BMW i8 Roadster Fahrbericht 2018 Uwe Fischer
Subaru BRZ, Frontansicht
Chevrolet Corvette Grand Sport Final Edition, Exterieur
Chevrolet Camaro V8, Exterieur
12/2015 Jaguar XJ Fahrbericht Jaguar XJR 30 Bilder

Auslaufmodelle

Diese Autos haben uns verlassen

Schwache Nachfrage, Strategiewechsel, neues Konzept – es gibt verschiedene Gründe, warum Automodelle eingestellt werden. Wir haben die Auslaufmodelle ohne Nachfolger aus der jüngeren Vergangenheit und der nahen Zukunft zusammengetragen.

Kundenansprüche verändern sich und die Autobauer müssen darauf reagieren. Modelle, die sich nicht verkaufen, positionieren sich damit klar auf der Streichliste. Manchmal aber auch gleich ganze Marken. So wird Infiniti, die Luxus-Tochter von Nissan, sich zum Ende März vom deutschen und europäischen Markt komplett zurückziehen. Modelle wie Q30 und QX30 sowie die Limousine Q50 sind dann nicht mehr verfügbar. BMW stellt im April 2020 die Produktion des Hybridsportwagens i8 nach rund 20.000 Fahrzeugen seit 2014 ein. Die letzten i8-Modelle dürften noch bis Sommer 2020 abverkauft werden. Bereits im letzten Jahr endete zudem die Produktion des Honda Clarity Electric, wie der Hersteller nun bekanntgegeben hat. Das Auto ist bereits nicht mehr im Konfigurator gelistet, wurde allerdings bereits zuvor nur in niedriger Stückzahl für ausgewählte Märkte angeboten. Im Juli tritt der Subaru BRZ in einer Final Edition an. Ist die weg, geht der BRZ gleich mit.

Bei anderen Hersteller entfallen ausgewählte Modelle. Der H-1 Travel bei Hyundai wird nur noch nach Bestellung direkt aus Korea geliefert – sechs Monate Wartezeit sind aber einzuplanen. Bei Opel wird das Modellprogramm ausgedünnt. Karl, Karl Rocks und Mokka X sind nur noch als Lagerfahrzeuge zu haben. Cascada und Adam sind schon gestrichen. Bei Volvo strebt der V40 seinem Karriereende entgegen, bei Alfa Romeo steht die Giulietta nach über zehn Jahren vor dem Produktionsende. Der Ka+ hat dieses im Ford-Modellprogramm schon erreicht. Bei Kia sind nur Restbestände des Optima SW zu haben. Und bei Fiat Deutschland will man sich nicht auf eine Zukunftsperspektive für die Modelle Fiat 124 Spider, Qubo und Doblo festlegen. Wobei der 124er als Abarth weiterleben dürfte. Bereits sicher gestorben ist der Pickup Fullback.

Premium-Cabrios auf der Streichliste

Bei Lada ist der Vesta eigentlich das jüngste Modell im Programm, das schützt ihn aber offensichtlich nicht davor bereits 2020 wieder aus dem deutschen Programm gestrichen zu werden. Wer auf Cadillacs steht, muss sich auch mit verschiedenen Modellstreichungen arrangieren. ATS, CT6, CTS und XT5 werden nur noch abverkauft. Bei Audi wird mit dem Modellwechsel beim A3 im Frühjahr 2020 die Cabrio-Variante entfallen. Cabrios stehen auch bei Mercedes auf der Streichliste. Der SL wurde zum neuen Modelljahr nicht mehr angepasst, was auf ein nahendes Produktionsende hindeutet. Zudem ist ein Nachfolger als 2+2-Sitzer bereits bestätigt Vom SLC ist die Final Edition am Start. In Folge dürfte auch hier das Bestellende bald folgen. Gerüchte sprechen von Mai 2020. Ebenfalls im Mai 2020 endet die Produktion der Mercedes X-Klasse. Die Schwaben ziehen sich damit wieder aus dem Pickup-Segment zurück.

Nur noch als Lagerfahrzeuge verfügbar sind die Chevrolet-Modelle Camaro und Corvette C7. Das gilt auch für den Jaguar XJ, der nicht mehr konfigurierbar ist und durch einen rein elektrisch angetriebenen Nachfolger abgelöst wird. Auch bei VW entfällt mit dem Wechsel zum Golf 8 die Variante Sportsvan.

Alle Modelle die uns bereits verlassen haben oder bald verlassen werden, sehen Sie in der Fotoshow.

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