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SPERRFRIST 03.09.21 10 Uhr Dacia Jogger Neuvorstellung 2021 Patrick Lang
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Dacia Jogger: Neuer Siebensitzer-Crossover ab 2022

Neuer Dacia Jogger (2022) Ein Dacia für Volvo-Fans ab 13.990 Euro

Dacia bringt Anfang 2022 einen siebensitzigen Crossover an den Start, der die beiden Modelle MCV und Lodgy ersetzen wird. Mit der Bezeichnung "Crossover" meint es Dacia übrigens ernst: Das neue Modell namens Jogger soll Kombi, SUV und Minivan vereinen. Außerdem wird der automobile Mischling auch der erste Hybrid der Low-Budget-Marke. Die Preise starten ab 13.990 Euro.

Bereits im Herbst 2020 wurde bekannt, dass der Lodgy ohne Nachfolger eingestellt wird und der Logan MCV einen Nachfolger in anderer Form erhält. Diese Form hat nun einen Namen und ein Gesicht: Der Dacia Jogger feierte auf der IAA Premiere, ist ab Dezember 2021 bestellbar und steht ab März 2022 beim Händler. Wer sich noch ein Jahr länger geduldet, kann ab 2023 auch zur Hybridvariante greifen, deren Antriebstechnik aktuell bereits im Renault Clio E-Tech 140 arbeitet. Die Entwicklungsschwerpunkte liegen beim Jogger nach Aussage von Produktmanagerin Andrea Guinea vor allem auf Geräumigkeit und Variabilität. Dieses Versprechen scheint der Crossover angesichts eines maximalen Ladevolumens von 1.819 Litern und 60 verschiedenen Sitz-Kombinationen zumindest auf dem Papier zu halten. Schauen wir genauer hin.

Technische Basis und Maße

Auf eine große Umgewöhnung müssen sich Dacia-Kunden nicht einstellen. Der Jogger bedient sich großzügig bei der Plattform des aktuellen Sandero. Damit ist er das zweite Auto auf der modularen CMF-Plattform, die der Kooperation von Renault, Nissan und Mitsubishi entspringt. Mit einer Länge von 4,55 Metern ist der Crossover das längste Modell der Renault-Tochter, der Radstand – ebenfalls Marken-Rekord – liegt bei 2,90 Metern. Bis zu sieben Personen finden im Jogger Platz, wobei die dritte Sitzreihe optional ist; das Auto ist auch als Fünfsitzer bestellbar.

Ist die dritte Sitzreihe an Bord, liegt das Kofferraumvolumen bei entsprechend überschaubaren 160 Litern. Liegen die zwei hintersten Sitze flach, finden 565 Liter Platz. Der Fünfsitzer packt 708 Liter weg, bei umgelegter Rückbank sind es dann 1.819 Liter. Dazu summieren sich die Ablage- und Staufächer im Innenraum auf insgesamt 24 Liter zusätzlichen Stauraum. Das Cockpit stammt ebenso aus dem aktuellen Sandero Stepway wie der Vorderwagen insgesamt. Lichter, Grill und Haube sind gleich. Um die Offroad-Insignien wie den angedeuteten Unterfahrschutz oder die Kunststoffumrandung der Radhäuser noch abenteuerlicher zu inszenieren, genehmigt sich der Jogger mit 20 Zentimetern allerdings drei Zentimeter mehr Bodenfreiheit als der Sandero Stepway. Beim Blick auf das Heck fühlt man sich dank der vertikalen Rückleuchten unwillkürlich an den XC70 von Volvo erinnert, den die Schweden seit 2016 nicht mehr im Angebot haben.

Ausstattung

Dass auch die Optionen bereits aus dem Sandero bekannt sind, dürfte keine Überraschung sein. Die Stoffbahn auf dem Instrumententräger macht den Innenraum – zumindest für Fahrer und Beifahrer – etwas wohnlicher als die übliche Hartplastik-Wand. Serienmäßig sind ein Lichtsensor, ein Notfallbremsassistent, ein Tempomat inklusive Begrenzer und ein 3,5 Zoll großes Farbdisplay für den Bordcomputer verbaut. Optional bietet Dacia unter anderem Klimaautomatik, Sitzheizung, Keyless Entry, Totwinkelwarner, PDC und eine Rückfahrkamera an. Was das Infotainment betrifft, haben Kunden die Wahl aus drei Konfigurationen. Die aufpreisfreie Basis bildet Media Control, bei der das eigene Smartphone nach Aufspielen der entsprechenden App zum Infotainment wird. Dafür verbaut Dacia eine entsprechende Halterung mittig auf dem Armaturenträger.

