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Auslaufmodelle

Diese Autos haben uns verlassen

Subaru WRX STI Modelljahr 2018 Foto: Subaru 85 Bilder

Schwache Nachfrage, Strategiewechsel, neues Konzept – es gibt verschiedene Gründe warum Automodelle eingestellt werden. Wir haben die Auslaufmodelle ohne Nachfolger aus der jüngeren Vergangenheit und der nahen Zukunft zusammengetragen.

23.08.2017 Uli Baumann, Holger Wittich 14 Kommentare

Kundenansprüche verändern sich und die Autobauer müssen darauf reagieren. Modelle, die sich nicht verkaufen, positionieren sich damit klar auf der Streichliste. Jüngstes Opfer ist der Citroën C-Elysee. Die kleine Stufenhecklimousine konnte in Deutschland einfach nicht bei den Kunden landen. Jetzt ist sie weg. Noch da, aber mit Ende 2018 endgültig weg ist der Kultsportwagen Subaru WRX STI. Die Produktion für den europäischen Markt wird im Frühsommer 2018 beendet, ausgeliefert wird noch bis voraussichtlich Ende 2018.

Lange wurde über eine Zukunft für den VW Scirocco spekuliert. Jetzt ist klar. Auch der Scirocco verlässt uns. Es werden nur lagerbestände gehandelt. Ein möglicher Nachfolger ist nicht in Sicht. Erwischt hat es in der letzten Streichrunde auch den Audi A3. Nein, nicht als komplette Baureihe, sondern nur in Form des Dreitürers der aus dem Angebot verschwunden ist.

Von der Streichung erfasst wurde zuvor schon die reine Elektroversion B250e und die Erdgasvariante der Mercedes B-Klasse. Bei Opel ist der Combo, der baugleich mit dem Fiat Doblo ist, nur noch als Lkw erhältlich, bei Skoda wurde der Yeti ausgemustert und bei Ford der Focus in der Stufenheckversion. Bei Citroën hat der C3 Aircross den C3 Picasso beerbt.

Auch anderswo wird gestrichen. Zuletzt traf nicht nur ein Modell, sondern gleich eine ganze Marke. Lancia hat den Verkauf des Ypsilon Ende April eingestellt. Da der Kleinwagen das einzig verbliebene Modell im Angebot war, ist damit auch das Ende von Lancia in Deutschland besiegelt.

Auch bei Citroën geht eine Ära zu Ende. Mit dem C5 haben die Franzosen das letzte Modell mit hydropneumatischer Federung aus dem Modellprogramm gestrichen. Ebenfalls entfallen ist der C4 Aircross, der auf dem Mitsubishi ASX aufbaute.

Gestrichen wird überall

Hyundai hat die große Limousine Genesis aus der Preisliste gestrichen. Hier könnte aber in naher Zukunft Genesis als neue Nobelmarke auch im deutschen Markt Aufschlag finden.

Zuletzt hatte VW das Beetle Coupé aus dem Angebot genommen. Das Cabrio wird weiter angeboten, von der geschlossenen Version werden nur noch die Restbestände abverkauft. Gestrichen hat auch Hyundai das i30 Coupé, von dem es auch keinen Nachfolger geben wird.

Getroffen hat es vor kurzem auch den Rolls Royce Phantom, nicht, weil er sich nicht verkauft, sondern, weil die neue Generation ab Herbst 2017 in den Startlöchern steht. Ebenfalls nicht mehr zu bekommen ist der VW CC. Das viertürige Coupé wurde eingestellt, der Nachfolger heißt Arteon. Zum Jahresende 2016 wurde der Nissan Note aus dem Modellprogramm der Japaner gestrichen. Der neue Micra soll den alten Micra und den Note ersetzen. Bereits seit Ende August ist der BMW Z4 Geschichte. Die Produktion des Klappdachroadsters wurde eingestellt. Der Nachfolger kommt erst 2018.

Alle Modelle die uns bereits verlassen haben oder bald verlassen werden, sehen Sie in der Fotoshow.

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Neuester Kommentar

Hubert_S gerade vor ein paar Tagen hat ams über ein Facelift beim 2er inkl. Grand Tourer berichtet. Scheint mir also ein Missverständnis zu sein. Eingestellt wird ganz sicher die alte Version vor dem Facelift. Vielleicht hat das zu Irritationen geführt. Geben Sie bei der Suche einfach mal "2er" ein, dann finden Sie den Artikel.

Ich habe auch einmal gelesen, dass sich der Sports Tourer deutlich besser verkauft und deshalb für die nächste Generation über die Streichung der Langversion nachgedacht wird (schließlich wird der Nachfolger wie üblich sicher ohnehin ein Stück wachsen), aber mir erscheint eine vorzeitige Einstellung auch nicht gerade logisch.

Logik78 31. Oktober 2017, 00:24 Uhr
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