James Bond Keine Zeit zu sterben Autos Collage Universal Pictures / Patrick Lang
02/2020, Land Rover Defender James Bond
02/2020, Land Rover Defender James Bond
02/2020, Land Rover Defender James Bond
02/2020, Land Rover Defender James Bond 14 Bilder

„Keine Zeit zu sterben“ startet im November

Fulminante Auto-Action

Was fährt James Bond? Diese Frage interessiert Fans bei jedem neuen Film über den Geheimagenten. Auch beim neuen 007-Abenteuer "Keine Zeit zu sterben" sind einige coole Autos zu sehen. Jetzt gibt es einen neuen Trailer.

Eigentlich sollte der neue James Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" am 2. April in die deutschen Kinos kommen. Doch dieser Termin wurde nun verschoben. Nachdem wegen des Corona-Virus bereits die Werbetour für das neue 007-Abenteuer abgesagt wurde, ist nun auch der Filmstart verschoben – wohl aus demselben Grund. Neuer Starttermin für das Vereinigte Königreich ist der 12. November 2020. Auch in den USA soll der Streifen im November anlaufen. Einen konkreten Termin für Deutschland gibt es noch nicht; es ist aber wahrscheinlich, dass hierzulande ein ähnliches Datum gewählt wird.

Autofans müssen also noch ein wenig warten, bis sie den aktuellen James-Bond-Fuhrpark in Action erleben. Der ist diesmal sehr abwechslungsreich bestückt. Unter anderem mit dem neuen Land Rover Defender. In einem Werbeclip von Jaguar Land Rover, der Bilder von den Dreharbeiten zeigt, prügeln einige der Offroader durchs Set. Die Autos heizen durch Wald, Schlamm und über Wiesen und machen dabei Riesensprünge über gar nicht mal so kleine Hügel. Insgesamt zehn Exemplare der Geländewagen-Neuauflage sind an diversen Verfolgungsjagden beteiligt, darunter auch jenes mit der Fahrgestellnummer 007; es handelt sich also um die ersten Autos aus der Serienproduktion.

In einem neuen Trailer sind nun noch weitere Autos zu sehen. Den Auftakt macht ein schwarzer Maserati Quattroporte aus den 90ern, der den Agenten nur um Haaresbreite verfehlt. Dass Bond selbst im Laufe des Streifens am Steuer des klassischen Aston Martin DB5 den Verbrechern das Leben schwer macht, wussten wir bereits. Der jüngste Trailer zeigt den DB5 dabei in voller Aktion – also mit Maschinengewehr-Feuer aus den Scheinwerfern, während Bond einen Donut dreht. Etwas später fliegen ein paar Land Rover Defender durch die Luft und der Zuschauer hat Gewissheit: James Bond ist zurück. Und er ist nicht zum Scherzen aufgelegt.

Dunkler Defender fast im Serienzustand

Hinterm Steuer ackert unter anderem Renn- und Stuntfahrerin Jessica Hawkins. Wie der Werbeclip zeigt, muss der Offroader sogar einen Überschlag über sich ergehen lassen. Trotz aller Strapazen blieben die Defender 110 X – von ihren nachgerüsteten Überrollbügeln abgesehen – im Serienzustand, sind in Santorini Black lackiert, tragen dunkle Unterfahrschutz-Elemente und schießen auf 20-Zoll-Geländerädern durch den Film. Was Land Rover für die Produktplatzierung des Defender im neuen James Bond bezahlt hat, ist unbekannt. In Deutschland beträgt der Preis des Basis-Defenders 55.600 Euro. Wer seinen Defender im 007-Outfit konfiguriert, muss freilich deutlich mehr Geld einplanen.

Ebenfalls bereits bekannt ist, dass sich James Bond im neuen Film "Keine Zeit zu sterben" auf Jamaika aufhalten wird. In einem zuvor veröffentlichten Trailer fährt James Bond einen älteren Land Rover 88 Series III. Außerdem wirken auch ein klassischer Range Rover und ein moderner Range Rover Sport SVR mit. Britische Marken bleiben auch Trumpf, wenn Bond sich ein praktisches Einspurfahrzeug organisiert: Im Trailer tuckert jedenfalls ein Motorroller des Typs Scomadi TL 125 durch die Nacht – ob tatsächlich James Bond der Fahrer ist, ist kaum zu erkennen. Scomadi wurde erst 2005 in England gegründet, der Bau der Roller erfolgt aber in Thailand.