Option Nummer Zwei ist das Media Display; ein freistehender Touchscreen mit acht Zoll Durchmesser, auf dem sich Smartphones per Kabel spiegeln lassen (Apple Carplay und Android Auto). Für den Sound sorgen hier insgesamt vier Lautsprecher (Basis: zwei Lautsprecher). Die Luxus-Variante nennt sich Media Nav, bringt sechs Lautsprecher und eine integrierte Navigation mit und spiegelt Smartphone-Inhalte kabellos per WLAN. Zum Marktstart bietet Dacia den Jogger in drei Ausstattungslinien an. Die Basisversion hört, wie bei anderen Modellen auch, auf den Namen Essential, die besser ausgestattete Variante heißt Comfort. Dazu kommt eine Limited Edition namens Xtreme, die im Wesentlichen den bekannten Stepway-Ausführungen entspricht. Dieses Modell wird allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum angeboten. Es trägt die Bezeichnung auf den vorderen Kotflügeln und auf den schwarzen 16-Zoll-Leichtmetallrädern.

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Patrick Lang
Wer es nicht bei der Basisausführung mit Smartphone-Halterung belassen will, kann sich einen 8-Zoll-Touchscreen einbuchen.

Motoren

Der Jogger beginnt seine Karriere als Einliter-Turbobenziner mit drei Zylindern. Das Aggregat gibt es in zwei Leistungsstufen – zum einen die bekannte Version mit 91 PS (67 kW) und zum anderen den TCe 110 mit namensgebenden 110 PS (81 kW) und 200 Newtonmetern Drehmoment. Ebenfalls schon ab Marktstart im Portfolio: der TCe 100 Eco-G, der sowohl 40 Liter Autogas (LPG) als auch 50 Liter Benzin an Bord hat. Die Bi-Fuel-Konfiguration bringt es auf 100 PS (74 kW) und 170 Newtonmeter Drehmoment. Alle Motoren sind serienmäßig an eine manuelle Sechsgang-Schaltung gekoppelt. Ein automatisches CVT-Getriebe gibt es für die höhere Ausstattungslinie.

Ab 2023 stößt der erste Hybrid zum Dacia-Portfolio, denn den Jogger soll es auch mit der Technik des Renault Clio E-Tech geben. Hier kommt dann ein Verbund aus 1,6-Liter-Benziner und zwei Elektromotoren zum Einsatz, deren Kraft ein Multi-Mode-Getriebe sortiert. Der Vollhybrid fährt immer elektrisch an und speichert seine Energie in einer Lithium-Ionen-Batterie mit 1,2 kWh Kapazität. Ist der Akku leer, lädt der Verbrenner ihn wieder auf. Dank der Rekuperationsleistung verspricht Dacia, dass bis zu 80 Prozent aller Wege im Stadtgebiet rein elektrisch zurückgelegt werden können. Ein Diesel oder eine Allradvariante sind nicht im Angebot.

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Zum Start sind zwei Dreizylinder-Benziner und ein Bi-Fuel-Aggregat für den Betrieb mit LPG und Benzin im Angebot. Ein Vollhybrid kommt 2023 dazu.

Preise ab 13.990 Euro

Dacia plant bis 2025 insgesamt sieben neue Modelle an den Start zu bringen – neben dem Sandreo und dem elektrische Dacia Spring. Bei der Vorstellung der neuen Renault-Strategie "Renaulution" hatten die Franzosen auch ein Bigster-Konzept präsentiert, dass das Design des nächsten Duster und eine größere siebensitzige Version zeigte. Diese beiden Modelle sind im C-Segment angesiedelt. Die Preise für den neuen Jogger starten in der Basisausstattung Essential ab 13.990 Euro. Die Siebensitzer-Variante ist ab 14.790 Euro zu haben. Die Ausstattungsvariante Comfort ist ab 15.690 Euro (Siebensitzer: 16.490 Euro) im Angebot. Wird die Ausstattung Extreme gewählt, so werden wenigstens 16.690 Euro (Siebensitzer: 17.490 Euro) verlangt. In der Topausstattung Extreme+ kostet der Jogger ab 17.490 Euro (Siebensitzer: 18.290 Euro).

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Nichts für mich. Die Serienversion wird eh so langweilig wie alle anderen Dacias.

Fazit

Der Dacia Jogger übernimmt die Rolle eines preiswerte Familienfahrzeugs mit sieben Sitzen, Platz sowie dem beliebten Robust-Look und beerbt den Logdy sowie den Logan MCV. Als weiteres Modell auf dieser Plattform gesellen sich neben dem neuen Duster auch der Bigster, ein großer Duster mit sieben Sitzen im richtigen SUV-Design hinzu.

Dacia Jogger
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