

Rückblick auf das Concept Car

Mit dem auf der IAA 2017 präsentierten Concept Car erinnerte Mini auch an seine historischen Erfolge bei der Rallye Monte Carlo vor 50 Jahren: 1967 hatte ein Mini Cooper S mit Rauno Aaltonen am Steuer den prestigeträchtigen Wettkampf gewonnen. Bereits 1964 und 1965 war Mini mit dem Cooper S in Monte Carlo erfolgreich, der Sieg 1966 wurde Mini in einer umstrittenen Entscheidung wegen Nichteinhaltung der Beleuchtungsvorschriften wieder aberkannt. Auf den Fahrzeugseiten des neuen JCW GP Concept prangt zudem die Startnummer 0059 – eine Reminiszenz an das Mini-Geburtsjahr 1959.

So zeigt Mini den John Cooper Works GP
1:12 Min.

Hülle mit Sichtkarbon-Elementen

Mini John Cooper Works GP Concept
Mini
Mit ausgesucht markantem Dachkanten-Spoiler am Heck: Der Mini John Cooper Works GP Concept.

Auffällig sind am Mini JCW GP Concept unter anderem die mit einem Powerdome und einer großen Lufthutze versehene Sichtkarbon-Motorhaube, die gigantische Lufthutze auf dem Dach, die breiten Radhäuser, die die Studie deutlich breiter machen als einen Serien-Mini, die großen Schweller rundum und die großen Luftöffnungen vorne sowie der markant schnittige Spoiler an der hinteren Dachkante. Das Mini-Thema „England“ strahlen die LED-Heckleuchten nach hinten ab: Ihre Grafik entspricht einem halben Union Jack. Die Luftleitelemente und Luftauslässe am Heck sind aus Karbon gefertigt, die sogenannten Rainlights, die bei schlechtem Wetter für eine bessere Sichtbarkeit auf der Rennstrecke sorgen, sitzen rechts und links vom klassischen JCW-Doppelendrohr im Heckdiffusor des Concept Cars. Unter dem Performance Mini drehen sich 19 Zoll große Räder mit zweifarbig lackierten Leichtmetallfelgen.

Ausgeräumter Zweisitzer

Mini John Cooper Works GP Concept
Mini
Lenkrad mit genoppten Griffflächen, Rennschalen und ein Überrollkäfig: Der Mini John Cooper Works GP Concept ist für die Rennstrecke geeignet.

Der Innenraum des neuen Mini John Cooper Works GP Concept entspricht Rennsport-Anforderungen: Rücksitze und viele Verkleidungselemente fehlen, ein Aluminium-Überrollbügel sorgt für Sicherheit und zwei Rennschalen-Sitze mit 3D-besticktem Glattleder-Überzug und je einem Fünfpunktgurt halten Fahrer und Beifahrer in Position. Das mit einem GP-Logo in der unteren Spange versehene Lenkrad trägt rechts und links Schaltpaddles. Der Fahrer wird über ein digitales Kombiinstrument und ein Head-up Display informiert, auch die Fahrwerkseinstellungen werden über das Kombiinstrument vorgenommen. An mechanischen Knöpfen kommen noch ein Start- und ein Not-Aus-Knopf in den Wagen. Zwischen Fahrer und Beifahrer ist ein Feuerlöscher untergebracht.

Mini John Cooper Works GP Concept

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