Erlkönig Kia EV Stefan Baldauf
Erlkönig Kia EV
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Erlkönig Kia Elektroauto (2021)

„CV“ kommt mit Rimac-Ladesystem

Kia bringt 2021 ein weiteres Elektroauto auf den Markt. Der intern "CV" genannte Kia ist das erste von zehn weiteren E-Modellen bis 2025. Nun wurde der Kia CV erstmals bei einer Testfahrt zusammen mit einem Tesla Model 3 erwischt.

Im Gegensatz zum Kia E-Niro und dem Kia E-Soul, die Elektrovarianten von Verbrenner-Fahrzeugkonzepten sind, basiert der Kia CV auf einer neuen für Elektroantrieb optimierten Plattform. Die E-GMP (Electric-Global Modular Platform) ist flexibel skalierbar und für Plugin-Hybrid, Wasserstoffantrieb sowie reinen Batterie-Antrieb ausgelegt. Im Unterboden sind, ähnlich wie beim Modularen Elektrobaukasten von VW, die Batterien untergebracht. Neben den Kia-Modellen kommen auch Fahrzeuge von Hyundai – hier als erstes der Hyundai 45 – in den Genuss der Plattform.

Hyundai 45 Erlkönig
E-Auto

Kia CV mit 500 Kilometern Reichweite

Nähere technische Details zum Kia CV gibt es noch nicht. Gerüchten zufolge soll die Akkukapazität bei 64 kWh starten und eine Reichweite von 500 Kilometern ermöglichen. In der Basisversion wirkt ein E-Motor auf die Vorderachse, als Top-Modell könnte auch je ein Elektroaggregate pro Achse verbaut sein. In 20 Minuten soll der Kia CV per Schnellladung aufladbar sein. Dafür implementieren die Koreaner die 800-Volt-Technik von Projektpartner Rimac. Preisgünstigere Kia EV kommen mit 400-Volt-Technik daher.

Wenngleich der erwischte Erlkönig noch ein wenig das Outfit verhüllt, ist schon gut zu erkennen, dass es sich bei dem Modell um einen Crossover handelt. Beim Design lehnt er sich stark an die Studie Imagine by Kia vom Genfer Autosalon und dem Futuron von der Importmesse CIIE in Shanghai von Ende 2019 an.

Erlkönig Kia EV
Stefan Baldauf
Unter der Tarnung ist der flachere Verlauf der Heckscheibe zu sehen.

Flacher Heckverlauf, konventionelle Scheinwerfer

An der Front ist ein schmaler Grill zu erahnen, der von ovalen Scheinwerfern flankiert ist. Die stark gewölbte Motorhaube leitet den Blick zur flach stehenden Windschutzscheibe und nur leicht abfallenden Dachlinie hin. Die untere Fensterlinie steigt nach hinten an. Am noch stark getarnten Heck ist unter der Tarnung nur bei näherem Hinsehen die Heckscheibe und der flache Heckverlauf zu erkennen. Der hintere Abschluss fällt indes nicht so flach aus, wie bei der Genf-Studie.

Kia Futuron
E-Auto

Hier muss Kia Konzessionen an die Serienproduktion machen. Entsprechend sind die Scheinwerfer konventioneller ausgeführt. Auch eine B-Säule gibt es beim Serien-Viertürer. Hingucker sind an der Seite die aerodynamisch optimierten Leichtmetallfelgen. Der Kia CV dürfte sich bei den Abmessungen an der China-Studie mit 4,85 Metern Länge, 1,55 Metern Höhe und einem Radstand von 3,0 Metern orientieren.

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Fazit

Im Rahmen des "Plan S" bringt Kia bis 2025 elf Elektroautos an den Start. Das erste ist der Kia "CV", dessen erste technische Daten schon aufhorchen lassen. Flexible Plattform, starke Basis-Akkus, gute Reichweite, Schnellladesystem – das ganze noch gepaart mit der bekannten Kia Optik und der entsprechenden Qualität der Koreaner: Fertig ist ein veritabler Konkurrent für VW ID.4 und Co.

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