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08/2022, BYD Seal Elektro-Limousine
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BYD macht Tesla und VW Konkurrenz und kommt nach Europa

BYD ab Oktober in Deutschland Build your dreams - ein Alptraum für Tesla und VW?

Der chinesische Autohersteller BYD wird vom vierten Quartal 2022 an seine Elektroautos auch in Europa anbieten. Mit dem Markteintritt wächst der Konkurrenzdruck für VW, Tesla und Co.

BYD ("Build your Dreams") vertreibt seine Fahrzeuge über die Hedin Mobility Group aus Schweden. Die Gruppe ist eine der größten Händler-Vereinigung in Europa und baut nun als "Dealer+" in Schweden und Deutschland das Vertriebsnetz auf. Der erste Betrieb entsteht in Stockholm. Noch im Oktober 2022 soll in Deutschland der erste BYD-Händler eröffnen – der Standort steht jedoch noch nicht fest. Nach einer Meldung der Automobilwoche sollen bereits im August die länderspezifischen Websites (www.bydauto.de) an den Start gehen, im September verkünden die Chinesen dann die Modellpalette für Deutschland. Anfang Juni unterschrieb der chinesische Elektrofahrzeug-Hersteller zudem einen Vertrag mit der Louwman Group. Der Autohändler wird eine digitale Plattform für den Online-Kauf und Kundenservice sowie die Werkstätten für die Niederlande bereitstellen. Außerdem sollen in dem Nachbarland mehrere Showrooms entstehen; der erste eröffnet im September in Amsterdam.

Diese Autos kommen nach Deutschland

Als sicher gilt, dass BYD in Deutschland den Mittelklasse-SUV Tang sowie die Business-Limousine Han anbietet. Dazu kommen noch der Kleinwagen Dolphin sowie der Seal. Im Testmarkt Norwegen ist bereits der Tang im Verkauf und der Han folgt in Kürze.

Han und Seal sind technisch besonders interessant, da sie über einen LFP-(Lithium-Eisenphosphat)-Akku verfügen. Der von BYD "Blade Battery" genannte Akku gilt als sicherer im Vergleich zu Lithium-Ionen-Batterien und hat eine höhere Energiedichte. Konkret sind in der Mittelklasse-Limousine Seal LFP-Akkus mit 61,4 kWh und 82,6 kWh verbaut. Letztere ist ebenfalls im Han implementiert. Die Akkus laden mit 110 bzw. 150 kW. Beide Modelle basieren auf der "E-Platform 3.0", die dank 800-Volt-Technik auch noch schnelleres Laden ermöglicht. Der Seal kommt auf eine Reichweite zwischen 550 und 700 Kilometern, der Han auf rund 600 Kilometer.

BYD Dolphin 800 Volt 2021
E-Auto

BYD erobert die Welt

BYD ist der zweitgrößte Elektroauto-Hersteller Chinas und steht mit seinen 2021 insgesamt 730.093 verkauften Fahrzeugen, darunter 593.745 New-Energy-Pkw (E- und Hybrid-Autos), mit einem Zuwachs von 231,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinter dem Marktführer SAIC. In der ersten Jahreshälfte 2022 verkaufte BYD 638.157 New-Energy-Modelle, ein Plus von 324,8 Prozent zum Vorjahr. Tesla steht in diesem Zeitraum bei 563.987 Modellen. Fürs Gesamtjahr 2022 sollen es 1,2 Millionen BYD-Einheiten werden. In Europa plant das Unternehmen 2023 einen Absatz von 200.000 Modellen. Beeindruckende Zahlen.

Erst seit 2003 baut BYD überhaupt Autos. Die 1995 mit 20 Mitarbeitern von Chemiker Wang Chuanfu ursprünglich als Akku-Produzent gegründete Firma beschäftigt inzwischen nach eigenen Angaben über 230.000 Menschen, darunter 35.000 Ingenieure und Techniker. In mehreren Fabriken baut das Unternehmen Busse, Gabelstapler, Transporter, Kleinlaster – und Autos. Auf dem Heimatmarkt China hat BYD bei den elektrifizierten Autos einen Marktanteil von 15 Prozent. Dabei hilft, dass sich der Hersteller auf Autos im Budget- und Mittelklasse-Segment konzentriert. Laut "Financial Times" hat sich der Konzern im Ranking der weltgrößten Batteriezellenhersteller mittlerweile auf Rang zwei hinter CATL vorgeschoben.

3/2020, BYD Han EV
Tech & Zukunft

Mit in Ungarn produzierten Elektro-Bussen, deren Akkus BYD selbst herstellt, hat der chinesische Hersteller schon in Europa Erfolg: Laut Handelsblatt beträgt deren Marktanteil 20 Prozent. Übrigens: Seit März 2022 hat BYD die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren eingestellt.

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5507 Mal abgestimmt
Autos von chinesischen Elektronik-Spezialisten ...
... würde ich nie kaufen.
... könnten den etablierten Autobauern sehr gefährlich werden.

Fazit

BYD, ausgeschrieben Build your Dreams, hat ehrgeizige Pläne und bereits einigen Erfolg als Hersteller von Elektrofahrzeugen vorzuweisen. Ab Oktober sind die Chinesen mit Ihren Elektroautos auch auf dem deutschen Markt vertreten – mit preiswerten und technisch interessanten Modellen. Dazu kommt, dass die Modelle sicher schneller verfügbar sind, da BYD unter anderem seine Akkus selbst produziert. Damit dürfte das Unternehmen einen klaren Vorteil auf dem deutschen Markt haben, der von langen Lieferzeiten aufgrund der Versorgungsengpässe geprägt ist.

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