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Auslaufmodelle

Diese Autos haben uns verlassen

VW Scirocco 2.0 TSI, Frontansicht Foto: Dino Eisele 83 Bilder

Schwache Nachfrage, Strategiewechsel, neues Konzept – es gibt verschiedene Gründe warum Automodelle eingestellt werden. Wir haben die Auslaufmodelle ohne Nachfolger aus der jüngeren Vergangenheit und der nahen Zukunft zusammengetragen.

23.08.2017 Uli Baumann, Holger Wittich 13 Kommentare

Kundenansprüche verändern sich und die Autobauer müssen darauf reagieren. Modelle, die sich nicht verkaufen, positionieren sich damit klar auf der Streichliste. Lange wurde über eine Zukunft für den VW Scirocco spekuliert. Jetzt scheint eine Vorentscheidung bei VW gefallen zu sein. Auch wenn das Kompakt-Coupé noch auf der Modellseite der Niedersachsen geführt wird, so ist er aus dem Konfigurator bereits verschwunden. Auch ein möglicher Nachfolger ist nicht in Sicht.

Erwischt hat es in der aktuellen Streichrunde auch den Audi A3. Nein, nicht als komplette Baureihe, sondern nur in Form des Dreitürers der aus dem Angebot verschwunden ist.

Von der Streichung erfasst wurde zuvor schon die reine Elektroversion B250e der Mercedes B-Klasse. Bei Opel ist der Combo, der baugleich mit dem Fiat Doblo ist, nur noch als Lkw erhältlich, bei Skoda wurde der Yeti ausgemustert und bei Ford der Focus in der Stufenheckversion. Bei Citroën hat der C3 Aircross den C3 Picasso beerbt.

Für die Toyota Avensis Limousine, den Aston Martin DB9 und den BMW 2er Grand Tourer gilt: Sie haben ihr Produktionsende erreicht, sind aber noch erhältlich.

Bei BMW war der 5er GT nie unumstritten, seit Spätsommer ist er raus aus dem Angebot. Mit dem 6er GT bringen die Bayern jedoch ein ähnliches Konzept unter anderem Namen mit zur IAA.

Auch anderswo wird gestrichen. Zuletzt traf nicht nur ein Modell, sondern gleich eine ganze Marke. Lancia hat den Verkauf des Ypsilon Ende April eingestellt. Da der Kleinwagen das einzig verbliebene Modell im Angebot war, ist damit auch das Ende von Lancia in Deutschland besiegelt.

Auch bei Citroën geht eine Ära zu Ende. Mit dem C5 haben die Franzosen das letzte Modell mit hydropneumatischer Federung aus dem Modellprogramm gestrichen. Ebenfalls entfallen ist der C4 Aircross, der auf dem Mitsubishi ASX aufbaute.

Gestrichen wird überall

Hyundai hat die große Limousine Genesis aus der Preisliste gestrichen. Hier könnte aber in naher Zukunft Genesis als neue Nobelmarke auch im deutschen Markt Aufschlag finden.

Zuletzt hatte VW das Beetle Coupé aus dem Angebot genommen. Das Cabrio wird weiter angeboten, von der geschlossenen Version werden nur noch die Restbestände abverkauft. Gestrichen hat auch Hyundai das i30 Coupé, von dem es auch keinen Nachfolger geben wird.

Getroffen hat es vor kurzem auch den Rolls Royce Phantom, nicht, weil er sich nicht verkauft, sondern, weil die neue Generation ab Herbst 2017 in den Startlöchern steht. Ebenfalls nicht mehr zu bekommen ist der VW CC. Das viertürige Coupé wurde eingestellt, der Nachfolger heißt Arteon. Zum Jahresende 2016 wurde der Nissan Note aus dem Modellprogramm der Japaner gestrichen. Der neue Micra soll den alten Micra und den Note ersetzen. Bereits seit Ende August ist der BMW Z4 Geschichte. Die Produktion des Klappdachroadsters wurde eingestellt. Der Nachfolger kommt erst 2018.

Alle Modelle die uns bereits verlassen haben oder bald verlassen werden, sehen Sie in der Fotoshow.

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Nochmals: Der BMW GranTourer wird eingestellt? Ab wann? Auf der BMW-Website steht er noch und kann auch noch konfiguriert werden!
UND: In der Fotoshow (oben) ist er überhaupt nicht enthalten!
Zudem scheint er mir von den Verkaufszahlen her recht erfolgreich zu sein, zumindest sind nach meiner subjektiven Wahrnehmung mehr GranTourer als Active Tourer auf den Straßen unterwegs.
Vielleicht kann sich "Auto, Motor und Sport" hier mal äußern, wenn schon solche Texte verfasst werden!?!

Hubert_S 27. September 2017, 12:12 Uhr
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