Rivian R1T Jochen Knecht

Rivian bereit Produktion des R1T vor

Erste Karosserieteile für Elektro-Pick-up

Das amerikanische Start-up Rivian bereitet die Serienproduktion des elektrischen Pick-ups R1T vor. Die Blechpressen haben erste Karosserieteile hergestellt.

„Busy making metal“ (Damit beschäftigt, Metallteile herzustellen) hat Rivian getwittert. Damit will das amerikanische Elektroauto Start-up letzte Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Vorhabens, ein Hersteller von Elektroautos zu werden, ausräumen.

Die Metallpressen stehen in einem Werk in Normal im US-Bundessstaat Ilinois. Früher hatte hier Mitsubishi Fahrzeuge produziert. Die Karosserieteile dürften in Erprobungsträgern und Vorserienfahrzeugen des Rivian R1T Verwendung finden. Der Pick-up mit Elektroantrieb könnte schon Ende 2020 in Serie gehen. Damit kommt Rivian dem Rivalen Tesla zuvor, der seinen Pick-up bisher nur als Studie gezeigt hat.

Investment von Ford

Mit dem Rezept eines großen Pick-ups erfüllt Rivian den Appetit vieler Autokäufer in den USA. Das ruft auch Mitbewerber als mögliche Kooperationspartner auf den Plan. Ford hat sich mit einem Investment von 500 Millionen US-Dollar an Rivian beteiligt. Aktuell ist die Ford F-Serie der Bestseller auf dem heimischen Markt. Gut möglich, dass der Nachfolger des F-150 auch als Elektroversion mit der Technik von Rivian kommt.

Rivian hat neben dem R1T auch eine SUV-Version mit der Bezeichnung R1S vorgestellt. Beide haben vier radnahe Elektromotoren mit jeweils 147 kW (200 PS) Maximalleistung.

Rivian R1T EV Pickup
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SUV E-Auto Rivian R1S EV SUV Rivian R1S EV SUV (2020) Elektro-SUV mit sieben Sitzen

Das amerikanische Start-up Rivian stellt auf der L.A.

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