Seltenes Serien-Hypercar im Dienste Ihrer Majestät

Und natürlich lässt es auch Aston Martin wieder krachen: James Bond fährt das Hypercar Valhalla. Aber dieses eine Auto reicht James Bond nicht, um die Welt zu retten: Stolz twittert Aston Martin ein Foto von zwei weiteren Modellen, die im Film eine Hauptrolle spielen. Auf dem Foto im Vordergrund stehen Charles, Prince of Wales und der aktuelle Bond-Darsteller Daniel Craig. Hinter den beiden: ein DB5 und ein V8. In "Der Hauch des Todes" (The Living Daylights) von 1987 tauchte der Aston Martin V8 MK IV Baujahr 1985 zum ersten Mal auf. Und der aus Goldfinger von 1964 bekannte DB5 ist längst zum bedeutendsten James-Bond-Auto geworden. Aston Martin selbst gab nun bekannt, dass auch der aktuelle DBS Superleggera mit von der Partie ist.

James Bond 007 Aston Martin DB5 und V8 Filmauto
Aston Martin
Charles, Prince of Wales (links) vor einem Aston Martin DB5 und James-Bond-Darsteller Daniel Craig vor einem Aston Martin V8: Auch diese Autos helfen dem Geheimagenten, wieder die Welt zu retten.

Beim verwendeten DB5 handelt es sich allerdings nicht um einen original Aston Martin, denn das kultige Coupé ist mittlerweile nicht nur zu teuer, sondern auch viel zu selten, um in einem Action-Film über die Leinwand gescheucht zu werden. Laut der Plattform "Car and Driver" soll eine Replik eingesetzt werden, die von BMWs S54-Maschine befeuert wird. Den Motor kennt man aus M3 E46, Z4 M E85 oder auch dem Wiesmann MF3 Roadster. Der Reihensechszylinder-Sauger zieht 343 PS aus 3,2 Litern Hubraum.

Mit dem Valhalla bekommt Ian Flemings Held wieder ein Serienmodell in die Garage gestellt. Der Aston Martin DB10 aus "Spectre" war ja ein speziell für den Film gebautes Einzelstück. Wobei "Serienmodell" den Valhalla nur unzureichend klassifiziert. Er ist der kleine Bruder des Aston Martin Valkyrie, eines V12-Hybrid-Hypercars mit einer Systemleistung von 1.176 PS. Klein bezieht sich dabei vor allem auf den drei Liter großen, doppelt aufgeladenen V6-Motor im Heck, der gemeinsam mit einem Elektromotor an der Vorderachse eine Systemleistung von 1.000 PS ermöglichen soll.

Scomadi TL 125, James Bond
Screenshot, https://www.youtube.com/watch?time_continue=19&v=NQkO0Shirl8
Ist James Bond der Fahrer? In einem Trailer fährt diese Scomadi TL 125 durch die Nacht.

Der DB5 bleibt natürlich mit dabei

Ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe leitet die Kraft auf die Räder, dabei unterstützt ein nicht näher definiertes Sperrdifferential den Kraftfluss. Der Elektromotor treibt die Vorderachse an, der Verbrennungsmotor wirkt auf die Hinterachse. Den Spurt von Null auf 100 km/h soll das Hypercar in 2,5 Sekunden absolvieren, die Höchstgeschwindigkeit bei 354 km/h liegen. Dank seiner Karbon-Karosserie wiegt der Aston Martin Valhalla lediglich 1.350 Kilogramm. Auch in Sachen Preis gibt es schon einen Hinweis: Der Modell wird nicht unter umgerechnet einer Million Euro kosten. Interessenten müssen für die Bestellung eine Kaution hinterlegen. US-Kunden zahlen 300.000 Dollar, Kunden aus Europa müssen 250.000 Euro hinterlegen, australische Käufer 450.000 australische Dollar.

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Der futuristische Valhalla

Fazit

So nach und nach tauchen immer mehr Automobile auf, die durch den neuen James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" fahren. Jetzt ist auch der neue Defender dabei, der sicher beweisen soll, dass er auch eine beinharte Offroadmaschine ist. Am Filmset soll man jedenfalls begeistert gewesen sein – schließlich hat man vor Ort den Vergleich zum ikonischen, aber technisch überholten Vorgänger. Umso ärgerlicher, dass sich der Filmstart verzögert. Viele Fans sind sicher schon sehr gespannt, wie sich der 007-Fuhrpark auf der Leinwand schlägt.

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